30 Oktober 2006

Nissan XTERRA World Championship 2006: Carter und McQuaid sacken die Kokosnuß ein

Der Neuseeländer Hamish Carter und die Kanadierin Melanie McQuaid sind die neuen Weltmeister im Off-Road Triathlon. Mehr auf
3athlon.de.

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29 Oktober 2006

Erdbebenkostenschätzung

Auf rund 200 Millionen US$ wird der Gesamtschaden des Erdbebens auf den Hawaiianischen Inseln eingeschätzt. Auf Big Island hat er vor allem den Hafen im Norden erwischt, bei dem wohl ein ganzer Pier für rund 20-30 Millionen US$ repariert werden muß. Inwieweit bestehende Altschäden in die Statistik eingeflossen sind und welchen Einfluß das Alter der Baustruktur hatte ist noch nicht geklärt. Klar ist nur eine Sache, eine etwas längere Dauer des Bebens hätte für erheblich höheren Sachschaden und Personenschäden gesorgt.

Wer Bilder aus dem Alltag nach dem Erdbeben sehen möchte, kann bei Westhawaiitoday reinschauen.

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28 Oktober 2006

Faris Al-Sultan (GER) im Interview nach dem Rennen

Faris Al-Sultan (GER) hat vor Kona die Formkurve bekommen, zwar spät aber er hat sie mit dem 3. Platz bestätigen können und sich in der Weltspitze fest etabliert. 3athlon.de hat sich kurz vor seinem Abflug mit ihm unterhalten und sich über sein Training unterhalten.

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Chris McCormack feuert zurück

Der Australier Chris McCormack fühlt sich zu Unrecht von Normann Stadler und Faris Al-Sultan angegriffen und spekuliert darüber, durchaus in der Lage gewesen zu sein 12 Minuten schneller als der Deutsche Titelträger Laufen zu können. Wer mehr über die ganz eigene Wahrnehmung von Drafting, den Zukunftspänen des Australiers und den langen Blick zurück auf seine Karriere-Höhepunkte lesen möchte, kann dies unter Triathletemag.com machen...

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Hohe Ehren für Hawaii-Sieger

Michellie Jones (AUS) und Normann Stadler (GER) wird große Ehre zuteil. Beiden Siegern der Ironman Hawaii Triathlon World Championship gratulieren hohe Landesvertreter. Zu den schriftlichen Gratulanten von Michellie Jones gehört Herr John Howard, amtierender Premierminister von Australien. Dem Deutschen Champ Normann Stadler gratulieren per Fax und Brief Frau Dr. Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Herr Helmut Rau (Minister für Kultur, Jugend und Sport) und Herr Günther H. Öttinger (Ministerpräsident des Landes Baden Württemberg).

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27 Oktober 2006

Alle Videos vom Renntag

Auf Ironman.com sind alle Videos vom Renntag verfügbar. Einfach mal reinschauen und "durchzappen"...

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Was kommt jetzt? Nissan XTerra Maui World Championship...

Der Ironman Hawaii ist vorbei, aber schon in wenigen Stunden geht es mit den Nissan XTerra Maui Weltmeisterschaften weiter. Am Sonntag ab 9:00 Uhr (Hawaii-zeit) geht es also hier LIVE! weiter.


Auch in den nächsten Tagen schaue ich noch in die Archive, um ein paar Stories und Bilder rauszukramen. Stay tuned...

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TV-Update

Faris Al-Sultan ist am Montag im Blickpunkt Bayern.

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26 Oktober 2006

TV-Update

Das gute Abschneiden der Deutschen hat zu einem Update der TV-Zeiten geführt.

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Warum man die Götter achten muß - die Sache mit dem Siegerkranz...

Normann Stadler wußte nicht, was er tat nachdem er am 21. Oktober am frühen Nachmittag zum dritten Mal den Kranz, den man ihn von hinten über Schirmmütze und Sonnenbrille stülpen wollte ablehnte. Der Haku (Hacu, Hacoo), der spirituelle Siegerkranz von Hawaii, gefertigt aus Blättern und Blüten ist eine hohe Ehrung.

Nicht nur, daß der Norminator die angestaute Energie des Rennens und der Zeit vor dem Saisonhöhepunkt mit all den kleinen psychologischen Scharmützeln und Nebenkriegsschauplätzen mit einem deutlich seh- und hörbaren "F*** Y**" auf der Ziellinie beendete. Stadler am nächsten Morgen beim Frühstück von mir darauf angesprochen wollte es zunächst gar nicht glauben, was ihm da so entwichen sein soll. Er hat es dann aber doch noch geglaubt... Nein, es sollte nicht nur bei dieser Eruption Stadlerscher Power bleiben, die die Spannung der letzten Wochen schlagartig entlud: Den heranstürmenden McCormack, Peter Reid's Interview und den Renndruck allgemein.

Wie gewohnt ertrug er geduldig den von den Damen gereichten Kranz eine Weile im Zielkanal auf dem Kopf, legte ihn aber dann vor den Interviews beiseite. Als zum dritten Mal der Kranz durch einen Fan oder Helfer während des NBC-Interviews den Weg von hinten zurück auf den Kopf gefunden hatte und Brille und Mütze verschob, wurde es dem Heißsporn zuviel. Ungeduldig nahm er den Kranz während des Interviews in die rechte Hand und warf ihn ohne hinzusehen zur Seite auf den Boden. "Ich wollte einfach das Ding loswerden, weil es mich gepiekst hat. Nach 8 Stunden denkt man darüber wirklich nicht sofort nach, was man da auf dem Kopf hat" erklärt Stadler wenige später.

Für den mit der Hawaiianischen Kultur wenig betrauten Europäer mag dies ein simpler Siegerkranz gewesen sein - schön anzusehen aber das war es dann auch schon. Nicht so für die Hawaiianer. Die Empörung, ob des Sakrilegs und dem herannahenden Unglück mußte begegnet werden.

Erst eine offizielle Reinigung mit hohen Vertretern des Hawaiianischen Kulturkreises schlichtete die erhitzten Gemüter und brachte gutes Karma auf den Mannheimer und Doppelweltmeister im Ironman Triathlon. "Jetzt können wir sicher sein, daß die Abreise von der Insel ohne zusätzliche Gefahren möglich ist" verdeutlicht Ben Fertic, Präsident der World Triathlon Corporation die Situation aus Sicht der Einheimischen.

Stadler selbst leistete auf der Awards Party erneut öffentliche Abbitte und verwies auf seine Unkenntnis der Details Hawaiianischer Kultur, dem pieksenden Charakter des Kopfschmucks und erklärte, daß man sich als Sportler mehr mit dem Kulturkreis und dem Land auseinandersetzen möge, in das man einen Triathlon bestreiten wolle. Wer den Mannheimer kennt, wird zwar feststellen können, daß er in den letzten drei Jahren sehr gereift ist, er ist aber noch immer auf (zu) hoher Drehzahl eingestellt. Das macht ihn kantig und vielleicht auch unberechenbar aber auch irgendwie aus. Er ist und bleibt ein eruptives Pulverfaß, der "angry Guy" auf dem Bike und tut dem Triathlon damit so richtig gut...

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25 Oktober 2006

Awards Party und After Party am Sonntag

Ich bin ja kein großer Fan von förmlichen Förmlichkeiten. In Kona ist das aber alles irgendwie erträglich. Grund dafür ist sicher neben den 5 verschiedenen Brownie-Sorten am Awardabend auch die lockere Kleiderordnung. Die Chance einen ersten kleinen Zusammenschnitt der NBC-Crew des Rennens zu sehen ist ebenfalls immer ein Ansporn doch vor Ort zu erscheinen und sich den Weg zu bahnen, bis in die Reihe, die einem am besten zusagt.

Klassisch sind eigentlich die Reden von Natascha Badmann. In diesem Jahr mußte das Publikum aber darauf verzichten, wie auch schon bei der Pressekonferenz (Sorry, Welchie) vor dem Rennen. Die Chancen stehen aber ganz gut, daß die Schweizerin und sechsfache Siegerin auch 2007 wieder mit Abendkleid und traditionellem Blütenzauber an das Mikro treten wird. Die Rede von Michellie Jones war emotional-authentisch, Normann war ebenfalls wieder lustig und hat Abbitte für einen Fauxpas geleistet. Dazu aber später (Morgen oder so) mehr in unserer Kulturecke.

Nach der offiziellen Party ging es dann wie gewohnt bis ca. 24:00 Uhr zur Triathlete Magazine Party. Danach wurden dann die Zelte im Lulu’s aufgeschlagen, um dann nahtlos nach einer kurzen Verschnaufpause gegen 1:45 Uhr am Morgen in diversen privaten und sehr privaten After-After-Partys zu verlaufen. Fotos vom Lulu’s im fortgeschrittenen Stadium sind leider der Zensur zum Opfer geworden. Wer nicht da war, hat halt so richtig dickes Pech gehabt…



P.S.: Wer findet den Sultan aus München gleich 2 Mal?

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Jetzt mal ehrlich, was ist am Ironman Hawaii so toll?

Natürlich die hübschen Mädels, wenn es gesattet ist, daß ich aus meiner kleinen bescheidenen (Frosch-)Perspektive sprechen darf. Sei es die einheimischen Surf-Amazonen oder importierte Triathlongöttinnen oder schlicht Groupies. Geil am Rennen mit dem M-Dot mitten im Südpazifik ist natürlich Mythos, Geschichte, Land, Leute, Essen, Klima, Sport, Spaß, Rennstrecke, und Co. - Hmm, doch nicht so einfach mit der Definition...

(P.S: Vergeben Jungs, glücklich vergeben! Also bitte das E-Mail-Programm wieder zumachen. Adresse und Namen gibt es nicht. Dafür evtl. 'ne Kona-Hottie Galerie in den nächsten Tagen...)

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Wer gewinnt denn jetzt Hawaii, Auswertung meiner Rennprognose

Ich habe mich mit der Rennprognose als analytisch-risikofreudiger Mensch natürlich weit aus dem Fenster gelehnt und auf meine Beobachtungsgabe gebaut... Aber wie ich finde gar nicht sooo übel abgeschnitten.

Ich konnte ja auch nicht ahnen, daß die Titelverteidigerin Natascha Badmann schon auf dem Rad Magenprobleme bekommt und sich sprichwörtlich die Seele aus dem Leib **** würde? Darum an dieser Stelle ein aufrichtiges Chapeau vor der kleinen Schweizerin, die sich vor allem wenn es mal nicht so läuft von ihrer mental stärksten Seite zeigt. Ganz ähnlich erging es auch Joanne Lawn. Dumm gelaufen ist es auch für die Australierin Belinda Granger, die eine Penalty kassiert hat, weil sie sich mit den männlichen Agegroupern herumschlagen mußte. Bei Kate Allen und Kate Major lag ich nur knapp daneben, da hat mir Gina Kehr dazwischengefunkt.
Noch nicht für 2006 auf der Rechnung hatte ich Desiree Ficker - hier hatte Peter Reid in seinem Interview wirklich Recht mit seinem kleinen Hinweis... Ich wußte, daß sie stark ist, habe aber mit mehr Lehrgeld und Lehrjahren gerechnet. Vielleicht lag es aber am angenehmen Wetter, das ihr geholfen hat eine exzellente Vorstellung abzugeben. Unterbewertet war auch Lisa Bentley: Respekt nach Kanada!

Damen
1. Michellie Jones (Volltreffer)
2. Desiree Ficker (mein Tip: Badmann)
3. Lisa Bentley (mein Tip: Granger)
4. Gina Kehr (mein Tip: Allen)
5. Katherine Allen (mein Tip: Major)
6. Kate Major (mein Tip: Lawn)
7. Joanna Lawn (mein Tip: Fuhr)
8. Belinda Granger (mein Tip: Thürig)
9. Melissa Ashton (mein Tip: Bowden)
10. Natascha Badmann (mein Tip: Bentley)

Bei den Jungs sieht es dagegen sehr gut aus. 2 x Volltreffer auf dem Podium und Beke und Macca sowie Bell und Vanhoenacker müssen getauscht werden. Wenn man nun mal von einem „fairen“ Rennen ausgehen würde, hätte ich da vielleicht doch richtig gelegen - so what…

Herren
1. Normann Stadler (Volltreffer)
2. Chris McCormack (mein Tip: Beke)
3. Faris Al-Sultan (Volltreffer)
4. Rutger Beke (mein Tip: McCormack)
5. Eneko Llanos (mein Tip: Brown)
6. Marino Vanhoenacker (mein Tip: Bell)
7. Luke Bell (mein Tip: Vanhoenacker)
8. Cameron Brown (mein Tip: Bracht)
9. Chris Lieto (mein Tip: Vuckovic)
10. Patrick Vernay (mein Tip: Widoff)

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Vergebene Chancen, warum Chris McCormack nicht nur Kona 2006 verloren hat

Es gibt im Leben eines Triathleten manchmal nur eine einzige Chance. Sei es, weil man nur dieses eine Rennen seines Lebens im geschundenen Körper hat, bei dem wirklich Alles stimmt oder weil man ein Handicap hat, daß einen den Sieg fast unerreichbar weit in die Ferne rücken läßt.

Der Australier Chris McCormack war am Samstagnachmittag, den 21. Oktober so nahe am Ziel seiner Träume, daß es für ihn am folgenden Abend schier unerträglich war gerechtfertigte Kritik mit Würde zu ertragen."Macca" hat ein echtes Handicap, seine Leistungsfähigkeit zerrinnt in der Schwüle der Hawaiianischen Sonne, wie die Kokosbutter auf den weich geschwungenen Schultern der Hula-Tänzerinnen. An diesem Wochenende hatte er seine einmalige Chance: Pele, die Göttin des Archipels hat ihm die wohl einmalige Gunst gewährt. Sie sandte ihm Wolken, Regen, wenig Wind und kühle Temperaturen. Sie ist ihm weit entgegengekommen, so weit wie es eben ging. Ihm den fanatisch nach dem Sieg in Kona fiebernden Australier, der in seinem Leben sowohl in Roth, als auch in diesem Jahr in Kona berechtige Kritik ob seines unlauteren Verhaltens auf der Radstrecke erfahren hat.

Der laufstarke Athlet, der so gar nicht danach aussieht, als sei äquatoriales Klima eine Last hat die Chance seines Lebens verspielt. Er, der nach dem Sieg mit dem Gedanken spielte zurück auf die Strecke zur Qualifikation für die Olympischen Spiele von Peking zu gehen wird dies wohl um ein Jahr verschieben müssen. Der "Affe, den er auf seiner Schulter spürt", wird weiterhin dort sitzen und ihn necken und ärgern. Obwohl er auf den letzten Metern viel, vielleicht Alles herausgeholt hat, was machbar war. Doch es sollten ganze 71 Sekunden fehlen – weniger als ein halber Kilometer nach mehr als 8 Stunden Schinderei. Ohne den Siegeskranz am Pier von Kailua-Kona muß er nach Peking. Auch das dürfte ein Kommando ohne Chancen sein – auch für einen ehemaligen ITU-Weltmeister tickt die Uhr der Zeit und die Qualifikationshürden im eigenen Land sind gigantisch.

Die Gewißheit, daß er diese Chance seines Lebens, den 6er im Lotto mit Zusatzzahl trotz Betrug im Rennen nicht hat ergreifen können wird ihn viel mehr zu schaffen machen, als alle anderen bisherigen Niederlagen und zukünftigen Niederlagen in seinem Leben. Pele hat nicht zugelassen, daß der Mann mit der ökonomischen Radtaktik vollends Kona entweihen kann. Vielleicht bekommt er aber eine zweite Chance, wenn er nicht vorher daran zerbricht...

Carbo Dinner Video und andere vom Renntag

Auf Ironman.com sind der Stream des Carbo Dinners und weitere Videos verfügbar. Der Renntag wird ebenfalls bald, wie auch die Award's Party (schon verfügbar) mit den Siegerreden in mehreren Segmenten verfügbar sein.

Foto: ASI Photo, Ironman.com

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24 Oktober 2006

Was ist denn der Norminator für ein Schaltwerk gefahren?

Das Material von Normann Stadler hat es den Forenlesern angetan. Schon am Renntag gab es Threads über sein Rad, den Helm, die Schuhe und div. Kleinkram. Grund für mich mal den Schleier zu lüften und aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wer genau hingeschaut hat, erkennt am Rad von Normann Stadler einige kleine Goodies, die es so nicht an Großserienbikes gibt.

Zunächst einmal ‚Custom Made’ Reifen seines Sponsors, die auch in der Tour gefahren werden und als extrem pannensicher und trotzdem superleicht gelten. Faris Al-Sultan verfolgt ein ähnliches Konzept bei seinen mittlerweile zur Serie gereiften Modellen.

Dann findet man unter dem Lenker noch ein Reservoir für Salztabletten, die er aber nach eigener Aussage auf der Awards Party nur mehr als Backup-Lösung benötigt. „Ich habe früher immer Salztabletten genommen. Aber dieses neue Powergel mit mehr Sodium macht sie unnötig. In diesem Jahr mußte ich keine einzige Tablette nehmen und bin nur mit Gel ausgekommen.“

Das technische Schmankerl stellt aber ein speziell angefertigter Schaltwerkkäfig aus der Schmiede von Wolfgang Berner dar. Es zeichnet sich durch die Verwendung einer besonders großen unteren Rolle aus. Damit soll sich die Führung (bei Schaltvorgängen) verbessern und eine meßbar verbesserte Kraftübertragung realisieren lassen. Nachdem der Norminator das Schaltwerk getestet hat ist er dabei geblieben. Das dürfte also für die Tüftelei sprechen. Ralph Berner, Junior des Bastlers aus Erbach muß leider die kaufwilligen Fans enttäuschen: „Leider sind und bleiben die Schaltwerke nur Einzelstücke.“

Weitere Bilder auf Normann’s Website

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Alle Ergebnisse

Die Ergebnisse der 1627 Finisher sind auf schon länger auf Ironman.com verfügbar (pdf, htm). Aber weil einige Anfragen per Mail hereinkamen, noch einmal die Liste der 1690 Starter.

Die Wette

Nur so als kleiner Hinweis an meine Freunde aus Kassel. Ich habe die interne Fotografie-Wette haushoch gewonnen ;-)

Kommentar: Seichtes desinteressiertes und unglaubwuerdiges Geblubber aus dem Verband

Der Erfolg ist erneut da. Der Ironman Hawaii, der wichtigste Triathlon der Welt hat einmal mehr einen herausragenden Sieger aus Deutschland und einen wunderbaren dritten Platz gesehen. Normann Stadler und Faris Al-Sultan sind Gallionsfiguren, Förderer und Botschafter des Triathlons. Ihre Reichweite bekommt der gesamte nationale Verband (DTU) mit seiner Ressourcen verschlingenden Struktur in seiner gesamten Geschichte nicht zusammen.

Dachte ich wenige Tage zuvor noch, daß in der Zeit nach dem Erdbeben nicht viel vom DTU-Gremium an Verlautbarungen zu erwarten sei mußte ich erkennen, daß dies wohl anders sein würde. Als Präsidiumsmitglied Rolf Ebeling der Presse mitzuteilen hatte, daß er anscheinend verzweifelt versucht hat, die Athleten und Familien auf Big Island stunden-, nein tagelang telefonisch zu erreichen wurde man tatsächlich eines Besseren belehrt: Es gibt immer noch Aussagen, die zu toppen sind.
Zwar ging wenige Stunden nach dem Beben bereits wieder das Telefon und das Internet war in Big Island nur für Minuten gestört. Aber vielleicht hat er auch nur mitten in der Nacht angerufen, sofern er überhaupt die Telefonnnummern der Athleten haben sollte. Dies würde mich wirklich wundern.

Die Gründung der Deutsche Triathlon Stiftung empfand der naive Triathlet endlich einmal als Signal der DTU mit ins Horn der Befürworter des Sports auf der Langstrecke zu stoßen und zu den aufrichtigen Gratulanten anzugehören. Doch dann liest man in der Presse den wohl durch den offiziellen Presseverteiler versendeten O-Ton von Präsidiumsmitglied Herrn Bentele:
Die Deutsche Triathlon Union (DTU) erhöhte in der Stunde des Triumphes unterdessen im Anti-Doping-Kampf den Druck auf die World Triathlon Corporation (WTC): "Normann und Faris haben gezeigt, dass man auch Spitzenleistungen erbringen kann, wenn man in einem Anti-Doping-Kontroll-System integriert ist wie dies in Deutschland seit 2005 auch für die Elite-Athleten auf der Langstrecke der Fall ist", erklärte DTU-Vizepräsident Martin Bentele: "Wir würden uns wünschen, dass die WTC dieses Vorgehen als Standard übernimmt und als Startvoraussetzung vorschreibt."

Mit diesem Geblubber wird also der Druck erhöht? Ein verbales Geplätscher, daß noch nicht einmal als formale Anfrage in der Chefetage angekommen ist. Da bleibt mir als Triathleten aus Leib und Seele doch glatt der Brownie im Hals stecken. Das ist also Alles, was man an Kommentaren und Glückwünschen als Deutscher Athlet nach seinem Sieg in Kona zu erwarten hat? Thomas Hellriegel erging es unter Dr. Martin Engelhard so, Normann Stadler hatte ein bißchen mehr Glück und Faris bekam auch einen positiven Nebensatz.
Letztlich wird aber sofort eingleisige Politik gemacht ohne darauf zu verweisen, daß das Finanzierungsmodell des sogenannten Elitepasses in Deutschland nicht die Kassen des eigenen Verbands einbeziehen möchte. Die Veranstalterabgaben und Gebühren aus den Mitgliedschaften werden beim Geschäftsführer indessen sicher freudig registriert. Insbeondere, da ein Sieg in Kona signifikant und spürbar in den Mitgliedszahlen des Verbands niederschlägt.
Michellie Jones, Siegerin des Ironman Hawaii aus Australien hat in ihrer Karriere zwei Weltmeistertitel auf der Kurzstrecke, einen Vizetitel bei den Olympischen Spielen und nun den Ironman Hawaii gewonnen. Ihr hat erstmalig ihr Premierminister per Fax gratuliert... Die Deutschen rocken also im dritten Jahr in Folge Kona. Statt aufrichtiger Gratulation wird ein Statement abgeliefert, daß den Hauch, einen ganz kleinen Hauch von Schmutz auf den Sieg legt. In der Gratulation wird ganz unschuldig der Trojaner "Doping" platziert. Was soll der Lobbyistenquatsch?
Nicht daß ich nicht offen über Doping reden würde. Ich bin sicher ein Hardliner, der zwar künstliche Höhensimulationen mit Hilfe von O2-Zelten akzeptieren würde, dem aber schon der Schmerzmitteleinsatz im Sport auf den Zeiger geht. Aber warum dann explizit nur beim Langstrecken-Triathlon? Ist die Kurzstrecke der Saubermann der Nation?

Schon beim Ironman in Frankfurt wurde die Bombe in Echtzeit zum Platzen gebracht, als der "Fall Zäck" in einem "völlig überraschenden" TV-Interview publik wurde. Natürlich hat sich damals der vom Moderator überumpelte Präsident in allen Ehren aus der Affäre gezogen und standhaft das Banner des sauberen Sports vorangetragen und mit seiner Redegewandheit überzeugt - mich aber nicht...

Manchmal wünschte ich mir nur, daß die Präsidiumsmitglieder sich einen Rat in der Signatur der Forenmitglieder von 3athlon.info zu Herzen nehmen würden: "Einfach mal die F***** halten, wenn man keine Ahnung hat!" Und wenn das nicht gehen sollte vielleicht einfach die Wahrheit sagen und aufhören mit der Charadenspielerei und den tumben Lippenbekenntnissen...

Aloha
Kai

Foto: Walter J.Pilsak, german wikipedia, original upload 29. Feb 2004

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Alle Zieleinläufe sehen

Im Archiv auf Ironman.com kann man alle Zieleinläufe sehen. Unter www.ironman.com kann man mit der Option "Track an Athlete" auch individuelle Einläufe sehen.

Jetzt Normann Stadler's Finish und die der Top-Athleten und Agegrouper sehen.

Jetzt Michellie Jones' Finish und die der Top-Athleten und Agegrouper sehen.

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23 Oktober 2006

Diskussion über die Windschattenbox und Eklat auf der Triathlete Party

Die Diskussion über die Windschattenbox griff nicht nur am Renntag auf die Pressekonferenz über, als Vertreter der Medien das Plenum fragte. Normann Stadler faßte sich kurz „Ich habe nicht gedraftet. Ich war vorne alleine unterwegs. Ich kann über die anderen nicht viel sagen, da ich sie nur kurz gesehen habe.“

Faris Al-Sultan sieht das Problem vielschichtig: „Die WTC ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Wenn sie meint die Draftingregelung auf 7 Meter zu reduzieren ist das kein Problem, nur sollten sie diese Regel auch umsetzen. Wenn sie wollen, können sie das auch noch kürzer machen. Dann muß ich eben entsprechend trainieren und mehr Schwimmen und Laufen. Ich möchte es nur vorher wissen.“ Nach diesen Aussagen und schon bei Stellung der Fragen, die andeuteten, daß der Triathlon möglicherweise nicht völlig regelkonform in allen Bereichen abgelaufen ist applaudierten die Medienvertreter anhaltend und lautstark.

Ebenfalls thematisiert wurde inbesondere von dem Belgier Rutger Beke und den Deutschen ein Anti-Doping Testsystem, daß in allen Ländern für ausreichende Trainingskontrollen sorgen möge. Ob das Sache der WTC oder ITU sei blieb offen. Beke an sich unterstrich in diesem Zusammenhang aber erneut, daß auch die WADA ihren Test auf Validität testen möge.

Wie heiß das Thema Drafting ist, zeigte sich bei einem Eklat, als der Australier McCormack bei der Party des Triathlete Magazines USA mit einem Blackberry in der Hand auf Normann zuging und ihm ein englisches Interview des Triathlete Magazine unter die Nase hielt, in der Normann den Zweitplatzierten direkt des illegalen Draftings bezichtigt habe. Hitzkopf Stadler hielt prompt verbal gegen und letztlich griffen Freunde von beiden Seiten ein, um eine Gruppenbildung und die sich bereits anbahnende kleine Schieberei zu beenden. McCormack erhielt letztlich den Platzverweis. Wenig später kamen die australischen Freunde und Fans zurück und entschuldigten sich für die hitzige und unsachliche Diskussion. „Es war wirklich ein komischer Triathlon. Faris hat die ganze Arbeit der Gruppe geleistet. Ich bin mit dem Wettkampf nicht glücklich. Wenn ich auch sauber gefahren bin“ führte der Australier Luke Bell wenige Stunden zuvor gegenüber mir aus, als wir das Thema zuvor andiskutierten.

Der Abend endete schließlich mit der Kampfansage McCormacks, daß „Stadler einen beliebigen Triathlon auf der Welt auswählen könne, um sich seine Packung abzuholen und daß er am Renntag mithalten hätte können“ nachdem sich zuvor Macca erneut zum schnellsten Langdistanztriathleten der Welt gekürt hatte. Ein aufgebrachter Stadler winkte ab und fragte lediglich wer denn am Samstag gewonnen habe, bevor nach etlichem Wirrwarr wieder zur Tagesordnung (After-Party im Lulu's) übergegangen wurde.

Objektive Substanz kann die ganze Diskussion bei Betrachtung der Zahlen von 2Peak.com erhalten: Hier fallen Unterschiede von ca. 30-40 Watt zwischen den Athleten aus einer Gruppe auf, obwohl ähnliche Radzeiten realisiert wurden. Daraus lassen sich folgende Schlüsse ableiten:
a) Es wurde regelkonform gefahren und in der Situation (große Gruppe, Windrichtung) war die Box zu klein
b) Es wurde nicht legal gefahren
c) Die Fahrer mit den niedrigeren Wattzahlen haben eine exzellente aerodynamische Abstimmung


Foto [Faris Al-Sultan, Chris Lieto, Chris McCormack und Luke Bell (?)]: UliHB – 3athlon.de

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22 Oktober 2006

Was macht denn eigentlich Tri-Dubai?

Tri-Dubai wird von einer kleine Troika geführt, die unmittelbar dem amtierenden Scheich von Dubai unterstellt ist. Franko Vatterott, Michael Yuxx und Tony DeBoom kümmern sich neben dem Aufbau des Teams und dem Sammeln von Geldern für gemeinnützige Zwecke eben auch darum, daß die Teammitglieder mit allen wesentlichen Dingen während ihres Aufenthalts in Kona versorgt werden. Wie dem auch sei. Tri-Dubai hat in Kona mit Stadler, Ficker Bentley und Brown märchenhaft abgeräumt und kann Stolz sein.

„Team Tri-Dubai is so incredibly proud of our athletes, especially Normann Stadler who despite criticism by his former teammate 3x Iromman WC, Peter Reid, proved to the world that he can not only crush the field on the bike, but he can swim and run with anyone. Normann, along with 5 Tri-Dubai teammates came to a Kona training camp in August. Many people asked why the team wanted to have a training camp like this. With a 1st, 2nd, and 3rd place finish yesterday - maybe now they understand how beneficial it was for the athletes and why team support is significant.

Team Tri-Dubai also tips our hat to Faris Al-Sultan on a great race too. It is very difficult to defend your title at the Ironman Hawaii and Faris displayed his standout talent and character very well. It was highly emotional for fans to see Normann greet Faris when he came across the finish line on Ali'i drive. Two great Champions. Germany should be proud today of their representation at the greatest one day endurance event in the world.”

Franko Vatterott, Founder Tri-Dubai Pro Triathlon team

Foto: Michael Yuxx, Human Interest Group

Reid ist geschafft

Beim Durchblättern der West Hawaii Today läuft uns wie so oft Peter über die Füße. Er sitzt auf der Mauer am Lava Java und trinkt genüßlich seinen Cafe. Er wirkt Müde im Gesicht.
„Peter, was ist los? Zu lange gefeiert?“

„Hey Kai. Ich bin so fertig! Ich habe schon immer sehr viel Achtung vor den Helfern gehabt. Aber jetzt, nach meinem Tag da draußen im Energy Lab ist mir klar geworden, was sie leisten. Ich würde beinahe sagen, daß ‚Kokua’ anstrengender als Mitmachen ist. Ich sollte wieder vom Rücktritt zurücktreten! Ich muß meine Achtung noch sehr viel höher ansetzen und mich bei allen Helfern in den letzten Jahren bedanken.“

„Bist Du heute Abend beim Award’s Dinner und der Triathlete Party?“

„Ich denke nicht, ich bin Montagabend auf der ‚Volunteer’s Party’ – das muß sein!“

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Ironmanlive.com Parties in Deutschland

Der Ironman Hawaii wurde in ganz Deutschland trotz später Übertragung in vielen Triathlonhaushalten gebannt im Internet verfolgt. Sei es im lokalen Radgeschäft, dem Großraumkino oder im Freundeskreis.

Stehvermögen und Sitzfleisch wird natürlich nicht nur von den Helfern abverlangt. Nein auch die Zuschauer und Medien gehen oft an das Limit, um den Ironman spürbar zu machen oder zu erleben. Wo man auch geschaut hat, am Ende waren alle Beteiligten sehr, sehr müde. Manche noch völlig schlaflos, weil sie gewonnen haben – andere weil ein harter Wintertag hinter ihnen liegt.


Fotos: Mitch Thrower, Axel Reusch, Daniel Großarth

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Kommentar Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship

„Wow, was für eine Show haben wir im Rennen der Herren erleben dürfen. Normann Stadler (GER) hat möglicherweise mit seinem zweiten Sieg nach dem Defekt im Vorjahr nicht nur einen Titel geholt.
Er hat an diesem Tag gezeigt, daß er der stärkste und kompletteste Triathlet des Tages war. Damit haben wir vielleicht so etwas wie den beginn einer neue Ära gesehen - ‚die Norminator Jahre’. Faris Al-Sultan (GER) hat ebenfalls sehr großes Kämpferherz bewiesen und ist trotz Problemen in den Tagen und Wochen vor der WM verdient Dritter geworden. In meinen Augen ist er aber klarer Vizetitelträger – moralischer Vize-Weltmeister! Erwartungsgemäß stark zeigten sich auch Rutger Beke (BEL) Eneko Llanos (ESP) und Marino Vanhoenacker (BEL).



Bei den Damen ist es nicht viel anders. Michellie Jones aus Australien hat bei ihrem zweiten Start bewiesen, daß sie nicht nur physisch die Nummer 1 des Tages war. Auch hier kann eine neue Ära mit spannenden Kämpfen erwartet werden. Was man im Rennen der Damen ebenfalls gesehen hat ist der Generationswechsel. Mit Desiree Ficker klopft eine ganz junge und physisch sehr starke Athletin neben anderen wie Kate Major und Lisbeth Kristensen an den Tür zum Olymp des Ironman Triathlons! Ertsaunlich auch des beste Ergebnis ihrer Karriere für die Kanadierin Lisa Bentley. Gina Kehr war ebenfalls für alle Medienbeobachter eine echte Überraschung.“ - Kai Baumgartner.

Für weitere exklusive Informationen checkt die Websites der beiden Triathlonstars (Stadler und Al-Sultan) und natürlich auch Ironman.com und 3athlon.de, die Informationen rund um den Knaller von Hawaii liefern. Ein Update zu den anderen Startern aus Deutschland und O-Töne zu den DNF's (Hellriegel: Verletzung, Thürig, Reinders: 2 x Plattfuß) oder DISQ (Liebetrau: Drafting) , bzw. Zeitstrafen (Alex Taubert: Drafting) folgen.

Fotos: UliHB - 3athlon.de

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Michellie Jones und Normann Stadler sind die neuen Titelgewinner der Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship 2006

Kailua-Kona, Hawaii (October 21, 2006) – Der Deutsche Normann Stadler überschritt die Ziellinie am historischen Pier in der Bucht von Kailua-Kona auf Big Island nicht nur als erster Athlet des Tages in 8:11:56 Stunden bei den Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship 2006, sondern verbesserte den bisherigen Radrekord des Dänen Torbjorn Sindballe aus dem Vorjahr um rund 3 Minuten auf 4:18:23 Stunden. Die Australierin Michellie Jones feierte ebenfalls einen überragenden Sieg bei ihrem erst zweiten Start in Kona. Sie ist damit die erste weibliche Australierin, die den Titel für ihr Land holen kann. Ihre Zeit im Ziel stoppt bei 9:18:31 Stunden.
Das Rennen war von zwei großen Verfolgergruppen geprägt, die von den anwesenden Schiedsrichtern nicht konsequent genug aufgelöst wurden. Bereits bei der Pressekonferenz wurde die Diskussion um die Windschattenbox durch Journalisten und die beiden Deutschen Stadler und Al-Sultan angestoßen.

Der Wertheimer Stadler, der bereits 2004 mit einer ganz ähnlichen Taktik erfolgreich war, konnte sich nach zwei Defekten im Vorjahr und dem Ausscheiden aus dem Rennen sowohl im Schwimmen, als auch Laufen verbessern. So früh, wie noch niemals zuvor übernahm er die Führung des Rennens. Bevor Kailua-Kona mit dem Rad in Richtung Hawi verlassen wurde sah er bereits das Führungsfahrzeug. „Ich bin so froh den zweiten Titel geholt zu haben. Bei meinem ersten Sieg sagten alle, daß es vielleicht eine einmalige Sache gewesen sein könnte. Heute konnte ich zeigen, daß ich auch Schwimmen und einen Marathon klar unter 3 Stunden laufen kann.“
Stadler führte ein starkes Feld an, daß auf dem Rad als Verfolger von dem US-Amerikaner Chris Lieto geprägt wurde. Die erste größere Verfolgergruppe führte der amtierende Titelverteidiger Faris Al-Sultan (Deutschland) an, nachdem er bereits beim Schwimmen den Großteil der Arbeit leisten mußte. Stadler hingegen mußte sich beim abschließenden Marathon vor allem gegen den stark laufenden Australier Chris McCormack (8:13:07 Stunden) wehren, während Al-Sultan sich den dritten Platz (8:19:04 Stunden) sichern konnte.

Die in San Diego lebende Jones, Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele im Triathlon von Sydney rundet ihre 19 Jahre andauernde Karriere mit ihrem ersten Weltmeistertitel ab. „Ich bin an den Start gekommen, um ins Ziel gekommen. Ich habe von einem Sieg geträumt, aber das er bereits bei meinem zweiten Start möglich ist, ist wunderbar. Ich bin sehr glücklich.“ Jones setzte sich vor allem auf dem Rad und beim Marathon gegen ein starkes Feld durch, das mit Joanna Zeiger, Desiree Ficker (alle USA), Lisa Bentley (CAN), Kate Major, Belinda Granger (alle AUS), Kate Allen (AUT) und Gina Kehr (USA) und der amtierenden Titelverteidigerin Natascha Badmann (SUI) stark besetzt war. Die US-Amerikanerin Desiree Ficker (9:24:02) überzeugte ebenso wie Bentley (3:08:54) mit guten Marathonzeiten.

Ergebnisse Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship,
21. Oktober 2006,
3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km Laufen

Top 10 Herren
1. Normann Stadler (GER) 8:11:56
2. Chris McCormack (AUS) 8:13:07
3. Faris Al-Sultan (GER) 8:19:04
4. Rutger Beke (BEL) 8:21:04
5. Eneko Llanos (ESP) 8:22:28
6. Marino Vanhoenacker (BEL) 8:24:17
7. Luke Bell (AUS)8:24:26
8. Cameron Brown (NZL) 8:25:22
9. Chris Lieto (USA) 8:27:37
10. Patrick Vernay (CAN) 8:28:13

11. Timo Bracht (Mannheim) 8:30:24
14. Stephan Vuckovic (Reutlingen) 8:34:26
20. Maximilian Longrée (Essen) 8:41:02
22. Frank Vytrisal (Darmstadt) 8:42:24
23. Uwe Widmann (Mannheim) 8:42:24
25. Markus Fachbach (Kadenbach) 8:45:06

Top 10 Frauen
1. Michellie Jones (AUS) 9:18:31
2. Desiree Ficker (USA) 9:24:02
3. Lisa Bentley (CAN) 9:25:18
4. Gina Kehr (USA) 9:27:24
5. Katherine Allen (AUT) 9:30:22
6. Kate Major (AUS) 9:31:53
7. Joanna Lawn (NZL) 9:32:48
8. Belinda Granger (AUS) 9:35:48
9. Melissa Ashton (USA) 9:38:22
10. Natascha Badmann (SUI) 9:38:52

31. Katja Schumacher (Heidelberg) 10:14:04

21 Oktober 2006

Ironman LIVE! auf Ironman LIVE!

Auch in diesem Jahr wird Ironman.com den Ironman im Internet übertragen. Neben dem Textticker wird es auch Streamingvideo in 3 Sprachen geben.

Im Rennen selbst werden wir keinen Ticker anbieten, da dies gegen WTC-Lizenzrecht verstoßen würde. Nach dem Rennen und voraussichtlich auch im Verlauf erfolgt aber wie gewohnt unsere Rennanalyse. Die Übertragung beginnt ab ca. 18:00 Uhr am Samstagabend, den 21 Oktober 2006.

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IRC-Chat am Renntag

Auch beim diesjährigen Ironman Hawaii wird es neben dem Minichat im Forum den IRC geben. Fundierte Nutzer tragen folgende Daten in ihre Software ein: irc.poole.ch (Channel #3athlon, Port 6667). Weniger versierte Besucher können die Weboberfläche nutzen: http://irc.poole.ch.

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Mit 2Peak wieder LIVE dabei

Wer Interesse hat, kann sich auch in diesem Jahr wieder einige Live-Data-Feed des Teams von 2peak anschauen. Mit dabei auch Faris Al-Sultan und Cameron Brown. Wobei Al-Sultan das System tatsächlich nur für das Web nutzen möchte „Ich habe das System mit Tape zugeklebt. Ich fahre es, damit man es in ‚Echtzeit’ im Internet verfolgen kann.“

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Natscha Badmann (SUI) im Interview vor dem Rennen

Sie ist die (fast) ungeschlagene und eklatant dominierende Queen von Kona. Die zierliche Natascha Badmann scheint jeden Tag ihres Aufenthalts mehr mit der Insel zu verwachsen. Ist sie unschlagbar oder tritt sie unbezwungen zurück? Ihre Aufbauwettkämpfe in den USA über die Halbdistanzen würden anderen als Jahres- vielleicht auch Profiausbeute ausreichen. Für die neue Botschafterin des Hawaiianischen Archipels zählt neben der Freude starten zu dürfen sicher nur der Sieg.

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Karin Thürig (SUI) im Interview vor dem Rennen

Der Spagat zwischen Radsport und Triathlon soll in diesem Jahr gelingen. Sie ist erneut Vize-Weltmeisterin geworden, doch insgeheim träumt sie von einem Platz auf dem Treppchen des Ironman. 2006 soll das Jahr werden, in dem sie so gut vorbereitet, wie in den ganzen langen Jahren zuvor nicht gegen 7.00 Uhr in aller Frühe am Pier von Kailua-Kona stand. Wird es ihr bestes Ironman-Jahr - nach dem Sieg beim Ironman Lanzarote?

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Stefan Riesen (SUI) im Interview vor dem Rennen

Der Schweizer Stefan Riesen hat diesen Sommer in Zürich den Ironman Switzerland überlegen gewonnnen. Mit einer Wahnsinns Leistung auf dem Rad und einer Zeit von 4:23 über die 180 bergigen Kilometer schockte er die Konkurrenz. Was ist das Erfolgsgeheimnis des Berners, der in seinem breiten Dialekt viel langsamer spricht als er fährt? Und was hat der 33 jährige für Erwartungen für den Ironman am Samstag? 3athlon.de hat ihn für Euch gefragt.

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Das Oakley O-Museum

Oakley hat im Kona Inn eine ganze Reihe seiner Modelle ausgestellt. Ebenfalls von Greg Welch mitgebracht: Ein Testaufbau, der die Optik der eigenen mit den Oakley-Modellen vergleichen hilft.

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Katja Schumacher (GER) im Interview vor dem Rennen

Katja Schumacher hat sich in diesem Jahr mit dem Sieg beim regnerischen Ironman Wisconsin auf dem internationalen Parkett als Ironman-Siegerin zurückgemeldet. Ob Kona das richtige Wetter für die Heidelbergerin ist, wird sich zeigen. Die Chancen beste Deutsche zu werden hat sie auf jeden Fall. 3athlon.de hat mit der Wahl-Amerikanerin gesprochen.

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Ein Regenschauer zum Abkühlen

Wie sollte es auch anders sein, kommt pünktlich um 20:00 uhr der nächste Regenschauer den Alli Drive entlanggekrochen. Es wird Morgen ein sehr, sehr heißer und schwül-warmer Renntag werden.

Dinge, die man nicht machen sollte Teil VI – das „Finale Grande“ ist nicht mehr weit…

Natürlich, es gibt diese Empfehlungen. Gutgemeinte Tips von schlauen Ratgebern und noch schlaueren Bloggern. Was man nicht tun sollte vor einem Rennen wie der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. In der letzten Woche vor dem Rennen soll man vorsichtig sein, reduziert trainieren und aufpassen, daß nichts mehr passiert mit der Gesundheit. Hawaii ist ja sooooo gefährlich - soso. Jetzt mal ein kleines Ranking aus unserem unmittelbaren Umfeld:

1. Ersatzreifen, wieso?
Dies gilt vor allem für die sündteuren Schlauchreifen, die auf der Insel locker 100 US$ kosten können – wenn man sie noch bekommen sollte. (Servus Markus, Gruezi Karin ;-). Gut das wir die Pro Limited Edition des Weltmarktführes aus Korbach und Pannensprays gleich dutzendweise in der 3athlon Power-WG eingelagert haben.

2. Hey, laßt uns mal schnell 'nen Prototypen machen
Man sollte sein Equipment mindestens 7 Tage im Voraus zusammengebaut haben und mehrfach getestet haben (Servus Faris).

Es ist aber nicht so, daß nur die Profis Fehler machen. Unsere startende "Redaktion" reiht sich perfekt in die unvollständige Listung ein.


3. Wenn die roten Fahnen wehen
Also auf nach Hapuna Beach, es ist der erste Tag auf der Insel, das erste Mal Hawaii. Schöner Strand hier, wirklich. Rote Fahnen wehen im Wind, weißer Schaum bildet sich oben auf den Wellen, die mächtig ans Ufer platschen. T-Shirt runter und hinein ins Wasser.

Damit wären wir beim nächsten Fehler. Die Welle kommt, rein jetzt. Ohoh, das war zu spät, der Zirkus beginnt. So also muß sich jemand fühlen, der versehentlich in eine Waschmaschine gerät. Oben ist unten, unten ist oben, alles dreht sich, bis es "dotz" macht und knackt. Mit dem Kopf senkrecht auf dem Boden aufsetzend, ruckt es schön durch im Wirbelsäulenbereich. Kleine Schürfwunden auf beiden Knien.

4. Man sollte Flipflops als Minimal-Tragelösung akzeptieren
Auf dem Weg zum Auto verbrenne ich mir dann noch die Fußsohlen beim unüberlegten Barfußgehen über den asphaltierten Parkplatz.

Am zweiten Tag kracht erst der rechte kleine Zeh gegen das fette Polstermöbel, später der linke kleine gegen das Tischbein. Daß sich am Mittag beim Strandbesuch ein Muschelstück irgendwie durch die Hornhaut des linken Großzehs bohrt und schmerzend im Fuß verschwindet, fällt kaum auf.

5. Wie war das mit dem Sonnenuntergang am Äquator?
Um es zu toppen, geht's abends noch kurz mit dem Rad zum Radladen. Ein paar Fragen, eine Gaskartusche, plaudern, ein kurzes Aloha, und schon ist es dunkel. Super, wie ein Depp im Dunkeln am Alii Drive zurück. Zum Glück erkennt einen keiner.

6. Never touch a running System
Ob es wohl am Besuch von Hapuna liegt, dass der Nacken komplett verspannt ist? Aber man kann ja trotzdem mal eben noch die Position des Aerolenkers verändern. Linderung bringt das zwar keine, aber dafür Verwirrung, was paßt und was nicht. Immerhin beim letzten harten Training nur an- und nicht abgeschossen.

7. Maximalspeed zwischen Lava Java und Pier
Obwohl, es hätte dicker kommen können: Andere gehen bis 24 Stunden vor dem Wettkampf auf dem Alii Drive in der Hitze regelmäßig so übers Limit hinaus, dass nicht nur der Salzhaushalt zerstört ist, sondern wohl auch die gesamte Vorbereitung dahin. Soll nicht überheblich klingen, denn ich bin auch nur gerade so zuhause angekommen mit meinen drei Trinkflaschen.

8. Schnell mal noch kurz den kurzen Stich da hoch
Einen Tritt verdient auch, wer abends glaubt, noch ein kurzes Läufchen machen zu müssen, am besten auf dem alten Marathonkurs Richtung Pit. Die Straße fällt so schief seitlich ab und führt so steil hinab, daß es sich a) super wegknicken und b) die Knie schön demolieren läßt. Wer beides schafft, darf sich selbst gratulieren. Kurz vor dem Rennen schiebt mich eine Welle beim Schnorcheln noch gegen einen Felsen, und hinter einem "Cruiser" muss ich beim Autofahren so abbremsen, daß es nochmal wie ein Messer durchs Genick zieht. Von einem Zug in dem auf gefühlte Gefriertemperatur abgekühlten Supermarkt wollen wir gar nicht erst sprechen. Der Renntag muss endlich kommen, sonst macht mich Hawaii noch zum kompletten Wrack.

Text: Volker Boch und Kai Baumgartner – 3athlon.de

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Dinge, die man nicht machen sollte, Teil V oder warum Faris Al-Sultan erneut auf die „3athlon Power-WG“ zurückgreifen mußte

"Großzügig" wird einer der schnellsten Schwimmer im Triathlonsport von seinem Sponsoren ausgestattet. Nichtsdestotrotz kann es vorkommen, daß der amtierende Weltmeister in den Untiefen seines Pappkartons keine passende Schwimmbrille mitgeführt hat und in der Hektik der Vorwettkampfwoche den Abholtermin bei seinem Brillenpartner verschwitzt.

Michael „Magic“ Khazalpour hat nach der Xentis-Honolulu-Keahole-Session vom Vorabend erneut die goldene Kokosnuß für den „Kurier des Tages“ eingeheimst, konnte aber nur noch eine klare Scheibe organisieren.

Mahalo ;-)

Wer also noch eine neue Aquasphere Seal XP mit schwarzem Rand und getönter Scheibe sein eigen nett kann sich bei kaihawaii bis Samstagfrüh 4:00 Uhr (Hawaiian Time) unter der bekannten e-Mail melden und einen Übergabeort für die Brille am Rennmorgen vereinbaren.

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Die letzten Laufeinheiten

Während Normann Stadler genüßlich sein Müsli im Lava Java ißt, zieht zur gleichen Zeit Faris Al-Sultan im roten Wettkampfdreß seine letzte Laufeinheit durch. Auf dem Weg raus aus der Stadt begegnen mir noch weitere Protagonisten des Alii Drives: Michellie Jones kommt leicht geschwitzt und mit rotem Köpfchen nach Hause. Kurze Zeit später findet man sie auch im Cafe um die Ecke. Stephan Vuckovic joggt noch die letzte 100 Meter zum Kona Reef, während Steffen Liebetrau noch ein gutes Stück weiter hinten zu finden ist. Ganz hinten am Banyan Tree kommt einen eine weitere Glatze entgegen: Rutger Beke ist seinem Motto treu geblieben und hat sich traditionell seine kurzen Haaren abrasiert.

20 Oktober 2006

Dinge, die man nicht machen sollte, Teil IV oder warum Markus Fachbach ‚nur mal kurz via L.A. nach Hawaii geflogen ist…’

Ein gutes Omen für den wichtigsten Triathlon des Jahres war dies nicht unbedingt: Als Markus Fachbach auf Hawaii ankam, war die Sache eigentlich schon gelaufen. "Ich bin im Eimer", erklärte der 24-Jährige. Nicht aufgrund des vierwöchigen Trainingslagers in San Diego und einer Menge Radeinheiten mit Normann Stadler. Nein, beides hatte gut funktioniert, problematischer war die Reise nach Hawaii. Eine Woche vor dem Rennen wollte der Roth-Fünfte nur noch den kurzen Flug über ein paar Stunden vom amerikanischen Festland auf die Pazifikinsel unternehmen, um sich in der Hitze Hawaiis zu akklimatisieren. "Ich habe immer gedacht, daß es schwierig ist, sich für Hawaii zu qualifizieren, aber nicht, daß die Anreise zum Problem wird."

Erst fiel der Inlandsflug nach Los Angeles aufgrund eines Computerproblems aus. Also wartete Fachbach einen Tag am Flughafen in San Diego auf die Verbindung nach LA. "Immer wieder wurde vertröstet, daß es weitergeht, und dann hat es doch bis zum nächsten Tag gedauert." Kaum saß Fachbach aber im Flugzeug von LA nach Hawaii, kam auch schon die Pilotendurchsage. Erdbeben, Rückkehr nach LA. Es begann eine Odyssee mit dreitägigem Festsitzen am Flughafen, ausgefallenen Flügen, überbuchten Hotels und nerviger Organisation. Fachbach kam über Bekannte bei Gastgebern mitten in L.A. unter. An Training war dort nicht zu denken, lediglich ein Schwimmtraining, eine Jogging-Einheit mitten durch die Ampelwüste der Großstadt und ein Spinning-Kurs als “Guest Member“ ("eine merkwürdige Premiere") waren möglich.

Sportlich ist Fachbach einer der vielen Anwärter auf eine Top-15-Platzierung. „Ein Rang unter den ersten 20 ist mein Ziel“, erklärt der jüngste Profi im Feld. Fachbach startet zu seinem dritten Ironman-Rennen, schwimmt stark, hat auf dem Rad zugelegt und hat großes Laufpotenzial. Nach dem Reisestress und Halsschmerzen startet er jedoch abwartend wie seine Freundin in sein Hawaii-Debüt…

Wir von 3athlon drücken Markus und Katja natürlich alle Daumen für dne Start in weniger als 11 Stunden...

Foto und Text: Volker Boch - 3athlon.de

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Dinge, die man nicht machen sollte, Teil III

Wichtige Prototypen anderthalb Tage vor dem Rennen in amüsiert-faszinierte Frauenhände abgegeben und dabei gefährlich nahe am Meer zu sitzen, während der Mechaniker auf das „Go“ wartet ist keine sehr gute Idee!

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Dinge, die man nicht machen sollte, Teil II

Zwei gestandene Triathleten, wie Stephan Vuckovic und Thomas Hellriegel sollten sich überlegen, ob sie gemeinsam bei Long’s drugs den Verkäufer nach 2 Dosen Vaseline Fragen sollten. Ebenfalls unangebracht ist die Frage nach dem Petroleumanteil und der Beimischung von Duftstoffen…

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Wo hingehen nach dem Rennen?

Es gibt zwei Klassiker, wo man nach dem Rennen hingeht. Zuerst nach der "Awards" auf die "Invite-Only" Triathlete Magazine USA Party. Wer Glück hat kennt einen, der einen kennt, der den Duke kennt.
Wenn sich diese Sause gegen 12.00 Uhr dem Ende zuneigt verlagert sich die Partymeile ins "Lulu's". Spätestens wenn der 3 breit-wie-hohe hawaiianische Rausschmeißer gegen 2:00 Uhr in der früh das Ende anmahnt sollte man wirklich gehen und die wenigen Minuten hinter Haus und auf dem Alii Drive genießen, bis 911 endgültig dem Spuk ein Ende bereitet - bis zum nächsten Jahr...

Foto: Glynn Turquand

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Pressekonferenz und Promeeting

Am heutigen Freitag fand die Pressekonferenz unter Lietung von Blair LaHaye und Greg Welch und anschließend das Promeeting statt. Eigentlich wurde wenig Neues gesagt, was nicht schon in unseren Interviews ausführliche Erwähnung fand. Den leeren Stuhl von Natascha Badmann nahm Greg Welch stattdessen ein, um auf eine Frage meinerseits mögiche Antwortszenarien durchzuspielen... Dabei lag er zur Freude der anwesenden Journallie ziemlich nahe an der Wirklichkeit.
Interessant waren die Aussagen von Cameron Widoff (USA), der sich sehr zuversichtlich und entschlossen gab. Vielleicht eine Spur zu aggressiv und unruhig. Eine Einstellung, die ihn vielleicht voller Tatendrang zu früh angreifen läßt. Ebenfalls positiv aufgefallen sind weiterhin Kate Major (AUS) und Joanne Lawn (NZL). Die Australierin Michellie Jones gibt den Kelch der Favoritin gerne weiter und erklärt ihre Ansichten von subjektiven Schmerzgrenzen: „Wer war noch einmal Natascha? Wie oft hat sie noch gleich hier gewinnen können?“
Kate Allen (AUS) wurde zum Höhentraining und den Problemen bei der Umsetzung in der Rennsaison ausgequetscht, während sich Faris Al-Sultan zurücklehnte und über Dinge plauderte, die „im Rennen einfach so hochpoppen“ und wenig mit der eigentlichen Rennsituation und er gedanklichen Selbstanalyse zu tun haben. Ebenfalls analytisch an die Sache gingen die Herren Cameron Brown und Rutger Beke (BEL). Erster gab die derzeitige Hitze zu Protokoll, während sich Rutger lediglich „in allen drei Disziplinen“ verbessern müsse, um zu gewinnen. Im letzten Jahr habe er sich halt nur „3 Monate vorbereiten können. In diesem Jahr, abgesehen von einer Ermüdungsfraktur im Frühjahr die ganze Saison.“

Cameron Brown (NZL) und Chris McCormack (AUS) im Interview vor dem Rennen

Cameron Brown (NZL) und Chris McCormack (AUS) sind zwei Athleten , die sich sehr ähnlich sind. Ssowohl in der Rennstrategie, als auch in den körperlichen Möglichkeiten. Ein Grund mehr, beide in einem Interview darzustellen.

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19 Oktober 2006

Ironman Radio Show III

Teil III der Ironman Radio Show mit Greg Welch und Kevin Mackinnon ist online (Mp3).

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Video und Audio Updates

Ironman.com hat ein Interview mit Marino Vanhoenacker und Lori Bowden online. Ebenfalls verfügbar ist der traditionelle Course Explorer.

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Dinge die man nicht machen sollte Teil I oder die Sache mit dem Material

Es gibt als Triathlet ein Haufen Dinge, die man nicht machen sollte. Heute starten wir eine kleine Serie auf 3athlon.de.

Das klassische Beispiel lieferte 2005 Normann Stadler, als er den Wettkampflaufradsatz von in einem fremden Radfachgeschäft zusammensetzen ließ. Das Ergebnis ist allen Zuschauern hinlänglich bekannt.In die Fußstapfen seines Vorgängers scheint Faris Al-Sultan treten zu wollen. Am Mittwoch befindet sich sein Lenker noch irgendwo in Australien. Die nun gewählte Alternative ist auch wenig besser:
Österreich > 200km Transfer > Auto nach München > Flug London via XTerra-Pro Latschner (Handgepäck) > Los Angeles > Honolulu (Übergabe an Michael Khazalpur) > Keahole (nice trip, or?)

Die Laufräder und der Rahmen werden derzeit zusammengebaut und warten auf die erste Jungfernfahrt am Donnerstag.
Der Titelverteidger aus München blieb aber seinem Motto auch im Trainingslager in San Diego treu. Weil sein Lenker eine andere Klemmung aufwies, mußte eine Lage Schmiergelpapier als "Reduzierhülse" herhalten - wie er im Interview auf 3athlon.de zu berichten wußte. Alle 160km war damit ein kleiner Boxenstop mit Inbusschlüssel nötig.

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Ironman Radio Show II

Teil II der Ironman Radio Show mit Greg Welch und Kevin Mackinnon ist online (Mp3).

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18 Oktober 2006

Peter Reid (CAN): Faris Al-Sultan ist mein Favorit!

Peter Reid hat mit seinem Interview im Triathlete Magazine für einigen Wirbel gesorgt. 3athlon.de hat sich mit dem mehrfachen Sieger von Kona kurz unterhalten.

3athlon.de: Hallo Peter, Du hast Lori Bowden in Deinem Interview für Triathlete Magazine hoch eingeschätzt. Denkst Du, sie wird den Anforderungen im Comebackjahr gerecht?
Peter Reid: Ja, ich denke schon. Lori hat schon in Kona gewonnen.

3athlon.de: Aber ist für den Sprung nach ganz vorne das Radfahren nicht etwas zu schwach? Hat sie genug auf dem Rad trainieren können?
Peter Reid: Hmm, ich denke schon. Sie hat nach Kärnten wirklich viel Zeit auf dem Rad verbracht. Ich denke schon, daß sie sich wirklich ziemlich gut entwickeln kann.

3athlon.de: Was ist mit den Deutschen? Al-Sultan, Stadler?
Peter Reid: Faris ist mein Mann! Ich bin ein großer Fan von Faris. Er kann das Rennen definitiv erneut gewinnen.

3athlon.de: Und der Mann mit dem „Bikehammer“? Was ist mit Normann?
Peter Reid: Normann, ich denke bei Normann ist es ein mentales Problem. Vielleicht muß ich mich da etwas zurücknehmen. Er kann entfesselt fahren, aber ich denke nicht, daß es reichen kann. Er läßt sich zu sehr von äußeren Umständen negativ beeinflussen.

3athlon.de: Ich kenne Normann ganz gut. Ich glaube er hat sich in den letzten zwei nicht nur physisch weiterentwickeln können. Er ist von Jahr zu Jahr fokussierter...
Peter Reid: Du kennst ihn viel besser. Er kann uns am Samstag zeigen, was er drauf hat und ob er seinen Titel wiederholen oder einen guten Podestplatz holen kann.

3athlon.de: Wer sind denn Deine weiteren heißen Kandidaten für den Titel?
Peter Reid: Beke ist sicher ein Thema. Dann sind da wirklich viele Jungs, die einen sehr guten Tag erwischen können. Das entscheidet der Tag.

3athlon.de: Wechseln wir das Thema. Was macht Peter als Triathlonrentner. Bist Du gelangweilt?
Peter Reid: Ach nein. Ich verbringe derzeit sehr viel Zeit damit meine Fluglizenz zu erwerben. Das nimmt mich ziemlich in Anspruch. Dann ist da auch noch Specialized. Ich werde möglicherweise dort eine ähnliche Rolle einnehmen, wie MTB-Profi Ned Overend. Einige kleine Rennen, viel Public Relations, Produktentwicklung, usw.

3athlon.de: Das hört sich gut an. Was machst Du in der Freizeit?
Peter Reid: Ich bin vor kurzer Zeit in die Nähe von Whistler Mountain gezogen udn freue mich schon jetzt auf den nächsten Winter. Ich liebe Skifahren und Skilanglauf.

3athlon.de: Am Renntag wirst Du im Energy Lab an einer Verpflegungsstation stehen und arbeiten...
Peter Reid: Ja, ich denke so rund 7 Stunden sind eingeplant. Ich möchte den Alterklassenathleten etwas zurückgeben.

3athlon.de: Wir wünschen Dir viel Spaß in Deinem Leben als "Ruheständler" und vergiß bitte nicht die Sonnencreme im Energy-Lab!

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Luke Bell (AUS) im Interview vor dem Rennen

Luke Bell hat in diesem Jahr mit dem Sieg beim Ironman 70.3 California sämtliche Anwesenden überrascht. Selbst Normann Stadler zeigte sich über die Bikeperformance überrascht. 3athlon.de hat den Aussie zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

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9. Annual Kona Underpants Run, Laufen in Unterhose oder Lektion in Kleiderordnung

Grund für Spott und Tadel boten die Europäer schon in den Anfängen des Ironman. Obwohl Hawaii nicht gerade als prüde gilt, verhält es sich, was die Badkleidung angeht genau umgekehrt zwischen Männlein (Kane) und Weiblein (Wahine). Ist bei den Surfer-Damen „möglichst“ Knapp noch schmeichelnd, MUSS es bei den Jungs die Surfershort bis knapp über’s Knie und Luft für Leistengegend und das rückwärtige Pendant sein. Klassische Badehosen („Speedos“) sind verpönt und dem Schwimmtraining im Pool vorbehalten.

Es war folglich ein Schock und ist es für manche der Seekrankheit entrissene Kreuzschifffahrerin aus dem mittlerwen Westen des Mainlands noch immer Männer jeglichen Alters und meist sportlicher Figur in oben beschriebenen kurzen Höschen auf dem Beachwalk oder gar joggen zu sehen! Faris Al-Sultan und Altmeister Zäck sind da wahrliche Missionare. Das ist also der Hintergrund, warum Triathlete Mitarbeiter und Multisports Coaches Paul Huddle und Roch frey den Klassiker zu Ehren der Europäer einberufen haben. Die diesjährige Auflage findet am Donnerstag, 19. Oktober ab 8:00 Uhr statt.

Foto: Triathlete Magazine

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Alexander Taubert (GER) und Uwe Widmann (GER) im Interview vor dem Rennen

Alex Taubert und Uwe Widmann fallen durch zwei Tugenden auf. Gute Leistungen und unauffälliges Verhalten. 3athlon.de hat Waldorf und Statler des Triathlons kurz auf ihrem Balkon im Lava Java besucht und nach ihrem Wohlbefinden gefragt. Leider können wir nicht alle Aspekte des amüsanten Interviews wiedergeben...

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Wetterupdate: Die Prognose für Samstag

Kurt Denk, Präsident des Frankfurter Sparkasse Ironman Germany sendet uns die aktuelle Wettervorhersage für den Samstag. Der passionierte Surfer pflegt gute Beziehungen zur Inselgöttin Pele und ist meist sehr zuverlässig in seinen Prognosen und deckt sich mit meiner langfristigen Vorhersage. Am Samstag wird es regnerisch und bedeckt sein. Leichter Wind mit max. 10 Meilen und ca. 28°C machen den Tag zu einem "relativ" leichten, durchaus vergleichbar mit dem von 2005. Die Wellen werden für die Bucht von Kona mit etwa 4 Fuß angegeben.

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Nationenparade


Die Nationenparade ist jedes Jahr der Sammelpunkt für alle Athleten, Betreuer und Mitarbeiter jeglicher Nationen. Hawaiianisch locker angelegt geht es danach gleich zur Expo und von da zum Abendessen.

Von Vietnam nach Hawaii - "Ich bin ein Träumer"

„Ich bin ein Träumer“ sagt verschmitzt lachend John Lancy von sich, wenn man ihn nach einer kleinen Weile im Gespräch auf seinen Beruf anspricht. Ich arbeite nicht, schiebt er hinterher. Der ehemalige Navy Seal ist einer der vielen Veteranen, die in Vietnam gedient haben und versuchten ohne großen Schaden an Körper und Seele der Hölle zu entfliehen. John ist für amerikanische Verhältnisse im besten Alter und sorgt mit regelmäßiger Zuverlässigkeit für Verstörung bei den mit Plastikbeutel und Kniestrümpfen bewaffneten Besuchern, die den Kreuzfahrtschiffen „Serenade“ oder „Pride of Hawaii“ entströmen.

„Versucht er gerade aufzustehen? Muß man ihm helfen?“ John benötigt keine Hilfe, er ist fitter als so mancher Triathlet seiner Altersklasse. Sein muskulöser Oberkörper ist wie gemeißelt – wenig Fett ist an ihm zu finden. Ein sehr fitter 30- oder 40-Jähriger würde sich freuen, wenn er mit John mithalten könnte. „Ich mache täglich meine isometrischen Übungen im Wasser und drüben auf dem Parkplatz“ sagt der durchaus exzentrisch bei seinem Gegenüber ankommende Mann mit dem vom Salzwasser und Alter verblichenen Haaren und gepflegtem Rauschebart.

Wenn John seine Übungen macht, dann sieht das manchmal lustig oder auch hilflos aus. Wenn er kopfüber irgendwo im Nirgendwo zwischen Pier, Kai und Abtrennleine zum kleinen Bootsbetrieb im sanften Geplätscher des süd-pazifischen Wasser steckt. Während die blaue Schirmmütze mit hawaiianischer Gelassenheit und Grazie neben den Füßen dümpelt, verdrehen die ersten Touristen hilflos die Hälse, um nach der Pieraufsicht zu rufen oder nesteln nervös an ihren Beuteln und Hüftholstern nach dem Mobiltelefon.

In Texas geboren, in Michigan und Kalifornien aufgewachsen hat der Mann mit den vielen Tüten und dem Leinenrucksack keine Lust mehr über Krieg zu reden: „Atombombentest in Korea? Ich habe kein Interesse mehr an diesen Sachen. Einer muß ja immer wieder anfangen. Es war schön mit Dir zu plaudern, aber ich muß jetzt noch kurz meine Wäsche waschen“. Vorgewaschen hat er sie ja bereits am Strand, jetzt schlendert er die paar Meter zur öffentlichen Dusche, direkt am Hotelstrand.
Hang loose, John

Marino Vanhoenacker (BEL) im Interview vor dem Rennen

Mario Vanhoenacker ist so etwas wie das Schreckgespenst des diesjährigen Ironman Hawaii. Fast alle europäischen Top 10 Kandidaten haben ihn weit oben auf der Liste der schärfsten Konkurrenten stehen. 3athlon.de fragt nach.

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Ironman Expo öffnet am Nachmittag

Die Vorbereitungen zur Ironman Expo laufen auf Hochtouren. Noch ist nicht alles fertig. Im Innenbereich kann man aber schon loslegen: Schauen, kaufen, testen...

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Active.com und Triathlete Magazine

Triathlete Magazine USA und Active.com haben für Kona 2006 ein nettes Paket geschnürt. Wer gerne in englischer Sprache lesen möchte, sollte auch dort vorbeischauen und kann sich zahlreiche Videos ansehen.

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Autogrammstunde der Sieger

Am Dienstag und Donnerstag ist das große Schaulaufen der Sieger. Natascha Badmann wird am Dienstag am Stand von Reebok bei Hawaiian Pedals ihre Autogramme geben. Nur wenige Dutzend Meter weiter wird Al-Sultan am Donnerstag ab 15:30 Urh den Stand von Cannondale besuchen.

P.S.: Wie soll es auch anders sein regnet es mal wieder - heftiger oder auch nur Tröpfchenweise.

What it takes: Weltpremiere bei der American Interbanc Carbo-Party

"What it takes" wird bei der diesjährigen Carbo-Party der Ford Ironman World Champonships die Weltpremiere feiern. Nachdem bereits im Februar 2006 in Encinitas bei San Diego vor geladenen Gästen ein erste Preview gezeigt wurde erfährt der Film am 19. Oktober die offizielle Weltpremiere vor über 2000 Startern und Gästen des Ironman Hawaii 2006.

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17 Oktober 2006

Der Pier am Dienstagmorgen

Jetzt ist die ganze Zeit vom Pier in Kona die Rede. Jetzt zeigen wir einfach mal kurz, was man auf der Paparazzi-Meile so zwischen 7:00 und 9:00 Uhr erlebt. Im Wasser selbst konnte man heuer gerade mal 70cm weite schauen. Der intensive Regen von gestern Nacht hat viel Süßwasser und Dreck eingespült. Aber bereits am Nachmittag sollte es erheblich besser ausschauen. Heute Nachmittag findet bei derzeit noch trockenem Wetter die Nationenparade ab 17:00 Uhr statt. Start ist traditionell am Kinkamehameha-Hotel.

Brad und Jessi sind für Active.com und Triathlete USA unterwegs.


Hello Switzerland sagen Matthias (2. Ironman Schweiz) und seine flotte Partnerin.

Die 2 treten noch so manchem jungen Hasen beim Schwimmen kräftig in den Allerwertesten!

Kona grüßt Echterdingen

Kat grüßt Kanada

Die wohl beste Physiotherapeutin im Club La Santa ;-)

Ironman Radio Show

Die erste Sendung der Ironman Radio Show (MP3) ist "Onstream". Hosts sind Kevin Mackinnon und Greg Welch.

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Freie Fahrt nach Hawi

Derzeit können die Radfahrer bereits wieder bis nach Hawi fahren - Autos müssen draußen bleiben. Dies könnte auch am Renntag für die letzten Kilometer bis zum Wendepunkt so sein: keine Autos, nur Motorräder!

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Wer gewinnt denn jetzt Hawaii?

Tja, wenn ich das wüßte und nicht nur beim Triathlon, wäre ich jetzt Sportwettenkönig und nebenbei Milliardär oder hinter schwedischen Gardinen, die nicht einem blau-gelben Möbelimperium entstammen oder mit ca. 20 Liter Beton um meine Füße in einem osteuropäischen Fluß fest am Grund verankert.

Die Liste der Profis und VIPs ist lang und ich habe bei 200 einfach mal einen Schnitt gezogen und 63 Ironwomen und 137 Ironmen aus den tiefen des Webs gezogen. In den letzten Wochen konnte ich mir ein Bild von den meisten Berufsportlern machen, diesjährige Ergebnisse abgleichen und das Abschneiden der letzten Jahre in Kona mit dem Faktor 1,678 einbinden. Letztlich entscheidet bei meinem Tipp aber vor allem der Bauch und die Wetterprognose.

Alles Quatsch!: Hand vor die Augen und 25 x mit dem Stift auf die sich auf einer Kokusnuß drehenden Liste eingestochen.... Hier ist etwas deutsch-anbiedernd "die ultimative - WER gewinnt Kona, egal wie der Wind bläst aber Hauptsache die Strecke bleibt bestehen"-Liste:

Top 15 Herren
01. Normann Stadler (GER)
Normann Stadler befindet sich in exzellenter Rad- und wohl auch in guter Laufform. Schwimmerisch hat er in Frankfurt gezeigt, daß er in der Gruppe der Favoriten mithalten kann, Als-Sultan mal unberücksichtigt gelassen.

02. Faris Al-Sultan (GER)
Faris Al-Sultan hat den Druck des Titelverteidigers zu spüren bekommen und hatte im August und September erste "Verschleißanzeichen" erkennen lassen. Von sich sagt er, er habe die Kurve bekommen. Für das oberste Treppchen dürfte es für den komplettesten Athleten aller Starter dieses Jahr wirklich schwer werden. "Hopp oder top" könnte sein Motto lauten.

03. Rutger Beke (BEL)
Rutger Beke kann mit den schnellsten Athleten laufen und hat ein Jahr ohne Probleme hinter sich. Platz 3 ist durchaus konservativ geschätzt.

04. Chris McCormack (AUS)
Chris McCormack hat eine exzellente Saison hinter sich und in Roth Al-Sultan erneut stehenlassen können. Trotzdem ist McCormack ein Wackelkandidat in Kona, weil er nur im letzten Jahr mit Platz 6 und bester Marathonzeit überzeugen konnte. Von daher ist er entweder richtig weit vorne oder steigt beim Laufen aus (DNF), wenn er auf dem Rad überzockt.

05. Cameron Brown (NZL)
Wenn sich Cameron Brown in diesem Jahr nicht zutraut selbst eine Attacke auf dem Rad zu fahren, kann er erstmals aus den Top 3 rutschen. Fährt er aggressiv genug und versteht es auch beim Laufen von seinem stoisch-schnellen Tempo wegzukommen, um auch dort Attacken mitzugehen ist er der Mann vor Macca und evtl. Al-Sultan.

06. Luke Bell (AUS)
Luke Bell hat sich in dieser Saison vor allem bei den Half-Ironman hervorgetan. Insbesondere, beim 70.3 in Kalifornien hat er den zusehenden Normann Stadler mit seiner Rad- und Laufstärke beeindruckt. Letzlich wird aber bei dem jungen Australier die Ausdauer entscheiden, schließlich hat er hier in Kona bereits mehrfach dramatisch das Rennen aufgeben müssen. Wir tippen trotzdem Mal auf den Aussie und hoffen auf seinen Trainingsfleiß in den letzten Wochen.

7. Marino Vanhoenacker (BEL)
Ein Fragezeichen, 2 Siege und jede Menge Vorschußlorbeeren - zu viel für den Belgier? Das Rennen wird es zeigen. Er kann mit dem Rad und zu Fuß mit den meisten Athleten problemlos mitgehen.

08. Timo Bracht (GER)
Timo Bracht hat ein sehr starkes Rennen in Frankfurt abgeliefert und würde auf alle Fälle etwas weniger windiges Wetter bevorzugen. Sollte dies der Fall sein, ist Luke Bell sicher angreifbar. Was der Eberbacher nach einem verkorksten Start im letzten Jahr wirklich drauf hat, erfahren wir am 21. Oktober. Getapert hat er auf jeden Fall genug, auch wenn er für seine Verhältnisse vielleicht etwas kurzfristig angereist sein mag.

09. Stephan Vuckovic (GER)
Ebenfalls mit einem Fragezeichen versehen ist die Form von Stepahn Vuckovic, ein Autounfall hinderte ihn am geregelten Training im Sommer. Wenn er einen sehr guten Tag erwischt schlägt er sicher auch Luke Bell und rückt Cameron Brown auf die Pelle. Da er aber erst das 2. Mal in Kona ist muß er vielleicht noch Lehrgeld zahlen, daher "nur" Platz 9.

10. Cameron Widoff (USA)
Der US-Amerikaner Widoff ist neben dem zurückgetretenen Peter Reid der beständigste Amerikaner auf Kona. Ob er es jemals schaffen kann, in die Top 5 vorzustoßen ist augenblicklich fraglich.

11. Marcel Zamora (ESP)
Zamora kommt mit Hitze gut klar, läuft wie eine Nähmaschine und hat kräftig auf dem Rad zugelegt.

12. Steffen Liebetrau (GER)
Steffen wird sicher lange Zeit sehr weit vorne mitspielen. Seine Muskulatur deutet aber an, daß es beim Laufen schwer wird mit einer sub 3:00 Stunden für den Marathon.

13. Michael Lovato (USA)
Hawaii war noch nie Lovatos Revier. Er hat zwar deutliche Fortschritte gemacht, aber er ist noch nicht so weit, auch wenn er im letzten Jahr erkältte an den Start gegangen ist und dieses Jahr "sehr viel ruhiger und fitter an den Start geht, weil ein Sieg bei einem Ironman Selbstvertrauen bringt."

14. Alex Taubert (GER)
AlexTaubert ist eine Art Sonderfall und Darkhorse. Er hat schon sehr gute Rennen in Kona gezeigt. Dieses Jahr habe ich ihn nicht auf der Liste der Top 10. Ganz ähnlich wie mit Alex Taubert verhält es sich mit Uwe Widmann (GER). Ihn habe ich 2006 nicht in der Liste, kann aber völlig daneben liegen und er zeigt mir 'ne ganz lange Nase.

15. Spencer Smith (GBR)
Spencer ist ein sehr wagemutiger Griff in die Glückskiste. Dem bullligen, von einem schweren Autounfall noch immer nicht voll genesenen Ex-Weltmeister auf den kurzen Strecken würde ich Top 15 wünschen und gönnen.

Wer könnte denn für Überraschungen sorgen? Ich sehe da zunächst Raynarrd Tissink (RSA), Stefan Riesen (SUI) und Marino Vanhoenacker (BEL), der evtl. noch weiter nach vorne kommt. Vielleicht schlägt auch wieder Hellriegel's Stunde, der noch immer mit die besten biologischen Ausdauerwerte aller Triathleten besitzt. Dann kommt erst einmal länger nichts und der ein oder andere Spanier und Österreicher schnuppert sich ebenfalls nach vorne.

Top 10 Damen
01. Michellie Jones (AUS)
Auf Basis der langfristigen Wetterprognose sehe ich in diesem Jahr Michellie Jones vorne. Sie schwimmt stark, kann bei wenig Wind mit Natscha gegenhalten und hat keinen Unfall, wie im Vorjahr zu verkraften.

02. Natascha Badmann (SUI)
In diesem Jahr wird die unglaubliche Aufholjagd von Natascha vielleicht nicht mit Erfolg gekrönt. Es wird sicher ein sehr knappes Ergebnis werden, in der Summe der Einzeldisziplinen fehlen ihr aber möglicherweise eine kleine Handvoll Minuten.

03. Belinda Granger (AUS)
Das harte neue Training von Belinda macht sich wohl in diesem Jahr bezahlt. Ausgeglichen verliert sie erst spät den Kontakt zu Natascha und kann sich gegen die auflaufende Konkurrenz zur Wehr setzen.

04. Kate (Katherine) Allen (AUT)
Die Vorbereitung lief für die Olympiasiegerin nicht optimal. Sie hat Talent, ohne Zweifel und kämpft sich deshalb auf Platz 4 vor.

05. Kate Major (AUS)
Ehrgeiz und Fleiß zeichnet Kate Major aus. Wenn sie am Rad weiter zuegelegt hat, reicht es vielleicht für die Top 5.

06. Joanne Lawn (NZL)
Schwimmen und Rad sehr gut, aber der Lauf macht mir etwas Sorgen...

07. Heather Fuhr (USA)
Immer noch stabil in den Top 10, aber es wird langsam schwer gegen den Druck der neuen und jungen Athletinnen zu bestehen. Heather hat aber viel Erfahrung und Biß.

08. Karin Thuerig (SUI)
Sie hat sich in diesem Herbst erstmalig eine Auszeit gegönnt, um sich etwas besser auf Hawaii zu konzentrieren. Vielleicht ist sogar Top 5 möglich.

09. Lori Bowden (CAN)
Das Jahr des Comebacks wird voraussichtich auf dem Rad entschieden. Dort hat in unseren Augen etwas Umfang und auch Qualität in der Vorbereitung gefehlt.

10. Lisa Bentley (CAN)
Beständig und äußerst zäh wie mmer und wahrscheinlich völlig unterbewertet. Aber irgendwo müssen die anderen Platzierten ja hin auf dieser Liste...


200 Hot-Shots
Nummer, Name, m/w
1 Faris Al-Sultan m
2 Cameron Brown m
4 Rutger Beke m
5 Cameron Widoff m
6 Chris McCormack m
7 Raynard Tissink m
8 Tom Soderdahl m
9 Francisco Pontano m
10 Stephan Vuckovic m
11 Oscar Galindez m
12 Patrick Vernay m
13 Luke Bell m
14 Mitchell Anderson m
15 Uwe Widmann m
16 Stefan Riesen m
17 Xavier Le Floch m
18 Chris Lieto m
19 Norbert Langbrandtner m
20 Sergio Marques m
21 Thomas Hellriegel m
22 Herve Faure m
23 Luc Van Lierde m
24 Timothy DeBoom m (DNS)
25 Marcel Zamora m
26 Normann Stadler m
27 Tom Evans m
28 Stijn Demeulemeester m
29 Craig McKenzie m
30 Serge Meyer m
31 Marino Vanhoenacker m
32 Bert Jammaer m
33 Hayato Kawahara m
34 Alexander Lang m
35 Michael Lovato m
36 Viktor Zyemtsev m
37 Ken Glah m
38 Ryland Garnett m
39 Torsten Abel m
40 Ivan Albano Jr m
41 Ain-Alar Juhanson m
42 Clive Asplen m
43 Jeff Beech m
44 Jason Shortis m
45 Hubert Hammerl m
46 Dave Brown m
47 Jonathan Caron m
48 Francois Chabaud m
49 Tim Hola m
50 Thierry Claes m
51 Andrea Zamboni m
52 Alex Taubert m
53 Timo Bracht m
54 Stephan Schwarze m
55 Bernd Eichhorn m
56 Markus Fachbach m
57 Bent Andersen m
58 Thomas Vonach m
59 Takahiro Hamano m
60 Shingo Tani m
61 Brian Keast m
62 Petr Vabrousek m
63 Cyrille Neveu m
64 Iban Rodriguez m
65 Paul Fritzsche m
66 Michael Goehner m
67 Allan Jefferson m
68 Tommy Nielsen m
69 Chris Hauth m
71 Natascha Badmann w
72 Michellie Jones w
73 Kate Major w
74 Joanna Lawn w
75 Katherine Allen w
76 Katja Schumacher w
77 Belinda Granger w
78 Kim Loeffler w
79 Karen Smyers w
80 Melissa Ashton w
81 Heather Fuhr w
82 Lori Bowden w
83 Ute Mueckel w
84 Angela Milne w
85 Lisa Bentley w
86 Karin Thuerig w
87 Lisbeth Kristensen w
88 Rebecca Preston w
89 Andrea Brede w
90 Joanna Zeiger w
91 Heather Gollnick w
92 Daniel Mueller m
93 Nils Goerke m
94 Mathias Hecht m
95 John Mergler m
96 Gordon Henderson m
97 Albert Boyce m
98 Ulrich Nieper m
99 Pete Jacobs m
100 Lars Finanger m
101 Kim Jensen m
102 Andrew Johns m
103 Matthias Klumpp m
104 Filip Kristl m
105 Benjamin Landier m
106 Werner Leitner m
107 Romuald Lepers m
108 Martin Leumann m
109 Steffen Liebetrau m
110 Karyn Ballance w
111 Desiree Ficker w
112 Linda Gallo w
113 Yoko Hori w
114 Karen Holloway w
115 Dede Griesbauer w
116 Sibylle Matter w
117 Gina Kehr w
118 Sian Welch w
119 Wendy Ingraham w
120 Fernanda Keller w
121 Eneko Llanos m
122 Hektor Llanos m
123 Masayuki Matsumaru m
124 Martin Matula m
125 Christoph Mauch m
126 Luke McKenzie m
127 Mike Neill m
128 Takumi Obara m
130 Byung Hoon Park m
131 Tomas Petr m
132 Bryan Rhodes m
133 Ronnie Schildknecht m
134 Gernot Seidl m
135 Klayten Smith m
136 Spencer Smith m
137 Kazuo Sudo m
138 Swen Sundberg m
139 Teemu Toivanen m
140 Jan Van Rooyen m
141 John Van Wisse m
142 Frank Vytrisal m
143 Chris Dmitrieff m
144 Andriy Yastrebov m
147 Kathryn Bertine w
148 Heleen Bij De Vaate w
149 Tiina Boman w
150 Ladislava Cisarovska w
151 Linsey Corbin w
152 Marie Danais w
153 Jess Draskau-Petersson w
154 Sarah Fien w
155 Christine Fletcher w
156 Jacqui Gordon w
157 Zsuzsanna Harsanyi w
158 Veronika Hauke w
159 Naomi Imaizumi w
160 Yukako Inoue w
161 Alison Kean w
162 Nicole Klingler w
163 Mariska Kramer w
164 Carole Louison w
165 Diana MacPherson w
166 Karen Melliar-Smith w
167 Yasuko Miyazaki w
168 Cordula Moller w
169 Tara Norton w
170 Ina Reinders w
171 Imke Schiersch w
172 Emi Shiono w
173 Inge Van Den Broeck w
174 DeeDee Jonrowe w
175 Robyn Benincasa w
176 David Samson m
177 David Rozelle m
178 Jeff Glasbrenner m
179 Alberto Ceriani m
180 Willie Stewart m
181 Jon Beeson m
182 Tricia Downing w
183 Akian Aleong m
184 Marc Aten m
185 Marc Herremans m
186 Patrick Doak m
187 Hannes Koeppen m
188 Richard Hoyt m
190 Bill Albrecht m
191 Hong Gyu Kim m
192 Frank Farrar m
193 Loren Leonard m
194 Winston Allen m
195 Lew Hollander m
196 Bob Scott m
197 France Cokan m
198 Lyle Roberts m
199 Madonna Buder w
200 Roger Brockenbrough m

Thomas Hellriegel (GER) im Interview vor dem Rennen

Thomas Hellriegel hat 1997 als erster Deutscher Athlet überhaupt Kona gewinnen können. Derzeit hat er seit einiger Zeit Probleme beim Laufen., geht aber trotzdem mit einem optimistischem Fragezeichen an den Start. 3athlon.de hakt am Montagnachmittag nach.

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Michael Göhner (GER) im Interview vor dem Rennen

Michael Göhner ist das 3. Mal auf Hawaii am Start. Im ersten Profijahr gilt es für eine der Nachwuchshoffnungen zu zeigen, daß er sich kontinuierlich weiterentwickelt.
3athlon.de hat nach dem Stand des Projekts "3. Ironman Hawaii ever" gefragt.

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Die Sache mit den Bienenstichen

Lori Bowden hatte einen, Normann Stadler 2005 ebenfalls. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Wir Europäer lächeln immer ein wenig, wenn es bei den Profis heißt, daß sie einen Bienenstich bekommen haben im Rennen und dadurch Probleme. Sascha Krücke und Danksta aus den Forum von 3athlon.info können ein anderes Lied singen. Bei beiden traf der Stachel noch nicht einmal das Auge, sondern Stirn oder Schläfe. Wer also gestochen wird, sollte zum Arzt gehen und sich versorgen lassen, bevor die Schwellung nach etlichen Stunden richtig losgeht. Oft machen die Ärzte aber gar nichts, sondern schicken einen mit ein wenig Eis gleich wieder nach Hause.

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16 Oktober 2006

Maui im Regen

Das Unwetter ist bereits auf Maui angekommen. Spätesten am späten Abend dürfte es auch Kona erreichen. Thomas Hellriegel und Belinda Granger diskutieren derweil gerade die Trainingsoptionen und das aktuelle Tagesgeschehen.

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Ben Fertic (WTC): Das Rennen wird wie gewohnt stattfinden

Ben Fertic (WTC) bestätigte mir heute, dass "das Rennen wie geplant stattfinden und lediglich mit einer leichten Verzögerung nach Plan verlaufen werde." In dem Interview führt er kurz aus, daß die Infrastruktur fast wieder hergestellt sei und daß die "Crew komplett angekommen sei." Seit Montagfrueh koennen sich die Athleten und Medienvertreter bereits registrieren und auch die kostenlosen Massagen von ART nach dem Schwimmen in Anspruch nehmen.

Der Pazifik war am heutigen Tag sehr unruhig und recht grosse Wellen machten die Orientierung ziemlich schwer. Zudem sollte man sich nicht wundern, wenn man die Boje hinter dem Royal Kona nicht finden sollte. Sie ist wie andere Bojen wegen einer kleinen Unwetterwarnung, die fuer den Nachmittag angekuendigt wurde an Land gebracht worden. Der Wind soll aber hauptsaechlich an Big Island vorbeiziehen und Oahu und die anderen Inseln treffen und ist fuer diese Jahreszeit voellig normal.

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What it takes - Witmovie erscheint

Nachdem die Sneak Preview von “What it takes” des Teams um Autor Peter Han, Erik Blachford, Ben Heller, Jim Kalustian, Andrew Ernst, Michelle Odo, Daryl Talbot, Client Lien uvm. bereits im Juni 2006 für Furore sorgte, ist es endlich soweit. Peter Reid, Heather Fuhr, Lori Bowden und Luke Bell wurden in ihrer Vorbereitung auf den Ironman Hawaii 2005 in Training und Wettkampf begleitet und auf ganzen 97 Minuten gezeigt.

DVD Standrad Edition ab jetzt erhältlich
Schön ist, daß auch an Clubs gedacht wurde. Hier sind spezielle Discountmöglichkeiten möglich. Für die Leser von 3athlon.de ist ebenfalls gedacht worden !RONMAN96 verschafft einen Discount von 5 US$. Den Code nach der ersten Bestellseite in einer der folgenden unter Discount eintragen, im Feld Referer wenn möglich 3athlon angeben.

Möglicherweise wird es zu einem späteren Zeitpunkt eine erweiterte Version mit mehr Outtakes und Addons und eine signierte Linie geben. Beide würden aber den gleichen Hauptfilm beinhalten.

Kreative Bilder gefragt
Ebenfalls an die Leser von 3athlon.de, die in Kona starten oder ein Familienmitglied oder Freund oder Freundin betreuen wurde gedacht. Die 3 originellsten Fotos* vom Ironman Hawaii 2006 erhalten die DVD. Die Bilder werden auf 3athlon.de veröffentlicht und ihr Abschneiden in Kona mit kleinem zweizeiligen Resümee zum Rennen ebenfalls gelistet.

* Einsendeschluß ist der 26. Oktober 2006. Jeder Teilnehmer darf nur 3 Bilder einsenden. Die Bildrechte müssen natürlich beim Einsender liegen und die Bilder selbst geschossen sein. Sie sollten im JPEG-Format in einer Größe von 640x480 bis max. 1024x768 Pixel an die bekannte E-Mail-Adresse übermittelt werden. Die DVD wird direkt vom Hersteller zugeschickt, daher müssen die Versandaten an diesen weitergesendet werden.

Witmovie im Kino
Eine komplette Liste aller Kinodebutorte, die „What it takes“ als Roadshow zeigen möchten ist ebenfalls erhältlich. Derzeit werden Austin, Boston, Boulder, Chicago, Dallas, Denver, Los Angeles, Minneapolis, New York, San Diego, San Francisco, Seattle und Washington, D.C. als Standorte gelistet.

Screenshots: (c) What it takes

Links
Trailer #1
Trailer #2

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Fluggäste sitzen fest, Chaos an den Flughäfen

Durch die Umleitungen am frühen Morgen sitzen etliche Sportler am Flughafen von Honolulu fest. Die ersten Flieger, die gegen 9:00 Uhr in Kona (Keahole Airport) landen sollten sind umgeleitet worden, weitere Flüge wurden storniert. Manche der europäischen Sportler, die mehr als 20 Stunden Richtung Hawaii in den Knochen hatten sitzen bereits mehrere Stunden in Honolulu fest. Vor allem die Starter aus Asien und den USA sind ebenfalls durch die Verzögerungen betroffen, da diese traditionell eine Woche vor dem Rennen anreisen.

Die ersten Verzweifelten sind direkt (und etwas voreilig) zurück nach Europa geflogen, weil die ersten Anschlußflüge mit freien Plätzen erst am 19. Oktober fliegen sollen. Ob Sonderflüge eingesetzt werden ist noch nicht geklärt. Nach Angabe der lokalen Einsatzkräfte am Flughafen soll der Regelbetrieb bereits am Montag in den Morgenstunden eingerichtet werden.

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Aufräumarbeiten beginnen bereits

Schon am späten Nachmittag beginnen die ersten Aufräumarbeiten auf der Strecke nach Hawi. Insbesondere die großen Steinbrocken werden mit schwerstem Gerät beiseitegeschafft. Allgemein wird damit gerechnet, daß der Notstand spätesten am Dienstagmorgen zurückgenommen wird. Allerdings sind derzeit noch nicht alle Brücken freigegeben und die Statiker vermessen noch eifrig.



Fotos: (c) 3athlon.de

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Streckenänderung möglich?

Eventuell kommt es durch die Straßenschäden zwischen Kawaihae und Hawi zu kurzfristigen Streckenänderungen (Richtung Süden), 3athlon.de wird frühzeitig davon berichten. Zunächst wird die Statik der Schäden berechnet und ein Zeitplan für die Reparatur erstellt.

Foto: Erin Baldwin Brown

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Hat sich Pele freigeatmet?


Der laute Knall hat nachhaltig Big Island und die ganze USA erschüttert. In den Breaking News war das Erdbeben, das noch auf 6,6 auf der Richerskala hochgestuft wurde auf allen TV-Kanälen Thema. Es scheint am heutigen Nachmittag fast so, als habe sich Pele freigeatmet. Einmal hat die Göttin der Lavafelder ganz tief nach Luft geholt, den Brustkasten geweitet und seit etlichen Stunden atmet sie befreit aus und entläßt die Luft als mittleren „Tradewind“ gegen die Küste – vielleicht haben wir doch windige Ironman-Tage.

Eine ganz andere Frage ist, ob durch die massiven Erdbewegungen in "näherer" Zukunft eine erhöhte Vulkanaktivität zu verzeichnen sein wird und in welchem Ausmaß.

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WTC Ironman Erdbeben Update (Engl.)

Die WTC geht derzeit nicht von Streckenänderungen aus:
As an update to news reports, Ironman has been in continuous contact with state and local authorities assessing the situation from this morning's earthquake in Hawaii. Ironman's foremost mission is the safety and care of the Kona community, event volunteers and its Ironman athletes. While reports from the local/state authorities and the resort management agencies are still coming in, local daily operations are resuming and proceeding as normal. Contingency plans are in place regarding the Ford Ironman World Championship event, but at the present time, no alterations to the event or course are necessary. We, at Ironman appreciate all the calls of support and should anything change in the next few hours or days, Ironman will release all information via the website, www.ironman.com as quickly as possible.

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15 Oktober 2006

10:36 Weitere Nachbeben

Ein weiteres (Nachbeben) hat nach der Serie am Morgen Kona getroffen, noch immer ist der Highway gesperrt und auch auf Oahu sind am Morgen Felsen auf einen der Highways gefallen und noch immer nicht weggeräumt. Es wird sicher noch den ganzen Tag weitere kleine Erdstöße geben.

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Schwimmbad geschlossen!

Das Schwimmbad ist heute wegen des Erbebens bis rund 12:00 Uhr geschlossen.

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Erdbebenserie nord-westlich von Big Island

Um 7:07:48 Uhr ist 10 Meilen Nord-Nord- West von Kailua-Kona (Big Island) ein Erdbeben von 6,6 auf der nach oben offenen Moment-Magnitude-Skalaregistriert worden, wenige Minuten später folgten weitere Nachbeben von einer Stärke von 3,6-5,8 (07:29:05, 14 Meilen Nord-Nord-Ost von Kona) und 3,6 (08:19:59, 13 Meilen Nord-Ost von Kona) und weitere 50 über 1,9 auf der Skala. Damit ist allen Startern erneut deutlich gemacht worden, daß man in unmittelbarer Nachbarschaft von aktiven Vulkanen und instabilem Erdmantel sitzt (mehr zu aktuellen Beben auf Hawaii).

Am Pier gingen Scheiben in den umliegenden Hotels zu Bruch, Türen fielen an wenigen Stellen aus der Verankerung und der Pier selbst wackelte etwa 18-20 Sekunden lang merklich und wurde umgehend gesperrt und geräumt. Auch so mancher Hotelpool leerte sich durch Risse schlagartig.

Ich selbst war zu dem Zeitpunkt mit Wendy Ingraham, Heather Fuhr, Lori Bowden und Murphy Reinschreiber im Wasser. Wir haben wenige Minuten, bevor wir auf dem Rückweg von Roch Frey auf dem Surfboard informiert wurden eine starke Strömung gemerkt, die uns ordentlich durchgeschüttelt hat. Wendy Ingrahm wunderte sich auf dem Weg nach draußen noch, wo auf einmal die Wellen hergekommen waren: "Oh, that's today a bumpy!"

John Duke (CEO Triathlete Magazine): "Ich war gerade auf dem Weg ins Wasser, als Kai mit den Mädels rauskam und plötzlich die nächste Strömung einsetzte. Laßt uns mal ein bisschen vorpacken - man weiß ja nie. Auch wenn das Epi-Zentrum sehr nah ist."

Selbst bei uns im Appartment sind Fliesen abgeplatzt und Putz von der Wand gefallen. Normann Stadler erebte das Beben noch in seinem Zimmer: "Ich dachte die Decke kommt runter und es ist aus. Wir mußten alle das Hotel evakuieren." Faris Al-Sultan sieht es etwas gelassener und war weit genug vom Epi-Zentrum entfernt. "Ich war auf dem Weg zu einem Fernsehtermin, danach wollte ich schwimmen und die Haare schneiden lassen. Wir haben kaum da draußen in Waikola etwas gespürt."
Derzeit warten die Bewohner von Big Island und den Nachbarinseln natürlich auf weitere Infos. Der Strom war in manchen Bereichen für eine Stunde ausgefallen, das Handynetz (nicht alle Anbieter) und Telefonnetz ebenfalls und auch das TV ist auf Big Island down. Alles was Sirenen hat, ist oder war kurzzeitig unterwegs und auch die Hubschrauber fliegen in höherer Frequenz. Ebenfalls ziemlich erwischt hat es Hulihe`e Palace, gegenüber Moku'aikaua Kirche: Abgeplatzer Putz, meterlange Risse über den Balkonen und über den Türstürzen.

Seit 1983 ist auf Hawaii kein so großes Beben registriert worden. Das letzte große Erdbeben von 1868 mit einer Stärke von 7.1 richtete massive Schäden auf Hawaii an (mehr zur Geschichte der Erdbeben auf Hawaii).

Jetzt wartet ganz Kailua-Kona auf die Tsunamiwarnung und packt ein paar Sachen wie Reispässe und Co. zusammen. Allerdings ist es, wenn es keine Nachbeben geben sollte, die Wahrschenlichkeit sehr niedrig. Die Südküste von Oahu hat da eine andere Warnstufe zu verkraften. Ebenfalls mögich sind Erdrutsche, durch den vielen Regen der letzten Tage bedingt.

Indessen geht das normale Leben weiter, es wird fleissig über die wieder funktionierenden Handyleitungen mit der Heimat telefoniert und der sonnige Tag genossen. Jedoch hat jeder seine 7 Sachen (Paß, Geld, Sonnenbrille und Co.) griffbereit bei sich und in den nächsten Tagen besteht natürlich weiter Nachbeben- und damit auch leichte Tsunamigefahr.

Schlimmer hat es Hawi erwischt. Etliche Häuser wurden beschädigt und Felsbrocken liegen auf der Straße - Vollsperrung.

Vielen unbeschwert trainierenden Triathleten ist es wohl nicht so richtig bewußt, daß bei einem Beben mit einer solchen Stärke die Dauer für das Ausmaß der Zerstörung mitverantwortlich ist. Ein bis 2 Minuten, statt 20 Sekunden (trotz niedriger Bauart und Erdbebensicherheit) und das Drama wäre perfekt gewesen. Ob das Beben den Ironman am nächsten Samstag betrifft ist noch nicht abschließend geklärt. Derzeit kann man davon ausgehen, daß das Rennen ohne größere Probleme und Einschränkungen stattfinden kann und wird. Noch ist der Notstand ausgerufen, dann sind keine Rennen möglich.

Fotos: (c) 3athlon.de & USGS

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ZDF im Netz (TV-Update)

Auch das ZDF bietet wie gewohnt viele seiner Beiträge im Netz an. Der Beitrag in der gestrigen Sportschau zeigt "Das Duell" vom 15. Oktober im Internet.

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Früher Blick zum Himmel, wie wird der Wind am Renntag?

Wir haben mit den Delphinen telepathisch Kontakt aufgenommen und uns wurde folgendes Bild übertragen. Sieht nicht so dynamisch aus, wie die Flagge da so hängt. Das ist wohlgemerkt noch ein eher aktiver Status, damit übehaupt etwas sieht ;-(

Wir haben uns auch noch bei Windsurfer Kurt Denk rückversichert. Ja, er sieht die Wetterprognose genauso wie wir - kaum bis keinen Wind, weil die Fallwinde Urlaub machen. Läßt sich so ein Jahr wie 2005 wiederholen? Es sollte eigentlich nur alle 10 Jahre ein solches Jahr geben - nun diese Vorausschau....

"Es wird - leider, leider -nächsten Samstag wenig Wind haben! Davon kann man fast sicher ausgehen. Erst ab dem 22. oder 23. Oktober sollen die Tradewinds wieder blasen. Wo ein sehr trauriger Windsurfer seit Wochen den Wind vermißt...und noch die gesamte nächste Woche vermissen wird...leider. Da geht es mir wahrscheinlich wie Normann!?" sagt Kurt Denk. Fast scheint es so, als habe Pele sich gegen die schnellen Radfahrer verschworen.

Vielleicht liegen wir aber auch alle falsch und die Tradewinds kommen 1-2 Tage früher zurück. Tjs und mit der Hitze ist das auch so eine Sache. In den nächsten 2-3 Tagen soll es wärmer werden, aber so richtig heiß wird es wohl nicht - eher zum Rennen wieder etwas kühler.

Rutger Beke (BEL) im Interview vor dem Rennen

Er ist einer der ganz heißen und am meisten unterschätzten Kandidaten für die Top 3. Selbst im krisengebeutelten Jahr 2005, als er sich mit Erfolg gegen eine positive A-Probe zur Wehr setzen musste, lief er noch auf Rang 4 ein. Im Jahr davor war es der 2. Platz. Im Gespräch mit 3athlon.de sprach er vor einem Jahr davon, sich zukünftig mehr mit Landsmann und aktuellem Weltbestzeitinhaber Luc van Lierde auszutauschen. Ob es geholfen hat kann er erst in Kona zeigen. Bei der geplanten Generalprobe in Monaco machte ihm ein Sturz den besagten dicken Strich durch die Rechnung. Was hat er 3athlon.de zu sagen?

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Raynard Tissink auf dem Weg zum Beach

Eine besondere Art des Taperings macht heute der Südafrikaner Raynard Tissink, wie so viele andere Athleten auch hat er seine Familie im Schlepptau und ist auf dem Weg zum Beach.

Kate Allen (AUT) im Interview vor dem Rennen

Die amtierende Olympiasiegerin im ITU-Kurztriathlon ist in diesem Jahr schwerlich einzuschätzen. Gesundheitliche Probleme zwangen Katherine (Kate) Allen zu Trainingspausen am Anfang der Saison. Sie konnte keine richtige Duftmarke in diesem Sommer auf einem großen Event zurücklassen. Dieser Umstand macht sie für den Ausgang des Ironman von Hawaii unberechenbar und hinterläßt ein großes Fragezeichen, das für viel Renndramatik sorgen könnte. Sie selbst weiß möglicherweise selbst nicht so genau zu welcher Leistung sie fähig sein wird - wie soll es die Konkurrenz wissen? 3athlon.de hat mit der Doppelstaatbürgerin geplauscht.

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14 Oktober 2006

Faris Al-Sultan (GER) im Interview vor dem Rennen

„This must be the World Champion“ sagt der ältere Herr, der am Keahole Airport zusammen mit seiner Frau auf seine Kinder und Enkelkinder wartet. Ja, der Champ aus München ist in Town und wenn er vorbeigeht zücken die Passanten beim Dreh am Pier die Kameras. Auf 3athlon.de gibt er sein erstes Interview direkt auf der Insel seitdem er Hawaii 2005 siegreich verlassen hat.

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Irgend etwas fehlt

Ich sitze hier im Cafe und plötzlich realisiere ich es, obwohl es wieder ein recht kommunikationsreicher Tag war. Das dumpfe Gefühl, daß etwas nicht stimmt. Dann fährt es mir siedend heiß in den Kopf. Irgend etwas fehlt hier, was einfach zum Inventar gehört. Die Bedienungen wechseln gelegentlich, kommen aber gerne als Gast wenn sie einen besseren Job gefunden haben wieder.

Was fehlt ist der alte Mann des Deutschen Triathlonsports. Unrühmlich durch eine positive Dopingprobe kurz vor dem Ende einer erstklassigen Karriere voller Highlights gestrauchelt, aber von prominenten Fürsprechern gestützt. Wie es tatsächlich war, kann nur er selbst wissen. Trotzdem fehlt der Blondschopf draußen am Stuhl, den seit zwei Jahren auch die Webcam im Visier hat: Jürgen, nächstes Jahr wieder Kona – als Volunteer in Hawi?

Ebenfalls abwesend ist Lothar Leder, der auf Hawaii nach seinem sensationellem Treppchenplatz vor einem Jahrzehnt, als er zusammen mit Sieger Thomas Hellriegel und Jürgen Zäck schon das neue Deutsche Zeitalter einläuten wollte. „Lothar hat sich nie 100%ig auf Hawaii eingelassen. Er hatte sicher das Potential öfters ganz weit vorne zu sein“ sagt der amtierende Weltmeister Faris Al-Sultan von ihm. Vielleicht hat er damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

13 Oktober 2006

Das Laecheln ist zurück am Pier

Die Titelverteidigerin aus der Schweiz war am Freitagmorgen am Pier. Natascha Badmann wirkt entspannter und geduldiger denn je - ist sie auch 2006 unschlagbar? Vielleicht ist es auch nur das Wetter - die Sonne scheint, die Temperaturen sind mild, eine frische Brise weht in der Bucht - auf dem Highway ist sicher die Hölle los.

Schwimmen mit den Delphinen

Das heutige Training der Trainingsgruppe San Diego rund um Michellie Jones, Normann Stadler, Roch Frey, Heather Fuhr, Lori Bowden und Co. hatte prominenten Besuch.

Eine Schule Delphine besuchte sie kurz vor den Wendeboje - das ZDF im Schlepptau. Damit war es vorbei mit dem organisierten Training, "Dolphin Watching" war angesagt. Der erste Bericht des ZDF-Teams am Sonntag versprichtalso interessante Bilder liefern zu können.

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Normann Stadler (GER) im Interview vor dem Rennen

Ein gefragter Mann. Normann Stadler signiert nicht nur Bildbände über den Ironman. Warum der Mann wieder hungrig ist, steht auf 3athlon.de.

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Schwimmen mit Kimo

Hunde sind in Kona, wie auch an anderen Stränden der USA nicht erlaubt. Am Pier ist das alles ein wenig anders. Dobermann Kimo geht jeden Morgen mit seinem "Daddy" ins Wasser und schwimmt rund 700 Meter am Stück.

Kimo auf 4 Pfoten, Herrchen mogelt und hat sich Boogie-Board-Flossen angeschnallt.

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Michellie Jones (AUS) im Interview vor dem Rennen

Michellie Jones hat auf der Kurzstrecke, fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Ihren Einstieg in den Ironman begann sie auch mit einem Paukenschlag: Sieg beim Debut und Vizetitel bei den WM in Kona 2005. In jenem Jahr wurde sie im Frühsommer von einem Auto erfaßt und mußte mit dem Training aussetzen. Was hat die Wahl-Kalifornierin mit australischem Paß für 2006 geplant?

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Kate Major (AUS) im Interview vor dem Rennen

Kate Major hat in diesem Jahr einige Probleme bewältigen müssen. Am Dienstag in Kona angekommen, macht sich die fokussiert Athletin schon in der früh an die Arbeit als Profi. Was ist für die smarte Australierin nach der Krise möglich?

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Kokua

Floyd Unger ist im Ruhestand. Das bedeutet aber auf Hawaii und in den USA generell nicht viel: Ruheständler sind immer aktiv. Floyd hat neben seiner Kunstgalerie am Mamalahoa Highway (Captain Cook) eine weitere Leidenschaft. Auch in diesem Jahr wird der Teilnehmer des Ironman Hawaii 1991 erneut Mitglied der Kokua-Crew irgendwo auf der Radstrecke sein und Bananenhälften und Powerbar reichen.

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Tri-Dubai tippt

Das Team von Tri-Dubai (Human Interest Group) hat sich zu einem gemeinsamen Tipp entschlossen. Michael Yux, Tony DeBoom und Franko Vatterott möchten aber nicht halb Kona ein Bier ausgeben müssen, wenn sie daneben liegen. Enttäuscht sind sie natürlich über den Ausfall durch den verletzung von Tim DeBoom, freuen sich aber schon jetzt auf ein spannendes Rennen und wünschen allen Kona-Besuchern viel, viel mehr Sonne. Im nächsten Jahr wird das Team wieder die beiden deutschen Langstrecken im Programm haben. Die Herren Brown und Stadler in Frankfurt und Joanne Lawn in Roth - soweit der Plan.

1. Normann Stadler
2. Cameron Brown
3. Faris Al-Sultan

1. Michellie Jones
2. Natascha Badmann
3. Joanne Lawn

12 Oktober 2006

Kein Kona für Andrea Brede

Große Enttäuschung bei der diesjährigen Europameisterin im Ironman Triathlon: leider kann Andrea Brede aus gesundheitlichen Gründen nicht beim Ironman auf Hawaii an den Start gehen. Sowohl ihr Arzt Dr. Schäferhoff ( Media Parkklinik Köln ) als auch ihr Trainer Dr. Marquardt haben kurzfristig entschieden, dass die junge Athletin die Reise nach Kona nicht antreten darf.

Das ist natürlich ein großer Rückschlag nach dem diesjährigen Erfolg, aber Brede hofft auf schnelle Genesung und danach eine optimale Vorbereitung für die kommende Saison. Wir drücken die Daumen und freuen uns schon jetzt auf tolle Leistungen im Jahr 2007.

Lori Bowden (CAN) im Interview vor dem Rennen

Lori Bowden kehrt als junge Mutter an den Ort ihrer beiden Triumphe zurück. Was sie 2006 erwartet erzählt sie 3athlon.de.

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Warten auf den Lebensgefährten

Hawaii! Sonne, Strand und Meer. Palmen, Kokosnüsse, Surfer, Vulkan, Lava, Sinnenfreuden… Denkste!

Warten am Pier auf den „König von Kona“, „die Prinzessin der Lavafelder“ heißt das verkaterte Tagesmotto – und daß um 7:00 Uhr in der früh. So kann es gehen, wenn man in die Falle „Schatz, was hältst Du von Hawaii“ getappt ist und „nur mal kurz mit zum Pier zum Abkühlen“ mitgegangen ist.

„Malama“ und „Kokua“ ist ein dualer Prozeß, der spätestens am 23. Oktober in beiden Richtungen die Überkompensationsphase einleiten sollte. Bis dahin herrscht wohl in diesen Tagen noch öfters die Diktatur des Asketen.…

P.S.: Die abgebildete Sportlerin hat sich bei der Red. in keinster Weise über ihre Reisegesellschaft beschwert, noch ist bekannt, ob sie eine solche besitzt. Vielleicht hat sie auch nur Jetlag oder wartet auf den Zubringershuttle zum Hotel...

Positive Dopingprobe bei Österreichischer Langdistanz Staatsmeisterschaft

Wie der Internetdienst Trinews.at berichtet wurde beim "frisch gebackenen Langdistanz Staatsmeister Georg Swoboda" ... "bei der Dopingkontrolle nach den Staatsmeisterschaften in Podersdorf der Wirkstoff Mesterolon nachgewiesen. Die B-Probe wurde am 5. Oktober im beisein von Swoboda geöffnet und bestätigte die positive A-Probe. Seitens ÖTRV hält man sich dazu bis zur Präsidialsitzung am 21. Oktober bedeckt." Mesterolon gehört zur Gruppe der Anabol-androgenen Steroide.

In einer Stellungnahme von Georg Swoboda zur positiven Dopingkontrolle auf selbigen Portal erklärt er: "Ich kann es noch immer nicht glauben und fassen, dass ich in einem Atemzug mit Dopinggenannt werde. Ich habe in meiner Triathlonkarriere auf der Langdistanz nie verbotenSubstanzen zu mir genommen.Ich werde alle mir zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen um meine Unschuld zu beweisen.Es wurde bereits eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gemacht. Im Zielbereich nahm ich auf dem Weg zur Dopingkontrolle naiver weise eine Flasche eines Zuschauers zu mir und trank daraus ein paar Schluck. Es ist die einzige mir erklärliche Möglichkeit, wie der Wirkstoff in meinen Körper gelangen konnte.Weiters werden Videoaufnahmen ausgewertet um meine Unschuld zu beweisen."

Zudem verweist das Portal auf ein Urteil, in dem Mesterolon in einem Schmerzengeldprozeß des us-amerikanischen Schwimmverbands als ein "Steroid, das nicht leistungssteigernd sei" bezeichnet wurde.

Foto: WADA

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Riding with Normann

Vor wenigen Tagen wurde Filip das Opfer von Ain-Alar auf der Radstrecke. Heuer hat sich ein anderes Pärchen gefunden. Den spontanen Ausritt mit Normann Stadler wird Stephan Vuckovic in bleibenden Erinnerung behalten. „Das ist für mich Wettkampftempo“ waren die letzten Worte auf dem Highway, bevor sich der smarte Stuttgarter aus dem Trainingsduo nach hinten ausklinkte. Wem soll man es auch verübeln, wenn man mit dem wohl noch immer stärksten Radler der Zunft unterwegs ist. "Vucko's" Stärke ist hoffentlich der Marathon...

Foto: Normann Stadler, 14. Oktober 2005

Belinda Granger (AUS) im Interview vor dem Rennen

Die Australierin Belinda Granger kommt frisch aus ihrem Höhentrainingslager im schweizerischen Leysin. Ob sie sich dort gut auf dem Ironman vorbereiten konnte, ist auf 3athlon.de nachzulesen.

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Ein Plädoyer für den Vegetarismus und den langsamen Formaufbau

Der Slovene France Cokan wird auch in diesem Jahr einer, wenn nicht der älteste Teilnehmer beim Ironman Hawaii sein. In der Der ehemalige Mediziner hatte in diesem Jahr leider wegen einer zerstörten Schwimmbrille den Ironman Lanzarote nicht beenden können und unterhält sich erneut mit 3athlon.de über Dinge, die ihn bewegen. „In meiner Altersklasse, ein paar Jahre darunter und natürlich auch darüber sollte man ein großes Augenmerk darauf verwenden, wie man den Sport ausübt. Ich denke da vor allem an die Neueinsteiger, die im Pensionsalter ihre Zeit sinnvoll verbringen wollen.“

Cokan, den man am Morgen oft am Pier in längere Gespräch verwickelt antreffen kann plädiert darauf die Form langsam aufzubauen und nicht im reiferen Alter voll durchzustarten, insbesondere, wenn man lange Jahre keinen Sport betrieben hat. Die richtige Ernährung hat es ihm auch angetan. „Schau, Kai. Ich bin Ovo-Lacto Vegetarier und propagiere die ‚Diät’ von Dean Ornisch, einem der meistunterschätzen Mediziner des letzten Jahrzehnts. Alle kennen Atkins, schrecklich - schließlich hat er nicht umsonst seine Approbation verloren.

Es gibt etliche Untersuchungen, die aufzeigen, daß sie im Bereich der Arteriosklerose exzellent wirkt. Im Gegensatz zu manch anderen offiziellen Empfehlungen. In einer Studie wurde gezeigt, daß nach dem Verzehr eines Cheeseburger, die Fähigkeit der Arterien sich weit oder enger zu stellen 4 Stunden lang völlig blockiert war.“

Für den rüstigen Mediziner ist es sonnenklar, das Rezept für den gesunden Einstieg in den Triathlon für alle Alterklassen:
1. Go Slow: langsam anfangen, den 1. Ironman nicht gleich im Jahr 1 angehen
2. Eat Green: vegetarisch leben oder zumindest die sensiblen Phasen des Körpers nach Fleisch- und Fettgenuß kennen und danach handeln.
3. Open Your Hearts : aktives Streßmanagement

Aufgehübscht für den Ironman Triathlon

In den letzten 2 Tagen wird an allen Stellen, gedampfstrahlt, geputzt, drappiert, gemalt und poliert. Was die Arme hergeben, wird sich hübsch gemacht, für die große Karawane, die am 21. Oktober Richtung Energy Lab und Alii Drive zehen wird, um sich und den inneren Schweinhund zu suchen.

Der Ironman kommt also ins Haus, man merkt es an allen Ecken und Kanten, selbst am Pier sind bereits die Haken und Ösen ür die Banner eingeklebt worden.

11 Oktober 2006

Rezept der Woche: Triathlete Magazine "Pre-Bike" Breakfast im Island Lava Java

Unser Headquarter nach dem morgendlichen Schwimmen ist meist das Island Lava Java (75-5799 Alii Dr., Kailua-Kona, HI. 96740). Wir haben ein paar kleine Vorschläge eingebracht, die eine frische und gesunde Basis jenseits der vielen leckeren Schlemmersachen, die nur zu Pfannkuchen-, Waffel-, Schinken und Brownie-Orgien einladen, kreiert. Leicht bekömmlich, biologisch-dynamisch „korrekt“ und superlecker:

#1
Triathlete Magazine's "Post-Swim" Vanilla Soymilk Shake
Get your Protein after your morning swim workout with this vegetarian Soy-Protein Shake with 2 organic and locally grown (freezed) Bananas. Available in two serving sizes.

#2
Triathlete Magazine's "Pre-Bike" Breakfast
A big scoop of oatmeal with fresh natural plain yogurt, 1 banana and 1/2 papaya (all organic and locally grown) boost your energy for the day!

#3
Triathlete Magazine's "yoghurt & house-made granola in 1/2 papapya" Breakfast
Wow, this is my favorite: Yummy, fruity and even long lasting healthy!

Serviert werden diese und weitere himmlisch-süßen Köstlichkeiten von einer charmenten Crew, der auch Shannon, Layla und Holly angehören. Ebenfalls immer einen heißen Tipp wert sind neben den oben erwähnten Pfannkuchen, drei süß-zartschmelzende Browniesorten und das leckere Vulcano-Eis (alles jetzt weniger "low-carb"). Wenn ihr vorbeigeht richtet 'nen schönen Gruß von Mitch oder Kai aus.

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High Surf, Zeit zum Boogie

Die ganze letzte Woche war nichts zu sehen vom „Swell“, der endlich den „High-Surf“ bringen sollte. Wer heute Morgen mit wachen Augen durch Kona geschlendert ist, mußte eigentlich nur den Augenpaaren und Köpfen der Locals und Kamaainas folgen. Es war endlich angerichtet, die ersten kleinen Boten der Wellen waren da und machten das Schwimmen beim Einstieg etwas mühsamer, als in den Tagen zuvor.

Heute sollte man auf alle Fälle das Boogie-Board einplanen. Inlandinger Wind drückt beständig das Wasser Richtung Kona und der Ritt auf den Wellen ist am White Sands Beach und Honl's Beach prächtig. Anfänger sollten sich aber vor allem am White Sands vor den hart aufschlagenden Wellen und den vereinzelt herumliegenden Steinen schützen.

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Kona bei Nacht?

Wer schon immer einmal Kona bei Nacht sehen wollte, kann sich ganz in der Nähe des Island Lava Java - dem zentralen Hotspot am Südende der Stadt ein Bild vom Alii Drive und ein paar (mal leeren oder vollen) Stühlen machen. Nachts wird die Kamera abgeschaltet, nicht wundern.

Webcam: (c) Property Network, Ltd. 75-5799 B-3 Alii Drive, Kailua-Kona, Hawaii 96740

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10 Oktober 2006

TV-Update NBC bringt Ford Ironman World Championship 70.3 im März

Im März bringt NBC ihren Bericht zu den Ford Ironman World Championship 70.3, Clearwater.

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Schwimmen und trinken, der frühe Vogel fängt den Wurm

Endlich ist es soweit, die ersten kleinen Ausläufer für die Verpflegung sind aufgestellt. Ab jetzt können sich die Athleten vor und nach dem Rennen mit isotonischen Getränken und Wasser versorgen. In wenigen Tagen wird die Palette, dann wie gewohnt um diverse Geschmacksrichtungen und auch den ein oder anderen Riegel erweitert: Die Crew wartet schon!

Der frühe Vogel fängt dem Wurm und schlägt dabei mehrere Fliegen mit einer Klapp. Er hat entschieden weniger Gegenverkehr auf dem Schwimmkurs auf dem Weg hinaus und vor allem entgeht er dem Gestank der Zubringerboote für die Kreuzfahrtschiffe, die -leider- ihr Auspuffrohr wenige Zentimeter über dem Wasser haben.

P.S: Früh bedeutet in Kona spätestens 7:00 Uhr am Morgen, eher 6:30 Uhr ;-)

Stephan Vuckovic im Interview vor dem Rennen

Stephan Vuckovic (GER) gilt seit seinem spektakulären Vizetitel bei den Olympischen Spielen von Sydney noch immer als erfolgreichster Triathlet auf der Kurzdistanz aus der Kaderschmiede der Deutschen Triathlon Union. Was macht seine Verletzung, was hat er in Kona drauf und wie steht er zu Doping im Sport? Die Antworten gibt es ausführlich auf 3athlon.de.

Foto: Stephan Vuckovic beim Ironman Canada 2005, (c) Shawn Skeene - 3athlon.de

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Viel Trubel um einen kleinen Aufkleber: Neues von der Helmfront

Wie der ehemalige MTB- und Triathlonprofi und derzeitiger Hauptkampfrichter der WTC, Jimmy Riccitello (Encinitas, Cal.) nach Rückversicherung durch Olaf Sabatschus (International Triathlon Professionals ) mitteilen läßt sind alle Helme erlaubt, die das ITU-Regelwerk* berücksichtigen, da dieses im Zweifelsfall Vorrang vor dem Recht eines nationalen Verbandes (hier USA Triathlon) hat. Somit sind Helme nach europäischer CE-Norm genehmigt und die diesbezügliche News hinfällig.

Ob damit die Helmfrage dauerhaft für alle US-Rennen geklärt ist oder nur für den Ironman Hawaii und andere Rennen der WTC in den USA wird die WTC hoffentlich in einer offiziellen Presseerklärung am Donnerstag beantworten.


* E.3.3 Helmets
a) Helmets must be approved by a national accredited testing authority recognised by a NF that is an affiliate of the ITU;
b) An alteration to any part of the helmet including the chin strap, or the omission of any part of the helmet, including an outer cloth cover, isprohibited;
c) The helmet must be securely fastened at all times when the competitor is in possession of the bicycle, i.e., from the time they remove their bicycle from the rack at the start of the cycle leg, until after they have placed their bicycle on the rack at the finish of the cycle leg;
d) If a competitor moves the bicycle off the course through disorientation, or for reasons of safety, or the need to carry out mechanical repairs or conduct personal toilet the competitor may not unfasten or remove the helmet from the head until after he/she has moved outside the boundary of the bicycle course route and has dismounted the bicycle; and he/she must fasten the helmet securely on the head before returning onto the bicycle course route or before remounting the bicycle.

Foto: (c) Multisports.com

Quallenlarven in Kona

Am Montag ist es also wieder so weit. Auf dem Abschnitt der Schwimmstrecke sind zahllose Quallenlarven verschiedener Stadien mit kleinen aktiven Nesselkapseln unterwegs. Wenn am Pier also entsprechende Warnungen aufgestellt sind, sollten sich sensible Naturen sicherheitshalber in den Pool begeben. Der Pool ist bei den derzeit schwül-heißen Bedingungen sowieso die beste Option. Je nach Hauttyp kann der Kontakt mit den Quallen zu leichten bis mittleren Hautrötungen und leichtem bis mittlerem Schmerz führen. Solange aber am Pier aber keine großes Schild mit "Jellyfish" steht, ist das Schwimmen inkl. einiger Piekser für die meisten Menschen kein Problem.

Eine ganz dumme Idee ist das prophylaktische Tragen eines Schwimmeinteilers, um die Haut zu schützen. Kommen die Larven darunter fühlen sie sich zurecht bedrängt. Wenn es einen doch erwischt hat, kann man den Schmerz mit kühlem Wasser oder Essiglösung lindern und die Haut säubern.

Foto: "Die Entwicklung der Meduse". In: "Das Meer" by Matthias Jacob Schleiden (1804-1881). Copied from: NOAA photo library.

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09 Oktober 2006

Triathlete Magazine USA, Ausgabe November: Peter Reid wagt heiße Prognose

Die Novemberausgabe des Triathlete Magazine USA enthält ein Interview mit dem mittlerweile zurückgetretenen Peter Reid. Kaum nachdem er zwei Jahre in Folge auf die Plätze verwiesen wurde wagt er eine Prognose für den Ironman Hawaii 2006. Heiß an der Prognose ist, daß er dem Sieger von 2004 nicht auf der Liste der Top 3 hat…

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Triathlete Magazine USA, Ausgabe Oktober: Wo sind die amerikanischen Top-Athleten?

Als hätten es die werten Kollegen aus Encinitas geahnt. In ihrer etwas verhaltenen Zukunftsprognose über die kurzfristige Entwicklung us-amerikanischer Triathleten auf der Langstrecke nimmt sich das Triathlete Magazine USA die aktuellen Chancen der US-Boys und Girls zur Brust.

In Deutschland singt man derzeit noch ein anderes Lied. Doch auch hier gilt, daß mit dem Rücktritt von Jürgen Zäck und Athleten wie Lothar Leder und Thomas Hellriegel, die ihr Zenit überschritten haben in den nächsten Jahren auch um die Nachfolgefrage für die Zeit Post-Stadler, Sultan und Co. geht....

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Mal wieder im Trüben fischen

Der viele Regen hat das sonst so oft glasklare Wasser etwas eingetrübt. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein paar „Closeup’s“ unserer allernächsten (kleinsten) Nachbarn zu machen. Die Tage kommen noch mehr und wir schauen uns 100%ig auch die Triathleten unter Wasser an.



Fotos: Nadine Fischer

Das Kapitel Kona ist noch nicht abgeschlossen, Team Rick und Dick Hoyt will es noch ein Mal wissen

Berichte über Ironman-Protagonisten mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen haben in den USA eine große Tradition, werden aber durchaus auch innerhalb der Vereinigten Staaten reflektiert und kontrovers diskutiert: Vorbildfunktion oder nicht, kommerzielle Interessen vs. Sendungsbewusstsein und ob das Beste für alle Betroffenen gefundne wird. Letztlich entscheidet sicher die erzielte Lebensqualität und Freude, ob das Projekt Sport und Behinderung erfolg verspricht. Die Liste von Ironman und Ironwomen in Kona ist lang und wird von der WTC aktiv gefördert und ist hier bei weitem nicht vollständig: Randy Caddell (+ 25.02.2005), Carlos Moleda, Marc Herremans und Sarah Reinertsen sind nur die prominentesten Vertreter. Ebenfalls in diesen Kreis gehört die Familie Hoyt aus Holland (Massachusetts).

Rick Hoyt, Dick Hoyt und Kathy Boyer sind geschafft, die schwüle Luft am Pier ist am Sonntagfrüh zum Schneiden. Seit 8:30 Uhr, rund vier Stunden sind sie am Pier unterwegs. Das Ziel war eine der wenigen spärlichen gemeinsamen Trainingseinheiten von Dick und Rick im Wasser zu organisieren.

„Es nimmt immer unglaublich viel Zeit in Anspruch, um Rick ins Wasser zu bekommen. Daher schwimmt er oft alleine und Rick schaut zu. Wir sind für das gemeinsame Schwimmen schon vier Stunden unterwegs. Das Boot muss aufgepumpt werden und viele Dinge sind vorzubereiten.“

Der Einstieg musste heute über den Strand direkt am Kingkamehameha Hotel erfolgen. Dick ist es mittlerweile zu gefährlich Rick die schmale und rutschige Treppe aus Lavabrocken über schwarze Krabben hinweg alleine herunterzutragen. Rick lächelt indessen und freut sich über das Gespräch und die Aufmerksamkeit, die ihm während des Ironman Hawaii entgegengebracht wird. „Als wir vor einer Woche in der Mashapaug Road ganz in der Frühe am Samstag losfahren wollten, saß Rick schon gestiefelt und gespornt in seinem bett bereit. Er liebt Hawaii und war vor Freude nur noch am Hüpfen, als wir am Keahole Airport von Kona Vulkanboden betreten haben“ führt Kathy, die im Team den stillen aber wichtigen Supporter im Hintergrund bildet aus.

Angefangen hat alles 1988, als Dick und Rick Hoyt das erste Mal das Projekt Ironman Hawaii in Angriff nahmen. 1989 wurde die Mühe mit einem Finish im Zeitlimit auf dem Alii Drive und erster intensiver Medien- und Sponsorenaufmerksamkeit belohnt. NBC setzte in ihrer Ironman-Coverage voll auf das ungewöhnliche Duo, dass mit Schlauchboot, „Tandem“ und Rollstuhl auf der langen Reise durch die Lavafelder unterwegs ist. Die Versuche anzukommen wurden nur noch 1999 belohnt. Ein Ausflug und die Teilnahme beim Ironman Europe im fränkischen Roth kurz vor dem Verlust der Ironman-Lizenz wurden ebenfalls realisiert. „Roth war eine fantastische Erfahrung, all die vielen Zuschauer, die das deutsche Event anzieht sind unfassbar. Die deutschen Fans tun wirklich viel für den Triathlon in ihrem Land.“

2003 und 2004 steht ein DNF in den Listen. Vor allem 2004 zeugt von sehr schweren Bedingungen, die Dick zu der Aussage hingerissen haben, nie wieder an den Start zu gehen. „2004 war ein sehr hartes Jahr mit unglaublichem Wind. Wenige Wochen nach dem Rennen habe ich meine Aussage bereut, dass ich nicht mehr in Kona an der Startlinie stehen werde“ sagte Dick Hoyt ruhiger Stimme.

Verhinderte noch 2005 ein fehlendes gesponsortes Rad den Start soll 2006 definitiv das Kapitel Ironman Hawaii geschlossen werden. „Wir haben in der Familie beschlossen, vom Ironman Abstand zu gewinnen. 2006 ist das letzte Jahr, versprochen! Es wird für Rick und auch mich zu hart. Wir planen aber Ironman 70.3 fest ein.“ Kathy sieht Dick Hoyt indessen an und nimmt mich beiseite, „schreiben sie das mit dem letzten Mal lieber nicht so endgültig. Bei den beiden weiß man nie, was Morgen Thema ist. Wenn Kona laut genug ruft, sind sie sicher kaum zu halten.“

2006 war das Team Hoyt beim Ironman 70.3 Timberman am Start und überlegt heuer, ob der Start beim Ironman 70.3 Clearwater, der Premieren-Weltmeisterschaft noch in den Terminkalender passt. Daneben stehen der Boston Marathon und unzählige Sprint- und Kurztriathlons im Rennkalender von Juni bis September - das Projekt Triathlon geht weiter und kann unter teamhoyt.com besucht werden.


08 Oktober 2006

Die ersten Bojen sind gesetzt

Seit Samstagmittag 12:30 Uhr sind die Bojen bis zur 1,2 Meilen King’ s Buoy gesetzt. Jetzt kann nun wirklich niemand mehr beim Schwimmen der halben Ironman-Distanz verloren gehen und die Orientierung fällt erheblich leichter. Vier quietsch-orangene Bojen, mit einem der wenigen ins amerikanische eingeflossenen (Marken-) Begriffe bedruckt dümpeln in der Bay: Original Schwimmflügel eben! Bis Übermorgen soll der gesamte Kurs ausgezeichnet sein.

Das Wasser am heutigen Tag zeichnete sich phasenweise als ziemlich „choppy“ aus. Leicht Seekrank sackte man von einem Loch ins andere ;-) . Apropos Seekrankheit. Ein sehr praktikables Mittel sind Präparate auf Ingwer-Basis (Ginger), ohne daß man gleich völlig apathisch in der Ecke hockt.

Und es regnet erneut

Passend zur neuen Langzeit-Wettervorhersage kommt der nächste Regenschauer. Für die ganze nächste Woche sind kleine und heftige Schauer für Kona und die ganze Westküste vorhergesagt. Radfahrer sollten vor allem auf schmierige Straßen und rutschige Kurven achten.

Es könnte also tatsächlich ein feuchter Renntag werden.
Foto: Hawaiin Visitor's Bureau

07 Oktober 2006

Die Sache mit den Helmen und der CPSC-Norm

Tja, die Indistrie reagiert - einmal mehr im Sinne des Kunden. BELL und GIRO kommen mit "Nachrüstkits" nach Kona, SPECIALIZED prüft gerade die Lage und es wird sicher nicht bei diesen 3en aus der Liga der Big Player bleiben.

Mehr zum Thema CPSC und Helme im US-Triathlon und alle zukünftigen weiteren Updates im ursprünglichen Blogposting.

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06 Oktober 2006

Interview mit Steffen Liebetrau (GER) vor dem Ironman Hawaii

Steffen Liebetrau hat seine Liebe zur Vulkaninsel entdeckt – nein nicht die im Südpazifik. Lanzarote ist der erklärte Lieblingswettkampf, auch wenn er erneut in diesem Jahr dem Esten Ain-Alar Juhanson den Vortritt lassen mußte und 2007 ein neues Kapitel aufgeschlagen wird. Hawaii ist aber auch für den Mann für die harten Radstrecken etwas ganz Spezielles. Das Interview auf 3athlon.de wartet mit ein paar interessanten Neuigkeiten auf.

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In der Erinnerung wühlen!

Was kann man an einem regnerischen Abend in Deutschland besseres machen, als Erinnerungen aufzufrischen oder Leute zu besuchen? Wer für das Auffrischen ist, kann sich die Ironman-Videos des letzten Jahres und mit Natascha Badmann und Faris Al-Sultan den Einlauf auf dem Alii Drive feiern und den Link vom Arbeitsplatz nach Hause schicken.

TV-Tipp für USA-Urlauber: Ironman North America ab dem 8. Oktober im Fernsehen

Nicht nur die Ford Ironman Hawaii World Championships werden in den USA im Fernsehen übertragen. Alle Rennen (Ford Ironman Arizona, Tempe, AZ, Ford Ironman Coeur d’Alene, Coeur d’Alene, ID, Ford Ironman USA Lake Placid, Lake Placid, NY, Subaru Ironman Canada, Penticton, BC, Ford Ironman Wisconsin, Madison, WI and Ford Ironman Florida, Panama City Beach, Florida) der Organisatoren Ironman North America werden von Versus network (ehemals OLN) übertragen. Somit kann man sich vor Kona gleich auf der Couch anheizen…


  • October 8, 2006 3:00 pm Ford Ironman Arizona

  • October 9, 2006 4:00 pm Ford Ironman Arizona

  • October 10, 2006 1:00 am Ford Ironman Arizona

  • October 11, 2006 5:00 pm Ford Ironman Arizona

  • October 15, 2006 3:00 pm Ford Ironman Coeur d’Alene

  • October 15, 2006 6:00 pm Ford Ironman Coeur d’Alene

  • October 16, 2006 4:00 pm Ford Ironman Coeur d’Alene

  • October 17, 2006 12:30 am Ford Ironman Coeur d’Alene

  • October 18, 2006 5:00 pm Ford Ironman Coeur d’Alene

  • October 22, 2006 3:00 pm Ford Ironman USA Lake Placid

  • October 23, 2006 4:00 pm Ford Ironman USA Lake Placid

  • October 24, 2006 1:30 am Ford Ironman USA Lake Placid

  • October 25, 2006 5:00 pm Ford Ironman USA Lake Placid

  • October 29, 2006 3:00 pm Ford Ironman Wisconsin

  • October 30, 2006 4:00 pm Ford Ironman Wisconsin

  • November 5, 2006 3:00 pm Ironman 70.3 St. Croix

  • November 6, 2006 4:00 pm Ironman 70.3 St. Croix

  • November 26, 2006 3:00 pm Ford Ironman Florida

  • November 27, 2006 4:00 pm Ford Ironman Florida

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Neuer Ironman in den USA (Ironman Louisville Kentucky)


Tarpon Springs, (Florida/ USA) – Dem Run auf die Ironman-Rennen in den USA gibt die WTC nun nach. In Louisville findet der Ironman Lousville Kentucky am 26. August statt.

World Triathlon Corporation veröffentlicht offiziellen WM-Kurs für die Ford Ironman World Championship 70.3


Tarpon Springs, (Florida/ USA) – Die WTC hat am Donnerstag den offizellen WM Kurs für die Ford Ironman World Championship 70.3 in Clearwater (Florida) bekanntgegeben. Die Premiere findet am 11. November in am Pier 60 am Clearwater Beach statt.

Schwimmen:
1,9km werden in einem großen Rechteckkurs im Golf von Mexico abgehalten. Da die Wassertemperaturen mit 22-23°C prognostiziert werden ist möglicherweise ein Neopren zum Kälteschutz zugelassen.

Radfahren:
90,1 km werden die Athleten im Umland von Pinellas County auf einem relativ flachen Kurs auf einer einzigen großen Runde zurücklegen. Auf der radstrecke wird es neben einer Handvoll Brücken auch 4 Verpflegungsstationen geben.

Laufen:
Der Halbmarathon (21.1 km) führt die Sportler über die kupierte Memorial Causeway Bridge und kann sich zum kleinen Freund des Schweinehunds entwickeln. Der Untergrund des 2-Runden Kurses wird fast auschliesslich Teer- oder Bürgersteigbelag enthalten und am Belleview Biltmore Resort vorbeiführen. Verpflegung wird es bei erwarteten 21-26°C jede Meile geben.

05 Oktober 2006

Timo Bracht im Interview vor dem Rennen

Timo Bracht hat in Frankfurt die gesamte Konkurrenz aus Deutschland hinter sich gelassen und sich tapfer gegen den gewohnt stark auflaufenden Neuseeländer Cameron Brown zur Wehr gesetzt. Schließlich sollte es nur zum zweiten Platz langen. Timo im Pre-Race Interview auf 3athlon.de.

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Prerace-Rennen: 3. Kukio Blue Water Swim

Das 3. Kukio Blue Water Swim findet am Samstag, den 14. Oktober ab 8:00 Uhr in der malerischen Kukio Bay über statt.
Die Strecke von 1,2 Meilen startet in der Kua Bay und endet in der Uluweuweu Bay. Für den kurzen Spaß sind US $50 (US $20 für Schwimmer bis einschließlich 12 Jahre) zu berappen. Man bekommt aber ein Shirt, Bademütze und einen Snack. Es können sich nur 250 Athleten bis zum 11. Oktober online anmelden. Schecks (ja, das ist in den USA noch übliches Zahlungsmittel) sollten auf "Hui Laulima O Kekaha Kai" ausgestellt sein, einer Non-Profit Organisation, die sich für die Erhaltung des Kekaha Kai State Park in North Kona einsetzt.

Zeitplan
6:00am Einlaß
6:30am-7:30am Check-in und Markierung
7:45am Wettkampfbesprechung
8:00am Wasserstart
10:00am Brunch

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Deutsche Triathlon Stiftung stellt ihr Programm vor

Frankfurt - Mit der ersten Sitzung des Stiftungskuratoriums hat die Deutsche Triathlon Stiftung (DTS) Ende August 2006 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Unter Vorsitz von Dr. Klaus Müller-Ott, dem Präsidenten der Deutschen Triathlon Union, wurden die Weichen für künftige Maßnahmen in den zwei Hauptaktionsfeldern – Förderung des Nachwuchses und Bekämpfung des Dopings im Langstreckentriathlon – gestellt.

04 Oktober 2006

Bike-Tuning in Kona: die letzten Wartungsarbeiten und Suche nach Leihfahrrädern

Kona hat nach der Schließung von B&L Bike and Sports Kona nur noch einen großen Bike-Spezialisten direkt in der Stadt. HP Bikeworks (Hale Hana Centre, 74-5583 Luhia Street, hpbikeworks.com) ist ein Vollsortimenter, der auch die meisten gängigen Reparaturen vor einem Ironman in den Griff bekommt.

Eine Leiche haben die Jungs von HP aber mindestens im Keller, die sich sehr eng mit folgendem Zitat aus dem jahr 2005 verknüpft: „How mich glue did You take?“. Wie dem auch sei: Die Sache mit der handbreiten, kleberfreien Zone gegenüber dem Ventil dürften sie jetzt auch drauf haben!

Ergänzt werden Sie um einen gut sortierten Bikeladen mit Werkstatt direkt beim Superdicounter Costco, bei dem die besten produkte meist in der Maxi-Jumbo-Packung zu haben sind. Der Deutsche Oliver Kiel und seine Frau Julia von der Cyclestation (73-5619 Kauhola St. #105, cyclestationhawaii.com) freuen sich immer über Muttersprachler.

Sie wollen Fahrräder am Renntag mieten? In der letzten Woche vor dem Ironman? Guter Witz! Wenn die beiden großen (^^) und Hawaiian Pedals im Zentrum nichts mehr haben kann Dave’s Rentals ("Einkaufszentrum" direkt in der Kurve am Pier in Richtung Palani Road) helfen. Evtl. hat er noch das ein oder andere Bike zur Verfügung.

Alternativen zum Bikeverleih am Renntag, wie etwa the Bus stehen auch zur Verfügung.

Gegenüber vom The Club ist Huberbikes (75-5699 Kopiko Place) zu finden. Der ehemalige Radprofi Chris Huber hat verschiedene tzpen von Leihbikes von US$ 99 bis 275 pro Woche im Angebot und bietet Reparaturen an.

Mit der Competitors Radio Show auf der richtigen Welle

Bob Babbit und Paul Huddle widmen sich in der englischsprachigen Competitors Radio Show dem Münchener Faris Al-Sultan, der am 21. Oktober seinen Titel (wer hätte das gedacht) verteidigen möchte. Schon im letzten Jahr luden die beiden Moderatoren den Halb-Iraker ein und führten ihn charmant, fair und amüsant auf’s Glatteis. Das Archiv ist auch abseits vom Triathlon den ein oder anderen Hinhörer wert und findet gewöhnlich am Sonntag statt.

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US-Amerikaner Tim DeBoom nicht am Start (DNS)

Den Tanz, um den ersten prominenten Aussteiger vor Kona haben die USA eröffnet. Der Weltmeister im Ironman Triathlon aus den Jahren 2001 und 2002 Tim DeBoom (USA) wird nicht in Kona an den Start gehen können. Als Grund wird eine Streßfraktur der rechten Fibula (Wadenbein) angegeben.

DeBoom konnte 2003 den 2. Titel nicht verteidigen. Hervorragend im Rennen liegend musste er beim Marathon aufgeben. Ursache war ein abgehender Nierenstein, der ihm sprichwörtlich die Luft zum Atmen nahm und auf dramatische Weise in der NBC-Reportage dem Publikum nahegebracht wurde.

Seit diesem Ausstieg folgten in allen weiteren Versuchen auf Big Island einen Top-Shot zu landen leider nur DNFs oder Platzierungen (12.), die auf Basis von Verletzungen in der Vorbereitung weit hinter seinen Erwartungen zurückblieben. Auch 2006 sollte da keine Ausnahme machen: DNS (Did not Start) wird in den Ergebnislisten stehen.

Bildrechte: © Copyright by Human Interest Group - Mike Yux

Das richtige Training: Hilfe meine Muskeln verschwinden! Wo Body-Workouts machen?

The Club (75-5699 Kopiko Street, at Palani Road) und Gold’s Gym sind die zwei klassischen Locations, wo Kraft-und Fitneßtraining an relativ neuen Geräten und in akklimatisierter Umgebung möglich ist. Da die Amerikaner immer deutlich positiver gegenüber Klimaanlagen eingestellt sind und diese auch kräftig nutzen, sollte evtl. das mitgebrachte Sweatshirt und eine Mütze zum Einsatz kommen, um sich nicht zu erkälten.

Uns hat das Ambiente von The Club besser gefallen, obwohl er selbst noch weit entfernt vom 24h-Fitness-Standard auf dem amerikanischen Festland.

The Club liegt auch etwas näher am Stadtkern, gleich unterhalb von Safe Ways an der Palani Road. Er hat montags bis freitags von 5:00 am Morgen bis 22:00 Uhr geöffnet. Samstags und sonntag von 7:00 bis 19:00 Uhr. Auch Gäste müssen meist kostenpflichtige Tagestickets lösen. Wer zur richtigen Zeit kommt, kann vielleicht sogar Tina Walter treffen, die ab und an dort arbeitet.

Wem das alles zu umständlich ist, muss im Appartment oder Hotelzimmer weiter 5l Wasserkanister stemmen oder gleich in ein entsprechend ausgerüstetes Hotel einchecken.

TV-Termine Ironman Hawaii Triathlon 2006

Das Fernsehen im deutschsprachige Raum zündet auch 2006 ein kleines Feuerwerk an Beiträgen ab, um das Rennen auf Hawaii wie auch 2005 in die herbstlichen Wohnzimmer zu bringen. Besonderes kann man erneut von ORF und ZDF erwarten, die in diesem Jahr ein noch größeres Augenmerk auf die emotionale Seite des Rennens und die vielen kleinen Hochs und Tiefs am Renntag werfen wollen.


14.- 20. Oktober 2006
ZDF
Einige kleine Schmankerl liefert das ZDF bereits in der Woche vor dem Event.

Sonntag, 15. Oktober 2006
ZDF, Sportreportage, 17:10 Uhr
Beitrag über 6-8 Minuten mit dem Thema "Das Duell, Al-Sultan vs. Stadler"

ORF 1, 20:15-21:25 Uhr
Ausstrahlung der englischsprachigen und jählich preisgekrönten NBC-Originalfassung vom Ironman Hawaii 2005, die in erweiterter Form auch auf den IRONMAN-DVDs zu finden ist.

Samstag, 21. Oktober 2006
Ironman.com, 7:00-23:00 Uhr (Hawaiian Time, ab 19:00 Uhr MEZ):
Zwar nicht im TV aber die einzige Liveübertragung in bewegten Bildern und mit Ton: Das Ironmanlive-Team von Ironman.com ist auch 2006 mit etlichen Kmaeras unterwegs und hofft auf gute Signalweiterleitung von der Radstrecke. Wer sich einstimmen mag kann bei 3athlon.de im Special zum Ironman Hawaii 2005 im Archiv stöbern...

Deutsche Welle,
Sport im Journal, 9:00-19:16 Uhr (mehrfache Wdh. bis ca. 16:00 Uhr in zwei Sprachen)

Sonntag, 22. Oktober 2006
ZDF SPORT extra, 16:00-17:00 Uhr:
Die Zusammenfassung wird von Volker Hirth (Moderation) und Wolf-Dieter Poschmann kommentiert. Am Renntag ebenfalls am Mikrofon Jan Sibbersen, u. A.

ORF 1 Sport, 16:05-17:00 Uhr:
Christopher Ryan (Red. und Kommentator) und Boris Jirka (Moderation).

ORF Sport Plus, ~ 20:15-22:00 Uhr
Wiederholung der ORF1-Sendung.

Samstag, 28. Oktober 2006
ZDF, Das Aktuelle Sportstudio
Normann Stadler und Faris Al-Sultan.

Sonntag, 29. Oktober 2006
Sport im Dritten
Normann Stadler zu Gast.

Montag, 30. Oktober 2006
Blickpunkt Sport, Bayerisches Fernsehen
Faris Al-Sultan zu Gast.

Sonntag, 3. November 2006
Herman&Tietjen (NDR)
Normann Stadler zu Gast.

Sonntag, 3. Dezember 2006
ORF Sport Plus, 20:15-22:45 Uhr (Wdh. im Nachtprogramm ab 2:00 Uhr, 4.12.2006)
Umfassende Highlights mit den Austria-Age-Groupern, Interviews der Sieger Michellie Jones und Normann Stadler und das Rennen der Profis. Fachkommentar: Werner Leitner (33. latz Overall)

Samstag, 9. Dezember 2006
NBC/ ESPN, 4:00-6:00pm Uhr (EST)

Änderungen zu den TV-Zeiten und Updates der internationalen Sendetermine erfolgen in der Rennwoche. Als Highlight kann schon jetzt verraten werden, daß NBC und damit auch die Ironman Hawaii Triathlon DVD 2006 in Full-High Definition gefilmt und gemastert werden wird.

Sonntag, 26. Dezember 2006
ORF Sport Plus, 20:15-22:45 Uhr
Wiederholung der Sendung vom 3. Dezember.

Samstag, 31. März 2007
Ford Ironman World Championship 70.3
NBC/ ESPN, 2:00-3:00pm Uhr (EST)

Weitere TV-Termine in den USA zu anderen Ironman-Rennen auf Versus network liegen ebenfalls vor.

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03 Oktober 2006

Morgenregen in Kona

Die Feuchtwetter-Jahresthese scheint sich weiter zu bestätigen. Bereits am frühen Morgen um 7:00 Uhr kommt ein mehrstündiger Dauerregen auch in den trockenen und südlichen Teilen von (Kailua) Kona herunter.

Die Natur und die "Freunde des gepflegten Bubu Machens ohne Klimaanlagen" freut's - die Triathleten werden in der feucht-schwülen Umgebung am Renntag um so mehr leiden müssen, wenn es ähnlich werden sollte.

Deutschland im Partyfieber: Fans feiern auch 2006 den Ironman gemeinsam

Es sind noch rund 3 Wochen bis zur Ironman Hawaii Triathlon WM, doch schon jetzt sammelt sich die Szene, um gemeinsam das Event am 21. Oktober zu genießen. 2005 kamen über 150 Zuschauer in Cinemaxx Darmstadt zum Triathlonsaisonabschluß zusammen, um die Liveuübertragung des IRONMAN Hawaii mitzuerleben.

Im Jahr 0 nach der Fußball-WM und mit zwei ganz heißen Siegkandidaten bei den Herren aus Deutschland (Faris Al-Sultan und Normann Stadler) und zwei Damen aus dem deutschsprachigem Raum (Natascha Badman und Kate Allen) sollte diese Zahl doch locker zu toppen sein! Ebenfalls gefeiert wird in Axel’s Laufladen (Sonthofen) und an weiteren Orten, ob so wild wie in Kona wissen wir am 23. Oktober 2006. Weitere Infos zu diesen Events und anderen im Forum.

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Das richtige Training: Masters Schwimmen in Kona

In Kailua-Kona sind derzeit rund um das Jahr zwei Gruppen im Mastersschwimmen etabliert, in der Rennwoche findet sich aber natürlich zu jeder Zeit ein Grüppchen im frei und kostenlos zugänglichen Kona Community Aquatic Center (Kuakini Hwy, Kailua-Kona, Hawaii 96740).

Steve Borowksi, seinerzeit an der Universität von Indiana Schüler von Standardwerk-Autor James E. ‚Doc ’Counsilman und Betreuer von Mark Spitz und selbst erfolgreicher Schwimmer (Amerika-Rekordhalter in der Lagenstaffel; Schmetterling) betreut seine Gruppe im Kona Community Aquatic Center Montag und Freitag recht früh am Morgen von 6:15 bis 7:30 Uhr und am Mittwoch spät abends von 18:00 bis 19:15 Uhr.

Rund 130 Altersklassenrekorde hält Karlyn Pipes-Neilsen (DVD: Go Swim, Freestyle with Karlyn Pipes-Neilson) und kümmert sich hauptsächlich um den Nachwuchs. Doch auch sie hat zusammen mit ihrem Mann eine Mastersgruppe, die zu erträglicher (!) Spätaufsteher-Zeit am Dienstag ab 9:30 Uhr trainiert. Karlyn hat auch ein nettes paar Flossen konstruiert und bietet Seminare in der Ironman-Woche an: Zielgruppe ist hier auch durchaus der aktive „Triathleten-Anhang“, der seine eigenen Fähigkeiten abseits seines Betreuer-Jobs verbessern möchte.

Die Ansätze der beiden Trainer differieren in manchen Bereichen (z.B. Überwasserphase) erheblich, der Weg zur individuellen, sprich effektiven Idealtechnik ist aber bekanntlich ein variabler…

Daneben gelten für beide Gruppen Termine im Meer, die sich am Pier treffen: Am Sonntag ab 8:30 Uhr und Samstag eine halbe Stunde früher. Am Mittwoch, den 4. Oktober trifft sich um 6:30 (Wasserzeit) die erste größere Gruppe Triathleten, um die komplette Ironman-Strecke abzuschwimmen.

Zum Ironman fliegen natürlich noch weitere internationale Kompetenzen ein, wie der erfolgreiche US-Amerikaner Steve Tarpinian (DVDs: Swim Power, Yoga for Endurance Athletes). Er ist auch in Südhessen saisonal aktiv ist und verfolgt dort mit Annette Gasper sein "Total Training, Inc."-Konzept.

Ironman Lotterie 2007

Auch in diesem Jahr gibt es für das kommende Jahr, den Ironman Hawaii Triathlon World Championships am 13. Oktober 2007 erneut Plätze via Lotterie zu erhaschen. 200 Triathletinnen und Triathleten können sich beteiligen. 150 der Plätze gehen an US-Bürger, 50 an internationale Interessenten, die sich ebenfalls direkt via Internet bewerben können.

Athleten mit körperlichen Einschränkungen steht ebenfalls die Chance in 5 Kategorien je maximal einen Startplatz zu erhalten. Details dazu gibt es in englischer Sprache auf Ironman.com.

02 Oktober 2006

Interview mit Kurt Denk: Kona, Frankfurt, 70.3, Kurzstrecke und Co.

Kurt Denk hat sich mit den Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship schon nach wenigen Jahren in die absolute Spitze der am besten organisierten und erfolgreichsten Triathlonveranstaltungen der Welt geschoben. 3athlon.de hat sich mit dem Macher aus Maintal bei Frankfurt auf der Surferinsel Maui unterhalten und veröffnetlicht das Interview in 3 homöopathischen Dosen, dass sich auch mit der Zukunft von Kona auseinandersetzt: "Ich wünschte mir, dass in Kona die kommunal Verantwortlichen den Veranstaltern das Arbeitsleben so leicht wie möglich - und nicht so schwer wie nur erdenklich - machen würden.".

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Auswirkungen des Wetters auf den Rennverlauf des Ironman Hawaii – die langfristige Wettervorhersage

Es ist immer wieder die gleiche bange Frage, die sich die Top-Läufer stellen : „Wird es windig oder sehr windig?“ Ganz ähnlich sehen es die starken Radfahrer oder etwas schwereren Athleten: „Wir haben doch sicher Wind?“ und „Wie sieht es mit Luftfeuchtigkeit und Temperatur aus?“ könnten ihre Fragen lauten.
„Wie wird das Wetter am Renntag werden?“ Es ist noch sehr lange hin, aber 3athlon.de konnte letzten Sonntag mit einem Wetterfrosch sprechen. Der diesjährige Sommer ist einer der wenigen Sommer mit sehr hoher Regenwahrscheinlichkeit und was entscheidender ist mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit. Hoch, relativiert sich natürlich ein wenig: Regen in Kailua-Kona mehr als 1-2 Mal im Monat ist schon recht viel..

Was ergibt sich aus obiger Konstellation für den Renntag? Es verhält sich in etwa so, wie bei den vielen neuen Ressorts entlang der Radstrecke, die im Hintergrund nach Norden und Osten von den Kohala Mountains abgerundet werden. Auch hier sorgt für die vielerorts neu eingebrachte Vegetation für erhöhte Luftfeuchtigkeit und damit Änderungen des Mikroklimas. Wie wird es also in Kona? Erneut so ein „Kindergeburtstag“ wie 2005, als der gefürchtete Mumuku-Wind sich fast komplette Auszeit genommen hat?

Schwimmen:
Kurz vor dem Start geht die Sonne hinter der massiven Erhebung des Hualalais auf. Das Wasser ist wie immer relativ ruhig. Richtige Probleme kann man um diese Zeit kaum erwarten. Leider ist noch immer ist das Wasser, wie auch in den Wochen zuvor nicht 100%ig klar, dafür waren in jüngerer Vergangenheit keine Tigerhaie mehr in Sicht.
Schon beim Schwimmausstieg spürt man die Hitze der Pazifiksonne im Rücken, auf dem Weg in die Wechselzone blendet sie etwas im Gesicht.



Radfahren:
Zwischen „windig“ und „unsäglich windig“ ist alles möglich. Auch besteht wie immer die Wahrscheinlichkeit, daß wider erwarten wie auch 2005 nahezu Windstille herrscht. Dies ist aber wenig wahrscheinlich.

Laufen:
Auf dem Rückweg am Airport vorbei, kann man die sich in diesem Jahr fast täglich bildende Wolkendecke am Hualalai entlang des Alii Drives sehen. Damit dürfte die Passage unten am Wasser relativ schattig sein. Draußen auf dem Highway und im Enrgy Lab herrscht dagegen Ausnahmezustand: Wind, Hitze, kochender Asphalt…



Fazit:
Der Ironman Hawaii Triathlon 2006 kann wieder ein Jahr der kompletten Triathleten werden… Gute Radfahrer können dem Rennen bei ansprechender Schwimmleistung früh das Renngeschehen diktieren, die beim Marathon durchaus eine Hand voll Minuten verlieren können. Wenn es eher ruhig wird entscheidet die Aggressivität auf dem Rad und die individuelle Hitzeverträglichkeit der Triathleten – stay hydrated!

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Ein erstes Ausrufezeichen von McCormack!

Der Australier Chris McCormack, dieses Jahr erklärter Mitfavorit auf das Podium in Kona hat ein Ausrufezeichen gesetzt! In den Jahren bis zu seinem denkwürdigen Finish auf Platz 6 (2005) auf dem Alli Drive stand zumeist das DNF (Did Not Finish) in kleinen schwarzen oder weißen Buchstaben in den Ergebnislisten Kona.

Für uns ist er der klare Anwärter auf Platz 2 oder 3, weitere Tipps und unsere Top 10 der Herren und Top 5 der Damen folgen in der "Pre-Raceweek".



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