01 November 2009

C'est ça? Das war das Kona Blog 2009...

C'est ça? Das war also das Kona Blog 2009. Die WM im Ironman Hawaii Triathlon war in diesem Jahr spannend wie nie und hat in Chrissie Wellington (GBR) und Craig Alexander (AUS) wohl die würdigen Sieger gesehen. Auch die Triathleten aus dem deutschsprachigen Raum lassen weiter Grund zur Hoffnung, dass es vielleicht noch in den nächsten 5 Jahren den nächsten Triumph auf dem Podium geben könnte.

3athlon.de hat in der Rennwoche - obwohl ich als Präsident des Hessischen Triathlon Verbandes in der Berichterstattung aus politischen Gründen leider ein paar Kompromisse :-( eingehen musste - enormen Zulauf erfahren. Über 16.000 Benutzer - eingeloggt und als eindeutige Gäste - waren an manchen Tagen online und haben die Ausnahmestellung von 3athlon.de bestätigt. Grund genug diesen schönen Zusammenschnitt von Youtube in dieses letzte Posting zum Ford Ironman Hawaii 2009 zu stellen.



2010, das ist versprochen wird es MEHR geben und die ein oder andere Überraschung noch früher. Während die Triathlon-Karawane schon die WM im Ironman 70.3 Triathlon in Clearwater und die nächsten Ironman Events ins Auge genommen hat, trifft uns das goldene Herbstwetter. Hoffen, wir, dass der November dort weiter macht, wo der goldene Oktober aufhört...

Mahalo und Aloha
Kai Baumgartner

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31 Oktober 2009

Ocean and Sports, die Trainingslager der Triathlonschule auf Lanzarote

Und wieder ist eine Ironmanweltmeisterschaft zu Ende gegangen, die an Spannung kaum zu überbieten war. Hohe Temperaturen machten vielen Athleten gerade bei der letzten Disziplin, dem Marathon, durch Krämpfe und Dehydration teilweise schwer zu schaffen. Die Sieger des Vorjahres Chrissie Wellington und Craig Alexander konnten ihre Leistungen bestätigen – im Fall von Chrissie sogar noch toppen.

Langsam endet nun auch für die Agegrouper, die bei diversen Hawaiipartys die Ereignisse am heimatlichen PC-Bildschirm verfolgt haben der traditionelle Ruhemonat und es heißt so langsam wieder zurück zu einem strukturiertem und geplantem Training zu finden, um vielleicht nächstes Jahr die erste Langdistanz zu bewältigen oder gar selbst in Kona am Start zu sein.

Zu solch einem geplantem Training gehört auch ein Rad- / Triathlontrainingslager im Frühjahr. Hier kann man bei angenehmen Temperaturen unter Gleichgesinnten die wichtigen Grundlagenkilometer auf dem Rad sammeln, an der Kraftausdauer feilen und (für die Einsteiger in dieser Sportart) vieles dazulernen und wertvolle Tipps bekommen. Daniel Kezele bietet seit Jahren mit seiner Triathlonschule auf Lanzarote eine hervorragende Möglichkeit dies zu tun an. Der ehemalige Triathlonprofi und Diplomsportwissenschaftler lebt seit 7 Jahren auf Lanzarote und veranstaltet dort seine beliebten Trainingslager.

Die Kanareninsel Lanzarote mit ihrem ganzjährig mildem Klima, atemberaubender Vulkanlandschaft, schroffen Küsten und jährlich besser werdendem Asphalt ist für diesen Zweck wie geschaffen. Daniel legt großen Wert auf eine individuelle Betreuung der Athleten und so bleiben die Teilnehmerzahlen der Camps überschaubar.

Das Training ist in diesen ein oder zwei Wochen des Trainingslagers nach einem sportwissenschaftlich fundiertem Trainingplan abgestimmt, d.h. nach 2 bis 4 Tagen Blockbelastung folgt ein Entlastungs- oder Ruhetag - außerdem werden die Umfänge und Intensitäten allmählich gesteigert, Techniktraining ist ein täglicher Begleiter.

Eine Radausfahrt nach Fuerteventura bereichert den Trainingsalltag und gibt Möglichkeit zur Königsetappe von bis zu 200km. Dazu wird das Trainingslager je nach Camp mit Multiwechseltraining, Bergzeitfahren, Trainingswettkämpfen über die olympische oder Halbdistanz auf der original Ironmanstrecke sowie auch durch Einzelzeitfahren bereichert. Eine andere sehr beliebte Königsetappe ist die Radstrecke des Ironman Lanzarote mit 2500 Höhenmetern, die in keinem Camp fehlen darf. Natürlich besteht für Athleten, die sich dafür noch nicht fit genug fühlen auch die Möglichkeit zu einer verkürzten Version.

Morgens ab 7:00 Uhr besteht die Möglichkeit im hoteleigenen 25m Schwimmbad unter sachkundiger Anleitung bis zu 2 Stunden an der Schwimmtechnik zu feilen, bevor es dann an das reichhaltige Frühstücksbuffet des Hotels geht.

Nach kurzer Pause beginnt dann der eigentliche Schwerpunkt des Trainingslager, die Radausfahrten. In unterschiedlichen Leistungsniveaus fahren die Radgruppen mit maximal 10 Teilnehmern unter der ortskundigen Führung der Radguides der Triathlonschule über die schönsten Orte der Insel. Einsteiger sind vor allem im Classic Camp 2 willkommen!

Im Anschluss an die Radausfahrten gibt es verschiedene Optionen, den Tag weiter zu nutzen: neben Ausruhen am Pool, können die Teilnehmer an geführten Anschlussläufen teilnehmen, im Fitnessstudio an der geleiteten Rumpfstabilisation teilzunehmen oder nach eigenen Vorstellungen dort trainieren. Vielleicht darf es aber auch eine Massage oder ein Spaziergang am Strand sein.

Unter den Campteilnehmern befinden sich auch immer viele Aspiranten für den Ironman Lanzarote, zu welchem Triathlonschule auch eine Wettkampfreise anbietet. Nach dem sportlergerechten, ebenfalls reichhaltigem Abendbuffet gibt es triathlonspezifische Vorträge und Diskussionen in der Triathlonschulezentrale zu hören.

An Abenden vor den Ruhetagen geht Daniel mit seinen Gästen zum traditionellen „Bars abchecken“ nach Puerto del Carmen oder Arrecife – Spassfaktor: extrem hoch! An den Ruhetagen selbst besteht die Möglichkeit neben dem Freiwasserschwimmen in der wunderschönen Lagune von Costa Teguise auch Lanzarote´s kulturelle und landschaftliche Highlights bei Daniel´s Ausflügen kennen zu lernen.

Alles in allem also ein optimaler Einstieg in eine tolle Saison. Das Angebot könnt ihr euch unter Triathlonschule.de anschauen.

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Timex Ironman Sleek 150 Lap, die neueste Technologie gibt das Tempo vor

Pünktlich zum Beginn des Wintertrainings stellt Timex eine neue Uhr in der Ironman-Serie vor. Timex engagiert sich als Sponsor und Offizieller Zeitnehmer des ING New York City Marathons der New York Road Runners. Timex macht die Tempomacher vom ING Direct Pace Team mit der brandneuen Timex® Ironman® Sleek 150 Lap mit TapScreen™ Technologie noch schneller. Anbei der umfassende Pressetext, zu dem es bereits seit einigen Stunden ein kleines Gewinnspiel auf 3athlon.de gibt:

Am Sonntag, den 1. November 2009, fällt wieder der Startschuss zu einem der bedeutendsten Laufsportevents. Über 45.000 Sportler treten an, um über die Ziellinie im Central Park zu laufen und sich damit einen der größten Träume engagierter Langstreckenläufer zu erfüllen: das Finish des ING New York City Marathons zu erleben.

Mit am Start ist Timex als Sponsor, Offizieller Zeitnehmer und Ausstatter des für Tempo sorgenden ING Direct Pace Teams. Die Schlüsselrolle, beim Vorhaben für Geschwindigkeit zu sorgen und beste Zeiten für die Athleten zu erreichen, spielt dabei die neueste, innovative Technologie von Timex. Am Handgelenk aller 30 offiziellen Tempoläufer wird die Weltneuheit Timex® Ironman® Sleek 150-Lap mit TapScreen™ zum Einsatz kommen.


Das Trainings- und Leistungsinstrument optimiert die Laufperformance entscheidend durch die Vereinfachung der Handhabung und Zeitenkontrolle. Heberto Calves, Timex Vizepräsident Marketing, dazu: „Die Timex® Ironman® Sleek 150-Lap mit TapScreen™-Technologie erlaubt es den Athleten, weniger Zeit auf die Bedienung ihrer Uhr zu verschwenden und ermöglicht es ihnen, sich voll und ganz auf ihren Lauf zu fokussieren.“ Die innovative Technik ermöglicht dies: Die TapScreen™-Technologie protokolliert die Rundenzeiten. Zum Abrufen muss einfach ein Mal das Zifferblatt angetippt werden. Das Leistungsfeedback wird zudem durch die extra große Display-Anzeige und die Alarmtöne deutlicher und unmittelbarer wahrnehmbar – der Trainer am Handgelenk sagt an, was zu tun ist. Die hörbare Verfolgungsfunktion erzeugt einen Signalton, wenn Zielrunden erreicht werden. Bleibt der Athlet über oder unter den voreingestellten Zielwerten, wird er mit unterschiedlichen Tönen darauf aufmerksam gemacht.


Die Leistungskontrolle wird somit stark vereinfacht und verhindert einen Leistungsabfall durch überflüssige Interaktionen wie das Schauen auf das Handgelenk oder das Suchen nach erwünschten Informationen. Auch komplexe Routinen und Leistungsvorgaben werden durch drei programmierbare Trainingseinheiten automatisch und mühelos. Jede Einheit hat bis zu 16 bezeichnete Intervalle, die per TapScreen™-Technologie leicht abrufbar sind. Ganz im Sinne der unbedingten Konzentration auf den Lauf und die eigene Performance, übernehmen Alarme das Denken an notwendige Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme – so ist die Versorgung des Körpers gesichert und der Leistungsoutput wird ohne eigenes, kräfteraubendes Zutun weiter verbessert.
Mit diesen und mehr Funktionen gibt die Timex® Ironman® 150-Lap mit TapScreen™-Technologie immer das richtige Tempo vor – für mehr Spaß, Leistung und das beste Gefühl der Welt: das Finishen des ING New York City Marathon in persönlicher Bestzeit.

Über Timex Sportuhren
Gesunder Lebensstil, Fitness und Leistungsfähigkeit sind aus dem Bereich der kurzlebigen Trenderscheinungen entwachsen und etablierter Bestandteil einer wachsenden Zahl von Lebensentwürfen, Unternehmen und Freizeiteinrichtungen. Timex bietet mit Funktionsuhren für alle Bedürfnisse, Leistungslevels und modische Vorlieben, stets den passenden Trainingspartner. Timex produziert Sport-Instrumente zur Messung von Zeit, Geschwindigkeit, Distanz und Herzfrequenz. Mit dem großen und vielseitigen Sortiment an Zeit- und Herzfrequenzmessern, ausgestattet mit modernster Technik und nützlichen Funktionen, aber auch mit der Präsenz bei wichtigen Sportveranstaltungen, ist Timex schon längst eine feste Größe im Breiten- und Leistungssport.

Timex und der ING New York City Marathon
Beim ING New York City Marathon, ausgerichtet von den New York Road Runners, ist die Marke Timex mit diversen Aktionen und Serviceleistungen für die Veranstalter, Sportler und Zuschauer präsent. Alle drei Start- und Zieluhren, die Zwischenzeitmesser und die Uhren auf den Fahrzeugen, die die Läufer begleiten, sind Timex-Uhren. Auf der Gesundheits- und Fitnessmesse, die die Rennwoche begleitet, können die Uhren- und Fitnessprodukte von Timex näher betrachtet werden. Auch das Media Center, das eine Woche lang Heimat der internationalen Medien und ihrer Vertreter ist, wird von Timex präsentiert. Die 30 offiziell eingesetzten Tempomacher des ING Direct Pace Teams werden mit neuester Timex Technologie ausgestattet.
Die Partnerschaft setzt sich zum Ziel, in noch mehr Menschen Begeisterung und Leidenschaft für den Laufsport zu wecken, den Teilnehmern ein unvergleichliches Erlebnis zu bereiten und zusammen mit und für die Aktiven und Zuschauer eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen.

Zum Gewinnspiel auf 3athlon.de

Technische Angaben und Funktionen: Timex® Ironman® 150 Lap TapScreen™

TapScreen™-Technologie
Target Time Pacer
Rundenmanagement-System mit datiertem Trainingsprotokoll
Intervall-Timer mit Bezeichnung
Flüssigkeitsaufnahme-Alarme
100-Stunden-Chronograph
150-Runden-Speicher
199-Runden-Zähler
24-Stunden Countdown-Timer
Drei programmierbare Alarme
Zwei Zeitzoneneinstellungen
INDIGLO® Zifferblattbeleuchtung
mit Night-Mode® -Funktion
10 ATM Prüfdruck
Extra große Anzeige mit großen Ziffern
Atmungsaktives Design

UVP: 99,90 Euro

Bild: Timex, Text mit Material von Timex

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Active.com, eine kalifornische Erfolgsstory

Es ist eine dieser typisch amerikanischen Erfolgsgeschichten. Eine kleine Truppe junger Ausdauerenthusiasten hat eine smarte Idee und setzt sie zunächst bei sich in den vier Wänden um.
Im kalifornischen La Jolla, genauer gesagt in der Prospect Street steht die Wiege des mittlerweile gigantischen multimillionen US Dollar schweren Unternehmens Active,com, dass in den USA das Synonym für Online-Ticketing und Anmeldungen für Sportevents und vielerlei anderer Dinge geworden ist und von Ironman Fan Dave Alberga (CEO) geführt wird.

Die Zeiten der kleinen Truppe um die Gründer Mitch Thrower und Co. mit dem Service Racegate sind lange vorbei und manche der Gründer sind aus dem aktiven Geschäft ausgeschieden und halten kleinere Firmenanteile.

Active.com

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The Big Kahuna, der Erfinder des Wellenreitens Duke Kahanamoku

Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku (* 24. August 1890 in Honolulu; † 22. Januar 1968), fka The Big Kahuna genannt, gilt allgemein als Begründer des modernen weltweiten Wellenreitens. Hatten die Missionare von Hawaii einst das Wellenreiten auf den Longboards (papa nui), die manchmal einem Spaziergang glichen als verdammenswerten Müßiggang verboten, wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts durch Kahanamoku wiederentdeckt und weltweit populär gemacht. Sein Verdienst ist die weltweite Assoziation der hawaiianischen Inseln neben der Exotik mit dem Wassersport und Lifestsyle. Duke (Herzog) ist Kahanamokus Vorname, der auch mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen. Bereits sein Vater wurde so getauft, zu Ehren von Prinz Alfred von Sachsen-Coburg-Gotha, dem Herzog von Edinburgh, der 1869 zur Zeit seiner Geburt Hawaii besucht hatte. Der Name Duke ging dann an den ältesten Sohn über.

Während seiner Jugend begann Kahanamoku ein Vorläufermodell der heutigen Surfbretter zu entwickeln und orientierte sich dabei an den seit Jahrhunderten bekannten hawaiischen Olo-Brettern. Das „papa nui“ genannte Brett bestand aus Holz des Koa-Baums, war 4,8 Meter lang und wog 52 Kilogramm. Das Brett besaß keine Finne, da diese noch nicht erfunden war.

Am 11. August 1911 nahm Kahanamoku an einem Schwimmwettkampf im Hafenbecken von Honolulu teil. Über 100 Yards (91,44 Meter) Freistil erreichte er dabei eine Zeit von 55,4 Sekunden, womit er den damaligen Rekord um 4,6 Sekunden unterbot. Er unterbot auch den Rekord über 220 yards (201,17 Meter) und egalisierte den Rekord über 50 yards (45,72 Meter). Doch die Amateur Athletic Union hegte Zweifel an diesen Zeiten und erkannte diese Leistungen erst viele Jahre später an.

Trotzdem qualifizierte sich Kahanamoku mühelos für die Olympischen Spiele 1912. In der Qualifikation schwamm er über 200 Meter Freistil neuen Weltrekord. In Stockholm wurde er dann Olympiasieger über 100 yards Freistil und gewann eine Silbermedaille mit der Staffel. Bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen gewann er über 100 yards Freistil die Goldmedaille vor seinem Landsmann Pua Kealoha; auch mit der Staffel war er siegreich. Bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris holte er über 100 yards die Silbermedaille, hinter Johnny Weissmuller und vor seinem Bruder Samuel Kahanamoku. Zwischen den Olympischen Spielen und nach seinem Rücktritt vom Spitzensport reiste Kahanamoku in viele Länder zu Schwimmvorführungen, insbesondere nach Australien und in die USA. Bei diesen Veranstaltungen stellte er auch das Surfen vor, das bis dahin nur auf Hawaii bekannt gewesen war.
Während seiner Aufenthalte in Südkalifornien wirkte Kahanamoku in zahlreichen Hollywood-Filmen mit. Dabei machte er Bekanntschaft mit Leuten, die mithalfen, die Popularität des Surfsports noch zu erhöhen. Duke Kahanamoku war der Erste, der sowohl in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports wie auch in die Surfing Hall of Fame aufgenommen wurde. Nach ihm wurden die Duke Kahanamoku Invitational Surfing Championships benannt. Von 1932 bis 1961 war er Sheriff von Honolulu. Aufgrund seiner Verdienste ist die ihm zu Ehren errichtete touristisch umlagerte Statue am Waikiki Beach oft mit Leis (Blumengirlanden) geschmückt.

Fotos: Wikipedia, Text mit Material von Wikipedia

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Ironman Regensburg knackt die 1.200er Marke

Die Premiere des Ironman Regensburg am 1. August 2010 liegt noch in weiter Ferne. Doch die Anmeldungen zeigen in den letzten Wochen einen klaren Trend in der Teilnehmerzahl. Mit Stichtag 31.10.2009, 08:00 Uhr wurden 1.259 Anmeldungen verzeichnet.
Für den Maintaler Ironman European Headquartes Geschäftsführer Kurt Denk sind schon jetzt die Erwartungen übertroffen. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir im ersten Jahr den Event mit mehr als 1.200 Personen füllen können" erklärt der Ausrichter der Ironman EM in Frankfurt am Main und des Ironman 70.3 Germany in Wiesbaden: Im Hinterkopf hatte Denk, der neben Kollege Kai Walter die Geschicke der  Ironman Rennen in Europa lenkt, sicherlich die frühzeitige Saisonplanung vieler ambitionierter Triathletinnen und Triathleten. Bei Bekanntgabe der Premierenveranstaltung war diese für viele Interessierte sicherlich schon abgeschlossen und Anmeldungen für eines der zahlreichen anderen Events in Europa oder Übersee waren getätigt.

Die zahlreichen Meldungen bestätigen, dass der Sport boomt. Noch sind keine Statistiken verfügbar, wie viele Neueinsteiger ohne Mitgliedschaften in Vereinen oder Fachverbänden auf der schnellen und abwechslungsreichen Strecke rund um Regenburg gemeldet haben...

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Trizophrenia Inside the Minds of a Triathlete von Jef Mallett

Da haben die Kollegen auf Slowtwitch wieder etwas ausgegraben, dass das Zeug zum Klassiker hat. Unter dem Motto "Das Leben ist besser, wenn man ein Triathlet ist" verschafft Autor Jef Mallett mit dem Comic "Trizophrenia: Inside the Minds of the Triathlete" viele vergnügliche Minuten während der dunklen Herbst- und Winterabende.

Der seit Urzeiten als Triathlet aktive Autor Mallett gibt den scharfsinnigen und spöttischen Blick frei auf die Obsessionen des Lifestyles Triathlon. Wer die von ihm geschaffene Figur "Frazz" mag, wird vor allem als Triathlet Trizophperie lieben.

Inhaltsangabe, Vorwort und Einleitung "Trizopheria" (PDF, 0,6 MB)
Trizophrenia-Blog
Interview mit Jef Mallett auf Slowtwitch.com

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Pater Damien Molokai und Kohala, Seligsprechung nach Aufoperung für die Leprakranken


Pater Damien (* 03.01.1840 – 15.04.1889) oder der Heilige von Molokai wurde von Papst Benedict XVI am 11.10.2009 im Petersdom heiliggesprochen, nachdem bereits 1995 Papst Johannes Paul II die Seligsprechung durchgeführt hatte. Sein Gedenktag in der Liturgie ist der 15. April. Unter dem bürgerlichen Namen Jef de Veuster geboren, setzte sich der Ordenspriester der Arnsteiner Patres

1863 wurde das siebte Kind einer Bauernfamilie nach anfänglicher Ausbildung an einer Handelsschule auf eigenen Wunsch in die römisch-katholische Missionsarbeit in die Mission auf die Sandwich-Inseln (den heutigen US-Bundesstaat Hawaii) entsandt. Dort empfing er schon zwei Monate später die Priesterweihe und wurde zunächst auf die Insel Hawaii, nach Puna und Kohala, direkt in die Region der Radstrecke des über hundert Jahre später stattfindenden Ironman Hawaii gesandt.

Pater Damian war für seine gute Konstitution bekannt und erbaute eine Reihe von Kapellen mit eigenen Händen. Auf eigene Bitte hin ließ er sich 1873 auf die Insel Molokai bringen, wo etwa 600 Leprakranke von der Gesellschaft ausgestoßen und ohne jede medizinische Betreuung lebten. Durch sein Wirken unter den Kranken erlangte Pater Damian große Bekanntheit und Verehrung als „Apostel der Leprakranken“. Schließlich infizierte er sich mit der damals tödlichen Krankheit. 1885 wurde sie diagnostiziert, vier Jahre später starb Pater Damian. Seine sterblichen Überreste wurde 1936 nach Belgien überführt und in einem Grabgewölbe des Klosters in Löwen beigesetzt, das heute zu einer Stätte der Verehrung geworden ist. Pater Damian ist seitdem der Schutzpatron der Leprakranken. Dieses Patronat wurde in den 1980ern von Aids-Selbsthilfeeinrichtungen inoffiziell übernommen, da Infizierte und Erkrankte teilweise ebenso wie Aussätzige behandelt wurden.

Foto: Wikimedia, Hawai'i State Archives in Honolulu (Hi), 1988 (ein Jahr vor dem Tod, des von der Lepra gezeichneten Paters)

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DAV Sektion Kona #2: Höhenrausch am Mauna Kea

Andrea ist ein Hawaii Rookie und als Unterstützer mit angereist, während Jochen aka Kona Joe zu den alteingesessenen und sehr erfahrenen Ironman Jongleuren gehört und auch schon länger auf Big Island Zeit verbracht hat. Grund genug im zweiten Teil des DAV Sektion Kona den zweiten großen Vulkan auf Big Island, den Mauna Kea in den Fokus zu rücken. Lest selbst, was das Tagebuch der beiden Klettermaxe zu bieten hat.

Die Nacht der Sterne 
Ich öffne das Faltblatt der Mauna Kea Visitor Station und die dort fett gedruckten Worte : „high-altitude sickness can lead to serious even life-threatening situations“ kreisen in meinem Kopf, verursachen große Aufregung und einen unruhigen Schlaf schon zwei Tage vor dem eigentlichen Aufstieg.  An diesem Abend bin ich froh nur ein stinknormaler motorisierter sterneguckender Touri zu sein. Übermorgen soll es losgehen auf den noch 1.300 Meter höher liegenden Gipfel des vulkanischen Berges.

Loses Geröll gepaart mit der Steilheit des Humuula-Trails werden Jo`s und meine Aufmerksamkeit sehr fordern. Ich atme tief durch und selbst auf den 2.900 Metern Höhe der Visitor Station dass mein Körper Zeit braucht sich an den geringen atmosphärischen Druck zu gewöhnen. Da kann einem das schnelle Drehen des Kopfes schon einmal das Gleichgewicht durcheinander würfeln.
Heute Abend steht aber alles im Zeichen der Sterne. Nach dem Genuss des Sonnenuntergangs der die gesamte Umgebung in ein tiefes Rot taucht, wirken die schillernden Sterne der Milky-Way zum Greifen nah. Die „sterneklare Nacht“ bekommt eine neue Bedeutung näher und ein Astronom hilft uns mit seinen Ausführungen die Landkarte des Himmels zu lesen. Spannung und Faszination nehmen wir mit auf den Heimweg. Aufregung und Vorfreude auf den Aufstieg sind groß.

Der Weg zum Mars
Jetzt geht es aber wirklich los 1.300 Höhenmeter Aufstieg und ebenso viele Abstieg warten auf uns. Ich habe schlecht geschlafen, Jo dagegen wie ein Stein. Die Angst vor der Höhenkrankheit hat eine Nachtwanderung aus meinem Schlaf gemacht. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Über die abenteuerlich hügelige Saddle-Road fahren wir im friedlichen Morgensonnenlicht um acht Uhr hinauf zur Visitor-Station des Mauna Kea. Des größten Berges der Welt vom Meeresspiegel gemessen.

Eine Stunde Akklimatisation an die Höhe ist eingeplant. In dieser Zeit treffen wir die letzten Vorbereitungen. Die Registrierung und das Zurücklegen der symbolisch wichtigen Finisher-Shirts werden als erstes erledigt. Als wenn so ein fünfundzwanzigfacher Ironman noch nie ein Finisher-Shirt bekommen hätte. Während diese Finisher-Shirts noch nie getragen einstauben, hat das knallrote Gipfelhemd in Jo`s Augen einen wirklichen Kult-Charakter. Noch neun Liter Wasser ins Gepäck des Mannes und die gute Laune Müsli-Riegel und die Anti-Frost-Klamotten in den Rucksack der Frau und dann packen wir es an. So beginnen wir den Aufstieg um halb zehn und sind guten Mutes vor dem Sonnenuntergang um halb sechs wieder da zu sein.

Ab dem ersten Meter geht es immerzu bergauf und was zunächst noch ein breiter Gehweg ist wird später zu einem schmalen Trampelpfad. Anfangs noch gut zu erkennen, weil kleine Büsche, Kakteen und die naturgeschützten Silverswords den Weg säumen, ist der Humuula-Trail später kaum noch von seiner gleichfarbig steinigen Umgebung zu trennen.

Es geht in den ersten 2 Meilen so steil auf losem porösem Lava-Gestein bergauf, dass man das Gefühl bekommt mit zwei schritten voran gehend einen zurück zu rutschen. Die Konzentration richtet sich vollständig auf die Trittsicherheit, die Atmung, den Rhythmus des Gehens und das regelmäßige Trinken. Wach beobachten wir die Reaktionen unseres Körpers auf die Anstrengung in der Höhe. Gegenseitiges Stellen von Rechenaufgaben überprüft die geistige Wachheit, die Ergebnisse sind amüsant langsam und schlichtweg falsch. Während der ersten zwei Meilen ist eine schnelle laute Atmung bei uns beiden zu hören gepaart mit leichtem Kopfdruck, doch das wird danach überraschend immer besser. Gewöhnung scheint einzutreten und das fühlt sich gut an. Die Beobachtung der Umgebung wird möglich, aber was gibt es hier zu sehen????

Eine rötlich-braun gefärbte Marslandschaft. Kark und steinig ohne jegliches Gefühl von lebendiger Natur. Gesteinshügel und kleine vulkanische Krater in den Farben  rost-rot über verschiedenste Brauntöne bis zu einem tiefen schwarz leuchten in der Sonne. Es ist ein sonnig klarer Tag mit winzig kleinen tanzenden Wölkchen im Tal. Der Blick zurück lässt im Tal die grasgrüne Ebene der Saddle-Road erkennen mit der schwarzbraunen Silhouette des beinahe genauso hohen Mauna Loa im Hintergrund.

Im klaren Rhythmus mit regelmäßigem Trinken und einem Müsliriegel gegen den Hungerast geht es drei Stunden, mit Ausnahme von ständigen Pinkelpausen, flüssig voran. Wir passieren noch einen von Steinhügeln eingekreisten See, in dem das Auge jegliches Grün vermisst und treffen bei Meile 5 auf die Straße. Sie führt die letzte Meile der Wanderung zum Summit hinauf.

Große weiße Kuppeln der Observatorien erscheinen im Blickfeld. Sie bilden die größte Sternwarte der Welt. Die klare Luft, die gedämpfte Beleuchtung der Inselstädte und die Höhe des Berges, lassen so klare Sternbilder und Galaxien erkennen, dass es für einen jeden Astronomen eine Herausforderung ist, hier zu forschen. Zurück von den Sternen zum Tagesgeschehen: empfindlich kalt ist es  beim Knacken der viertausend Meter Marke geworden. Vier Grad Celsius haben Mütze Schal und Windjacken eingefordert. Unsere Stimmung ist aber alles andere als frostig. Froh über den festen Boden unter den Füßen und das nahende Ziel drehen wir ein kurzes Filmchen. Befinden, Stimmung, Gleichgewichtsfähigkeiten via Yoga-Übungen und Rundumblick werden, begleitet von geistreichen kurzatmigen Kommentaren, für die Nachwelt festgehalten. Im Nachhinein betrachtet war unser IQ zu diesem Zeitpunkt schon deutlich angeschlagen.

Den Gipfel schon im Blick als kleinen rötlichen Hügel abseits der Straße kam dann doch der schlechte-Laune-Zug zu mir angetuckert. Unterzuckerung und plötzlicher Kopfschmerz machten die letzten Meter zu einer Herausforderung. Ein Müsliriegel und kurzes Durchatmen lassen uns aber gemeinsam nach dreieinhalb Stunden den 4215m hohen Gipfel erklimmen. Typisch hawaiiianische hölzerne Opferaltare mit bunten Plumeria-Kränzen erinnern in dieser Karkheit an die blühenden Inselteile im Tal des Mauna Kea.

Wir haben es geschafft und mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Der wunderbar einzigartige Ausblick auf diese skurile Marslandschaft belohnt die Anstrengung. Mein Kopfschmerz ist besser, alles psychosomatisch, und Jo geht es super. Die Kälte, der eisige Wind und die erschwerte Atmung lassen uns nur kurz verweilen.

Der Weg zurück
Abwärts geht es dann wirklich ratz fatz über den gleichen Trail. Jo überkommt noch eine leichte Übelkeit während des Abstiegs, aber unser Tempo ist wahnsinnig. Halb trabend geht es abwärts getragen von der Freude und Erleichterung. Mit jedem Meter geht es körperlich besser. Die Beine werden dennoch müde und der tiefe Choco-Crossie-Untergrund, wie Jo das Lavasteingeröll getauft hat,  fordern noch einmal volle Konzentration. Die ersten Pflänzchen am Wegesrand und der Blick auf die Station kündigen schon nach zwei Stunden das Ankommen an.

Nach sechs Stunden und siebenundzwanzig Minuten (Timex-Triathletenzeitmessung ;-), müden Beinen, heißen Fußsohlen und einigen Symptomen der Höhenkrankheit hat die Zivilisation uns wieder. Anstatt einer gemütlichen Ankunft in einsamem Ambiente wird uns wieder bewusst, dass Big Island eine Touri-Insel ist. Acht Kleinbusse beladen mit Sushi- essenden Japanern belagern den Parkplatz der Visitor-Station. Sie werden in Schneeanzügen zum Sunset auf den Gipfel gekarrt. Als naturnahes Erlebnis wird dieses Event verkauft. Wir fühlen uns wie echte Helden. Die Belohnung sind kultige Finisher-Shirts des Mauna Kea, eine Instant-Suppe die abscheulich schmeckt und vor allem das Gefühl es geschafft zu haben. Zu Risiken und Spätfolgen fragt uns gerne unter: www.komatraining.com


Aloha
Andrea und Jochen

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Gewinnspiel, Timex Uhren zu gewinnen

Zum großen Finale des Kona-Blogs verlost 3athlon.de unter den registrierten Nutzern von 3athlon.info drei der brandaktuellen neuen Uhren, die beim New York Marathon zum Einsatz kommen. Es müssen lediglich 2 Fragen korrekt und zeitnah beantwortet werden. Die erste Uhr geht an die schnellsten richtigen Einsendungen, die beiden anderen Uhren werden unter allen Einsendungen verlost. Die Farben der Gewinneruhren können von der gezeigten Abb. abweichen.
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und die Gewinner werden zum Teilnahmeschluss am 08.11.2009, 22:00 Uhr ermittelt.
  • Frage 1: Wie heißen die neuen "Ironman"-Uhren?
  • Frage 2: Welche UVP gibt der Hersteller in Euro für diese Uhren an, die beim New York Marathon alle 30 Tempoläufer am Handgelenk tragen werden?
Sind die Gewinnerinnen und Gewinner übermittelt, stehen ab dem 09.11.2009 an dieser Stelle die Namen der glücklichen Neu-Eigentümer der Timex Ironman Sleek 150 Lap:
  • Ulf T. (erste richtige Einsendung)
  • Sandra K.
  • Markus L.
Im Frühjahr 2010, zur Markteinführung in Deutschland werden voraussichtlich erneut weitere Sleek 150er, diesmal von Timex Deutschland bei 3athlon.de in den Lostopf geworfen. Schon jetzt wünsche ich viel Spaß und Erfolg.

Bild: TIMEX

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Neu im Rennkalender, Ironman 70.3 Racine Triathlon

Racine (Wisconsin, USA) - Der früher unter dem Namen Racine Triathlon geführte Mitteldistanzklassiker über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen findet erstmalig unter der Flagge der Ironman 70.3 Weltserie am 18. Juli 2010 statt. Mit der jüngsten Addition ist die Weltserie auf 40 Events angewachsen, die in dem WM-Finale in Clearwater (Florida, November) gipfeln.

Anmeldungen sind für das Rennen und Ryan Richards ab dem 1. November 2010 online via www.ironmanracine.com möglich. Das Schwimmen findet am North Beach im kristallklaren Lake Michigan statt, bevor  es auf den welligen Radkurs rund um Racine County und den Halbamarathon in Richtung  Racine Zoo und den Küstenstreifen des Lake Michigans geht.

Ironmanracine.com

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30 Oktober 2009

RoadID, für den Notfall


"Was hat denn Craig Alexander da am Handgelenk und zeigt in die Kamera?" So oder so ähnliche lauteten die Mails. Hier die Auflösung. Das ist kein neues Charity-Armband, sondern RoadID. Auf dem kleinen Metallblättchen können nach dem Erwerb persönliche Adressdaten und Notfall-Kontakte inklusive Telefon und E-Mail angegeben werden. Mehr dazu unter RoadID.com.

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Eddie would go, die Geschichte des Edward Ryan Makua Hanai Aikau

Edward Ryan Makua Hanai Aikau (*Kahului, Hawaii, 04.05.1946 – 17.03.1978) war ein auf ganz Hawaii berühmter Surfer, der in stürmischer Nacht auf den Wellen des Pazifiks während einer Rettungsmission verschwand. Als der erste Rettungsschwimmer an der Bucht von Waimea (Oahu) überhaupt, rettete er viele Leben und wurde die erste sportliche Berühmtheit über Oahu hinaus. Eddie Aikau gewann viele Surfevents und Preise, wie die 1977 Duke Kahanamoku Invitational Surfing Championships.

1978 nahm Eddie als 31-Jähriger an einer historischen Reise der Polynesian Voyaging Society teil, die in einem nachgebauten Kanu die 4.000 Kilometer lange Route der Polynesier nachfolgend über 30 Tage auf See sein sollte. Bei der Nachzeichnung des Wegs von Hawaii nach Tahiti verließ das Ausleger-Kanu (Hokule) Hawaii am 16. März 1978, schlug jedoch auf der Reise früh leck und havarierte rund 19 Kilometer südlich der kleinen hawaiianischen Insel Molokai, die früher als Leprakolonie diente.

Der Marketingslogan "Eddie would go!" rührt aus einer mündlichen Respektbezeugung der Hawaiianer, als sich Eddie in jener Nacht, als die Not groß war bei stürmischer See mit seinem Surfboard ohne Kompass und Hilfsmittel auf den Weg zur nächstliegenden Insel Lanai machte. Tragischerweise wurden seine Bootskollegen später von der U.S. Küstenwache gerettet, während Eddie für immer verschollen blieb und selbst die größte durch Flugzeug gestützte Suche in der Geschichte Hawaiis ohne Ergebnis blieb. "Eddie" ist eine Vorbild für die noch immer auf Hawaii spürbare altruistische Lebenseinstellung.

Foto: Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/File:Eddie_Aikau.jpg)

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29 Oktober 2009

Deutscher Alpenverein, Sektion Kona #1: "I against Mauna Loa - ha ich bin doch ein Ironman..."

Mauna Loa (Big Island, Hawaii) - Der Deutsche Alpenverein (DAV), Sektion Kona hat zugeschlagen und Wege abseits der ausgetretenen Touristenpfade an den Küsten betreten. Es folgt nun der Leidens- und Lebensbeichte von Ironman Hawaii Rookie Manfred "Manni" Scherer (TSG Kleinostheim 1908 e.V.) aus der Post-Rennwoche des Ironman Hawaii Triathlons:



Fünf Tage lag mein erster Start inklusive Finish beim wohl legendärsten aller Ironman Rennen nun zurück. Damit sich die lange Reise auch lohnt, bleibe ich natürlich noch länger hier auf Big Island und plane eine Tour auf den Vulkanriesen Mauna Loa. Dieser ist nach dem Mauna Kea der zweithöchste Berg hier auf der Insel. Im Vorfeld bin ich fast aufgeregter vor meiner Erstbesteigung als vorm Ironman. Da wusste ich schließlich was auf mich zukommt. Bei einer Dreitagestour über einen Trailpfad auf 4.000m Höhe wusste ich nur, was kommen kann durch Erzählungen.

Daumen raus
Via Hich Hiking gings also an einem Donnerstagmorgen um 8 Uhr los Richtung Volcanopark. Die ca. 150 km schaffte ich mit vier verschiedenen, allesamt sehr netten Locals, in doch recht ansehnlichen 4 Stunden. Zum Besteigen des Mauna Loas braucht man eine sogenannte Permit (Erlaubnis). Die gibt es bei den Rangern im Volcano Center. Nach einer ausgiebigen Unterweisung und den unzähligen Hinweisen auf die Gefahren einer solchen Tour gab es dann die benötigte Permit ohne Probleme mit einem großen "BUT".

But: "Don't walk in the dark - it`s very dangerous!!!"
Meine Planung, die auch so bei den Rangern hinterlegt war, sah so aus: Tag 1 Aufstieg auf die Red Hill Cabin in 3.000m Höhe  - Tag 2 dann auf den Gipfel in 4.039m Höhe - Tag 3 dann Abstieg über die Red Hill Cabin bis zum Volcano Center. Soviel zur Planung. Ausgangspunkt des Trails ist das Ende der Mauna Loa Road, an einem der auf Big Island öfters ausgeschilderten "Senic Views". Der befindet sich auf 2.000m Höhe. "You better find a friend who drives you there" gab mir der Ranger noch mit auf den Weg. Nach einem Blick auf die Karte wusste ich dann auch warum: Bis zu diesem Aussichtspunkt waren es von der Rangerstation 26km inklusive 800 Höhenmeter Fußmarsch. Natürlich fand ich keinen "Freund" und so kam ich nach Viereinhalb Stunden Fußmarsch und bei Dunkelheit am Ende der Road, dem Mauna Loa View, an. Mit dem Einsetzen der Dunkelheit wurde es auch gleich mal "saukalt".



Lager auf kargen Boden
Ich richtete also mein Lager für die erste Nacht auf Betonboden in einer offenen Raststelle ein. Da ich für vier Wochen inklusive Ironman Gepäck aus Deutschland mitgebracht hatte, war mein Equipment für diesen Trip aufs Nötigste beschränkt. So lag ich also auf einer BW-Unterlage aber immerhin in einem 130 Euro teuren neuen Schlafsack eingepackt bis über beide Ohren bei knapp über 0°C und versuchte ein wenig Schlaf zu finden. Um 6:00 Uhr weckte mich dann die Sonne und um 6:30 Uhr schälte ich mich aus dem Schlafsack. Hier gab's immerhin ein Plumsklo mit Klopapier. Mein T-Shirt und die Jacke waren leider vom Aufstieg noch komplett durchgeschwitzt. Und getrocknet ist des Nachts natürlich auch nix. Na ja ein trockenes Shirt hatte ich ja noch an und die Sonne schien ja auch strahlend vom Himmel.

Red Hill Cabin, Anu's weisen den Weg
Um 7:00 Uhr machte ich mich dann also auf, die Red Hill Cabin auf 3.000m zu erklimmen. Laut Roadmap vom Ranger brauchte man für die 12,1 km mit 1.000 Höhenmetern 4 - 6 Stunden. Ha, da ist wohl noch kein Ironman hoch dachte ich. Mit ca. 20 kg Gepäck ging's also rein in den Trail. Der erste Teil der Strecke war noch deutlich sichtbar als ausgetretener Pfad erkennbar.

Das änderte sich allerdings recht schnell und nun war die einzige Orientierung in den Lavafeldern die sogenannten "Anu`s" - kleine Felstürmchen weisen einem den Weg. Ich hielt mich also an die Gefahrenhinweise und ging nie weiter ohne den nächsten Lavahaufen im Auge zu haben. "Don`t get lost, nobody would find you" klang es in meinen Ohren, und nun wusste ich auch warum. Die Lava erstreckt sich kilometerweit und alles sieht gleich aus. Wenn man hier vom rechten Weg abkommt wird's happig.



So langsam bekam mich, nennen wir es einmal einen gewissen Respekt, vor meinem Vorhaben. Desto länger ich unterwegs war umso langsamer wurde ich. Die Füße schmerzten, mein Rucksack scheiterte beim Versuch mich umzubringen und ich sah immer wieder auf die Uhr, die erbarmungslos meinen Übermut bestrafte. Nach sage und schreibe 4 Stunden und 20 Minuten stand ich glücklich und überwältigt von den Eindrücken unterwegs endlich an der Red Hill Cabin auf 3.000 Meter Höhe. Ich "harter" Ironman war allerdings auch komplett am A.....



*******-Sternenhimmel a la Hawaii
Die Hütte ausgestattete mit 8 Stockbetten stand mir ganz allein zur Verfügung. Auch hier gab's ein Plumsklo und eine Regenwassertonne. Wasser ist das Wichtigste was man bei so einer Tour braucht und das gab's ausnahmslos hier. Nachdem ich meine schweißgetränkten Kleidungsstücke der Sonne zum Trocknen anvertraute gab's 'ne Suppe und ich machte mich mit der näheren Umgebung vertraut. In der Hoffnung noch Besuch zu bekommen, behielt ich die beiden Trails im Auge, den nach oben zur Summit Cabin und den von dem ich gekommen war. Es kam aber niemand mehr vorbei. Mitten in der Nacht, das heißt um 20:00 Uhr abends, bin ich dann noch mal, dick eingepackt, raus und habe mir das Firmament angeschaut. Mit Worten lässt sich das allerdings nicht im Geringsten beschreiben. Der Himmel erscheint scheinbar greifbar, alle Himmelskörper sind irgendwie grösser und die Milchstraße hat ihren Namen verdient. Fassungslos starre ich ewig in den Himmel.

Als ich dann den Hügel erklommen hatte der den Blick auf den Volcanopark preisgab, bekam ich den nächsten "Brandingmoment". Überall sah ich glühende Lava. Am Tage von hier aus lediglich als Rauchsäulen sichtbar, bot sich mir jetzt ein Schauspiel, das mir einmal mehr den Atem raubte. Selig ging ich dann irgendwann zurück in meine Cabin und versuchte Schlaf zu finden. War zunächst gar nicht so einfach denn hier war's still. Also richtig still: Nix. Ich mein gar nix. Wahnsinn.

Abstieg
Irgendwann schlief ich dann und mein Wecker klingelte pünktlich um 5:30 Uhr, schließlich wollte ich den Sonnenaufgang erleben. Der blieb mir dann allerdings leider verwehrt da Wolken und Nebel keinen Horizont erkennen ließen. So packte ich also langsam meinen Rucksack und machte mich bereit für den Abstieg. Da mein gesunder Menschenverstand noch funktionierte, hatte ich mich tags zuvor schon entschlossen mir den Gipfel für ein anderes Mal aufzuheben. Zurück schaffte ich die Strecke dann auch deutlich schneller. Zurück am Ausgangspunkt und nach zwei Tagen ohne eine Menschen gesehen zu haben, war ich stolz und schwer beeindruckt von meinem kleinen Trip auf den Mauna Loa.

Fazit:
Auch hier war ich sicherlich nicht das letzte Mal und beim nächsten Mal werde ich sicherlich besser vorbereitet solch ein Unternehmen angehen. Hang loose Sunnymanni...

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Anmeldung Vineman Ironman 70.3 ab dem 1. November 2010

Sonoma County (CAL, USA) - Die Anmeldung für den Vineman Ironman 70.3 2010 im kalifornischen Weinanbaugebiet rund um Sonoma öffnet am 1. November 2010.Neben 5 Profi-Slots für die WM im Ironman 70.3 Triathlon in Clearwater, Florida werden 45 Altersklassentickets für das Saisonfinale im November 2010 vergeben.

Vineman Ironman 70.3

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28 Oktober 2009

Standup Paddle (SUP), auf historischen Spuren

Der Montag nach der Awards Party stand ganz im Zeichen des Erholungs-Chill-Out-Sports. Von hawaiianischen Surflehrern eingeführt, verspricht das Stand-Up Paddling (Aufrecht stehend mit dem Stechpaddel ein Surfboard antreiben) ein tolles und spaßiges Training für Gleichgewichtssinn, diverse Muskelgruppen, uvm.
Wer also seinen kleinen Hangover auf die lustige Tour kurieren möchte, sollte montags nach dem Huggos- und Lulus-Stelldichein am Abend zuvor am Strand neben dem "Lua Ground" des "Kingkam" Hotels seine koordinativen Fähigkeiten - vielleicht auch als Duo auf einem Surfbrett unter Beweis stellen.

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27 Oktober 2009

Warum laufen Frauen schneller? Taktische Überlegungen zum Ironman Hawaii 2009

Bei Betrachtung des Ironman Hawaii 2009 und dem Vergleich zwischen dem Rennen der Frauen und Männer fällt auf, dass die Frauen einmal mehr ihre Laufzeiten steigern konnten – während die Männer verhältnismäßig langsam per pedes unterwegs waren.  Warum laufen – relativ betrachtet – die Frauen also schneller?

Die Lösung ist vielleicht einfach oder auch sehr komplex. Ich fokussiere mich auf einen Aspekt. Seit den Siegen von Normann Stadler und Faris Al-Sultan in den Jahren 2004 und 2005 in der Lavawüste von Big Island wurde allen Triathleten klar, dass man vielleicht doch den Ironman Hawaii als starker Schwimm-Biker oder Nur-Biker mit einem soliden Laufsplit für sich entscheiden kann. Stadler belegte diese These 2006 ein weiteres Mal mit seinem 2. Sieg nach bewährtem Muster – quasi mit Ansage.

In  der unmittelbaren Folge haben die starken Läufer allesamt einen neuerlichen Schwerpunkt auf das Radfahren gelegt und dabei vielleicht ein klein wenig Laufstärke eingebüßt und zusätzlich als wesentliches Momentum wird offensichtlich in den letzten Jahren auf Big Island wieder schneller und kraftintensiver mit dem Rad gefahren. Vor allem die erste Stunde gleicht eher einem Non-Drafting Kurztriathlon, als einer mehrstündigen Langzeitausdauerbelastung mit der Vermeidung von Belastungsspitzen. Fahren die Männer über ihre („Lauf“-) Verhältnisse? Ja, aber im Ziel entscheidet die kürzeste Zeit über den Sieg und nicht der schnellste Marathon oder Bike-Split.

Bei den Frauen scheint, neben dem allgemein verzeichneten Leistungssprung seit 2008, primär das Laufen m Fokus zu stehen. Einer Disziplin in dem sie neben dem Schwimmen noch eher an die Leistungen der Männer anknüpfen können. Mit dem Auftauchen einer kraftorientierten Athletin, die halbwegs laufen kann, könnte sich auch hier der Fokus verschieben.

Wenngleich durch Chrissie Wellington für die nächsten 2-3 Jahre eine Athletin dominant erscheint und es die Mitbewerberinnen schwer haben werden an einem guten Tag an der Britin vorbeizuziehen. Sie passt, wegen ihrer Laufstärke, nicht ganz in das oben skizzierte Raster. Die mehrfache Weltmeisterin trainiert anders, als die meisten Profi-Triathletinnen ausschließlich mit Männern ihre Einheiten auf dem Rad.

Daher ist weiterhin davon auszugehen, dass die Männer sich durch den Gruppendruck weiterhin auf dem Rad übernehmen und nur wenige mit halbwegs Radtalent ausgestattete Profis ausreichend Geduld zeigen werden, um mit einem Marathon deutlich unter 2:40 Stunden Kona zu gewinnen. Die Frauen hingegen werden weiter an den Bestzeiten im Marathon kratzen, bis die Top-Bikerin die T1 auf dem Pier in Kailua-Kona besteigt.

Bild: 3athlon.de (Normann Stadler auf dem Weg zu seinem 1. Hawaii Sieg im jahr 2004)
Bild: Ironman.com (Mirinda Carfrae legt einen Marathon par excellence auf den Alii Drive)

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Yvonne van Vlerken schwimmt nicht mehr alleine!

Die Niederländerin Yvonne Van Vlerken, immerhin Zweite des Ironman Hawaii 2008 schwimmt seit dem 18. Oktober nicht mehr alleine in der Bay von Kona. "Wir waren zu zweit in der Bucht, auf dem Weg zum Wendepunkt, als ich plötzlich einen großen Schatten gesehen habe" erklärt sie am Dienstagmorgen am Pier. Einen Tag später wurde auf Maui ein Surfer von einem Hai gebissen.

Der Schatten hat sich nach eigenen Recherchen als relativ harmloser grauer Riffhai entpuppt, der aber mit seiner stattlichen Größe von deutlich über 2 Metern für einen ordentlichen Adrenalinschub gesorgt hat. Van Vlerken hatte, ähnlich wie ihre Kontrahentin Sandra Wallenhorst am Renntag mit etlichen Problemen zu kämpfen, darunter auch technische mit einem unter zu viel Spannung stehenden hinteren Schaltzug, der das Schalten beeinträchtigt hat.

Foto: Albert Kok / Wikipedia

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26 Oktober 2009

Chris Lieto, vom Biker zum Läufer?

Ein 3:02:35er Marathon hört sich nicht sonderlich schnell an, ist es aber, wenn man zuvor einen 4:25:11er Bikesplit in die Lavawüste gehämmert und den unmittelbaren Mitbewerbern in der zweiten Disziplin über 10 Minute abgenommen hat.

Der Aufwärtstrend bei Chris Lieto war schon in den letzten beiden Jahren spürbar. 2009 scheint er endgültig den Bogen herausbekommen zu haben und dabei - ganz wichtig - den schmalen Grat zwischen austrainiert und überzockt nicht auf der falschen Seite heruntergerutscht zu sein. Obwohl extrem austrainiert und mit vergleichsweise in der Saison 2009 sehr dünnen Beinen ausgestattet, hat er trotz forciertem Lauftraining mit US-Laufstar Ryan Hall ausreichend Kraft für die zweite Disziplin konserviert. "Ich habe versucht meinen Körper optimal auf den Marathon vorzubereiten, ohne meine Stärke auf dem Rad zu verlieren. Ich bin froh, dass das so weit ganz gut geklappt hat."

Was kann man von Lieto 2010 erwarten? Eine Gazelle wird er nicht, aber vielleicht kommt er auf einen 2:55-2:58er Marathon hinunter und wäre damit eine Gefahr für jeden Podiumskandidaten: "Noch fehlen mir einige Minuten" fasst der US-Boy zusammen und befindet sich da mit dem Norminator beinahe auf Augenhöhe. Der Unterschied? Zwei Siege in Kona...

Bild (c) Ironman.com

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Ironman 70.3 UK nach vier Stunden fast ausgebucht

Exmoor (GBR) - Ironman Triathlon boomt und wer Beweise sucht findet sie in den Buchungszeiträumen des Ironman 70.3 UK im englischen Exmoor. Bereits nach 4 Stunden waren über die Hälfte aller Plätze vergeben, nach 24 Stunden über 1.000 der rund 1.200 Startmöglichkeiten auf einem der anspruchsvollsten Kurse der Weltserie. England, als Insel mit langer Zeitfahrtradition mausert sich zusehends zum Triathlon-Stern auf allen Distanzen und Disziplinen.

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