10 Oktober 2008

Das Prinzip Hoffnung, Gedanken zum Doping im Sport und Triathlon

Die Trainingskumpels mit denen sich man sonst durch die harten Trainingseinheiten quält liegen schon seit Tagen am Magic Sands Beach und genießen die Ruhe vor dem Startschuss. Und während die einen in der Idylle unter Palmen, zwischen einem Cafe Latte im Lava Java und einer kristallklaren Schwimmeinheit am Pier schwelgen, sitzen die anderen mit der Zeitung auf dem Sofa und müssen zwischen den täglichen Hiobsbotschaften der Börsen in Tokio, Frankfurt und New York auch noch die letzten Neuigkeiten aus dem „Sport“ verkraften.

Unter den Radlern, deren Proben man nach der Tour mit verfeinerten Methoden ein weiteres Mal „nachuntersucht“ hat, ist einer von dem man es befürchtet hatte, aber, wie so oft mal wieder nicht glauben wollte. Ausgerechnet die „Gerolsteiner“ Überraschungszeitfahrmaschine Stefan Schumacher soll diesen Sommer auf dem Epoprodukt der dritten Generation „CERA“ unterwegs gewesen sein, weitere unerfreuliche Neuigkeiten haben möglicherweise auch noch andere Teams zu erwarten, denn die Analysen sind anscheinend noch lange nicht abgeschlossen.

Super, kaum drei Wochen ist es her und wir haben erfahren, dass der vermutlich erfolgreichste Dopingbetrüger der Radsportgeschichte, der Tour de France Dauerchampion und Ex-Triathlet Lance Armstrong wieder die Tour fahren, nein, gewinnen will. Die UCI findet auch, dass der Amerikaner ein echtes Aushängeschild für den Sport ist und erteilt ihm eine Sondergenehmigung für die Tour Down Under in Australien, an der er eigentlich wegen zu später Anmeldung beim Dopingkontrollsystem nicht hätte teilnehmen dürfen.

Und damit nicht genug, wie immer wenn dass Thema Doping mal wieder in die Schlagzeilen und damit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zappt, läuft es darauf hinaus, dass man mit interessierten Zeitgenossen, Arbeitskollegen, entfernten Verwandten und Sportsfreunden alles zum 100.000ten Mal durchkauen muss. In diesen Diskussionen fällt stellt sich immer wieder heraus, dass es mehr oder weniger zwei grundsätzliche Sichtweisen zum Thema gibt.

Die einen, wir nennen sie die „Abgezockten“ (manche nennen sie Realisten), sind eigentlich sicher, dass in allen professionell betriebenen Sportarten beschissen wird, was das Zeug hält. Jede Spitzenleistung wird von den Abgezockten grundsätzlich mit dem Sperrvermerk „na ja, ist ja ganz nett, aber der (oder die) ist doch sowieso voll bis oben hin“ versehen.

Für die „Optimisten“ (oder Romatiker) gilt seit Jahren im Bezug auf Doping das Prinzip Hoffnung. Egal wer und wie viele womit auch immer erwischt werden, und egal in welcher Sportart die Sünder unterwegs waren, der Optimist glaubt immer weiter fest daran, dass die Möglichkeit besteht das Rennen auch sauber, ohne den Einsatz unerlaubter Hilfsmittel zu gewinnen, und arbeitet deshalb grundsätzlich mit der Unschuldsvermutung. Einen Ironmansieger, am besten einen aus den „eigenen Reihen“ möchte man feiern, man möchte mitfiebern und man will mit ein wenig Gänsehaut dabei zusehen wie die Sieger nach vollbrachter Spitzenleistung freudestrahlend über die Ziellinie kommen.

Denn die Freude am Sport an der Leistung und auch am Erfolg (und damit ist nicht zwangsläufig ein Sieg gemeint) ist das, was die Faszination ausmacht und was Pros und Amateure gemeinsam haben. Was Amateure und Pros auch gemeinsam haben sind gleiche Spielregeln, denn es ist die Grundidee einer jeden Sportart, dass man sich im fairen Wettstreit in einem Spiel mit festen Regeln misst, und über Sieg oder Niederlage entscheidet, was man in diesem gegeben Rahmen im Vergleich zu den anderen aus seinen Körper herausholen kann. Topathleten, die es schaffen Leistungen zu bringen die manchen Hobbysportlern utopisch erscheinen werden aber besonders auch als spezielle Persönlichkeiten wahrgenommen. Jeder Dopingsünder bedeutet deshalb für die Optimisten eine echte Enttäuschung, vor allem wenn es sich bei den Athleten um Persönlichkeiten handelt, die Vorbilder oder Sympathieträger sind.

Die „Abgezockten“ sind in der Regel weniger emotional und deshalb ist es für sie auch keine besonders Ereigniss, wenn in der Zeitung oder im Fernsehen mittlerweile im Wochenrythmus eine Dopingsau enttarnt und durch das Dorf der Medienschaffenden getrieben wird, denn sie haben es ja sowieso schon immer gesagt. Die Abgezockten sind vermutlich näher an der Realität, denn sie haben die besseren Argumente, zum Beispiel „Es geht um Geld, da spielt Moral keine Rolle“.

Vor ein paar Jahren haben wir noch gedacht, dass gutes Doping so teuer ist, dass es sich vermutlich beim vor allem im Verhältnis zum Trainingsaufwand geringen Einkommen von Profitriathleten nicht rechnet. Heute sind viele Substanzen billiger geworden und die Geldbörsen größer geworden sind. Einige prominente Fälle haben uns gezeigt, dass Moral manchmal doch weniger Wert ist als Geld, vor allem, wenn auch noch der unbedingte Siegeswille von der Moral abgekoppelt wird. Moral hat häufig sogar einen noch geringeren Stellenwert als kurzfristige Erfolgserlebnisse.

Eigentlich hättet ihr es wissen müssen, sagen die „Abgezockten“ in den Diskussionen auf 3athlon.info: „Bei euch Triathleten ist Sportbetrug doch bereits im Amateurbereich ein absolutes Massenphänomen“. Damit sprechen sie die Windschattenproblematik an, und ganz unrecht haben sie nicht, denn die meisten von uns, zumindest die die sich nichts vormachen, wissen ziemlich genau, was auf einer Langdistanz mit hoher Teilnehmerdichte passiert, wenn die Kampfrichter nicht konsequent durchgreifen und es den Anschein hat, dass man möglicherweise straffrei davon kommt.

Und traurigerweise geht es für die große Mehrzahl derjenigen, die sich in einer solchen Situation zum Windschattenfahren und damit zum Betrug an den regelkonform agierenden Konkurrenten hinreißen lassen, noch nicht mal um Geld, sondern meisten „nur“ um Ruhm und Ehre, eine gute Zeit, oder um einen Kona-Slot. Aber dafür würden manche sogar töten, oder?

Notorische Windschattenfahrer haben kein Recht Athleten zu verurteilen, die sich mit EPO, CERA, Insulin, Eigenblut oder Hormoncocktails in Topform bringen, denn auch wenn sich das Strafmaß stark unterscheidet, es gibt keinen wirklich kategorischen Unterschied zwischen Windschattenfahren, Streckenabkürzen, körperlicher Gewalt im Wasser auf der einen Seite und Spritzen auf der anderen, denn durch alle verschiedenen Veraltensweisen werden faire, hart trainierende Konkurrenten um die Früchte ihrer Trainingseinheiten gebracht!

Zum Glück sind positive Dopingfälle im Triathlon, im Vergleich zum Radsport noch keine Routine. Allerdings ist es nicht so einfach zu beurteilen warum. Liegt es daran, daß die Athleten integrer und sauberer unterwegs sind, als im Radsport, oder ist es vielleicht einfach nur so, dass noch kein hochorganisiertes und gut finanziertes Kontrollsystem vor allem für die Gesamtheit der Ironman-Athleten und der gesamten Leistungssporteben unterhalb des ITU World Cups gibt.

Was den Triathlon angeht sind und bleiben wir (hoffnungslose) Optimisten, denn während für Sportarten in denen man sich auf Grund mangelnder Erfahrung nicht richtig gut auskennt, die Haltung der Optimisten mehr oder weniger auf reinem Wunschdenken beruht, kann man in der „eigenen Sportart“ etwas genauer beurteilen kann, wo denn vermutlich die Grenzen dessen liegen was durch die Kombination aus einer geeigneten genetischen Prädisposition und jahrelangem, konsequenten und verletzungsfreiem harten Training erreicht werden kann. Aus diesem komplett subjektiven Blickwinkel heraus bin ich fest davon überzeugt, dass sich die derzeit von den Topathleten im Ironman abgelieferten Leistungen alle mit dem richtigen Talent, viel Erfahrung und noch mehr konsequenter, harter Trainingsarbeit realisieren lassen.

Das heißt nicht, dass nicht möglicherweise einige Leute trotzdem versuchen sich die Sache leichter zu machen, so wie auch die Windschattenfahrer es immer wieder probieren, aber es verhindert, dass wir vom Optimisten zum Abgezockten werden, denn solange nicht das Gegenteil bewiesen ist gilt die Unschuldsvermutung und das Prinzip Hoffnung, dass in unserem Sport die meisten Champions ohne verbotene Pharmatricksereien ihre Leistung bringen.
Skeptisch stimmen natürlich immer Leistungssprünge, wie sie derzeit in der Frauenspitze anzutreffen sind. Die richtige Antwort wäre ein weltumspannendes sinnvolles Anti-Doping-System, das für den Ironman gesprochen, Hand in Hand mit den Agenturen und Verbänden arbeiten muss. Eine der großen Aufgaben der neuen Ironman-Besitzer.

Rühmliche Eigeninitaitiven, wie die „Eisernen Transparenz“ des Ironman Germany 70.3 Wiesbaden und Ironman Frankfurt mit einem eigenen der NADA unterstellten Kontrollpool von Athleten, einer Blutdatenbank und unabhängigen Kontrollen sind lobenswert. Dennoch muss auch hier dringend die Frequenz der Tests im Training erhöht werden.Das Team der Dresdner Kleinwort geht in den Kontrolldichte noch einen Schritt weiter und ist lobenswert auch völlig dem nationalen Verbänden unterworfen.

Jetzt liegt es an den Veranstaltern, Sponsoren, den Fachverbänden und auch den Anti-Doping Agenturen den Rahmen für die Glaubwürdigkeit des Sports und damit auch seiner wirtschaftlichen und moralischen Werthaltigkeit zu stabilisieren und weiter zu erhöhen. Abgekapselte Trainingsgruppen, unerreichbar für internationale Dopingkontrolleure oder wie bei Olympia offensichtlich bei einigen Verbänden geschehen telefonisch vorangekündigte „unangekündigte Trainingskontrollen“ konterkarieren alle Bemühungen ehrlich und sauber zu werden und zu bleiben.

Aloha sagen Holgi und Kai und wir freuen uns auf das Rennen am Samstag: 1 x Schlafen noch...

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08 Oktober 2008

Style Fragen

Pünktlich, eine Woche vor dem Rennen gabs die Übersicht zu den TV-Übertragungen am IM-Weekend. Enttäuschend, dass es in diesem Jahr offenbar keine Live-Schalte nach Kona gibt, aber so ist es nun mal und so muss man sich in der Nacht mit dem Ticker und somit mit zu später Stunde viel zu spärlich eintrudelnden Neuigkeiten von der Laufstrecke zufrieden geben, auf der hoffentlich bei 40Grad ein episches Duell zwischen Macca und dem Norminator ausgefochten wird, dass den „Ironwar“ für alle Zeiten in den Schatten stellen wird, und sich in der Zwischenzeit zum Wachbleiben die vielen fachkundigen Kommentare der anderen Insomniacs im Forum reinziehen.

Am Sonntagnachmittag, auf ORF etwas früher als in den ersten beiden Reihen des deutschen Fernsehens, wartet dann, wenn man es bis dahin aus dem Bett geschafft hat, das verdiente visuelle Leckerchen - die Zusammenfassung. Der Bericht am Sonntag dient zumindest für die Online-Junkies nur noch der entspannten Fernwehpflege nach dem Motto, „Was meinst du Schatz, soll ichs nächstes Jahr nochmal probieren?“, denn die Platzierungen und Split-Zeiten der ersten 30 Athleten hat man ja in der Nacht bereits ausgewertet und selbstverständlich auswendig gelernt, um beim Schwimmtraining am Montagabend mit gewohnt legendärer Detailkenntnis zu glänzen.

Wie gesagt, wenn es keine Live-Bilder gibt, bei denen man, wie vor kurzem bei Frodos unvergleichlichem Hammerrennen in Peking, auf dem Sofa vor Aufregung mehrere Flaschen eiskaltes blaues Gatorade verschüttete, dann muss man sich bei der Zusammenfassung wohl oder übel auf andere Dinge konzentrieren. Einen erfreulichen Kontrast zur öden, schwarzen Lavawüste bilden seit Anbeginn der Triathlonzeitrechnung die wunderbar exotischen, und vielfältigen Outfits der tapferen Gladiatoren, und waren und sind wichtige Eyecatcher in jedem professionell produzierten TV-Beitrag zu einem Ironman.

Es ist nämlich keineswegs so, wie der unbedarfte „Zivilist“ normalerweise denkt, wenn er das erste Mal von einer Sportart hört, bei der bereits der ambitionierte Freizeitsportler eine wöchentliche Trainingszeit im zweistelligen Bereich vorweisen kann, nämlich, dass diese eisenharten Athleten froh sein können, wenn sich zwischen das ganze Training noch ein bisschen Broterwerb, Nahrungsaufnahme und eventuell, hin und wieder, ein wenig Schlaf quetschen lässt. Weit gefehlt, denn auch wenn es bei ersten Hinsehen vielleicht nicht so aussieht, die meisten Triathleten verwenden einen signifikanten Teil ihrer kostbaren (Frei)zeit für ihr „Styling“.

Exzentrische Rennbekleidung ist eine historische Errungenschaft unserer Sportart, und geht vermutlich auf einige der frühen Protagonisten zurück. Ultraknappe Speedos und Tops waren Jungs wie Scott Tinley oder Kenny Souza einfach nicht cool genug, es mussten auch noch grauenhafte Graffiti-Prints auf die knappen Fummel, und auf gar keinen Fall durfte das ganze farblich mit den zumeist neonpinken, thermonuclearprotection Oakley Blades und en Schuhen harmonieren.

Neonpink kann aber auch ganz gut aussehen...dabei denke ich mit einem Hauch von Wehmut die jungen, knackigen Zeiten einer großen Stilikone der Triathletenzunft. Fernanda Keller war es, die in den späten 80ern eindrucksvoll vorführte wie gut ein sehr, sehr wirklich sehr knapper pinker Bikini auf einem sonnenverwöhnten brasilianischen Hintern aussieht. Wie dem auch sei, in den 80ern war es immer ein kleines Spießrutenlaufen, wenn man mit seinem sorgfältig zusammengekauften „Scott Tinley Lookalike“-Outfit auf einer ostwestfälischen Volkslaufveranstaltung auftauchte.

Denn selbst wenn am Sonntagvormittag die Sonne schon mit Vollgas vom Himmel dröhnte, und man es selbst im Schatten kaum aushalten konnte. Man wurde schief angeschaut, wenn man sich in Badehose und mit gelben Sock Racern an den Füssen neben die etablierte „Provinzlaufprominenz“ in die erste Reihe stellen wollte. Dass man in einem solchen Dress in der Triathlon Szene im Mainstream unterwegs war konnten die unwissenden Läuferwichte, die Chucky V vermutlich für den Bassisten von Black Flag halten würden, wenn sie ihm in San Diego auf der Straße begegnen damals nicht wissen. Vermutlich hatte ihnen metholbasiertes Massageöl das Hirn vernebelt.

Mittlerweile haben die Läufer sich angepasst und modernisiert, sie haben (von finnischen Triathleten „salonfähig“ gemachte) Gürtel mit kleinen Trinkflaschen, die es mittlerweile im Runnerspoint gibt, sie essen Powerbars und Gels (aus der Sportabteilung im Kaufhof) - und, es ist traurig aber wahr: Sie tragen Nasenpflaster und Kompressionsstrümpfe. Was die (meisten) Läufer allerdings noch immer nicht verstanden haben, es geht hier nicht immer nur um Funktion, es geht um Style und Lebensgefühl, und deshalb werden sie den Triathleten was Coolness angeht für alle Zeiten hinterher laufen.


(Bild: tri-express.de)

Noch besser als durch farblich angepasste und möglichst radikal-funktionelle Rennbekleidung, kommuniziert man triathletische Vibes immer noch mit dem Pre-Race-Outfit. Während man im Bereich der Rennbekleidung, zumindest, wenn man ambitioniert unterwegs ist, aus funktionellen, speziell auch aerodynamischen Gründen auf die begrenzte Produktpalette einiger Triathlon-Bekleidungshersteller angewiesen ist, kann man beim Pre-Race-Outfit seiner Phantasie und Persönlichkeit freien Lauf lassen.
Beim Pre-Race-Outfit ist besonders in den letzten Jahren ein Trend zur Hang-Loose Mode garniert mit subtilen Zitaten aus der Welt des modernen Hightech Athleten angesagt. Besonders gut lassen sich die entsprechend Trends auf den „Laufstegen“ der Triathlonszene, den Messen am Rande der großen Ironman Veranstaltungen studieren.

Die Athleten befinden sich in einer Taperphase in der das morgendliche Schwimmtraining ausfällt und so gibt es genug Zeit um vor dem Spiegel ein wenig zu optimieren, bevor man sich auf den Weg macht um auf der Messe noch schnell ein paar Ersatzventiladapter und Erdbeer-Powergels zu besorgen. Wenn es das Wetter zulässt, wählen viele Athleten für diesen Zweck entweder (als Hightech Zitat) einen Nike Free Schuh und kombinieren diesen mit einer möglichst lässigen "“Toes to the Nose“ Surfshorts. Für die die lieber gleich in Konastyle konformen FlipFlops herumschlappen, bietet es sich, vor allem bei etwas kühlerer Witterung, das HighTech Zitat etwas nach oben zu verlegen und unter den Boardshorts einfach ein paar Beinlinge zu tragen.

Um nicht als übermäßig nervöser Rookie, sondern als abgebrühter Veteran rüberzukommen empfiehlt es sich, die zur notwendigen Hydratation unverzichtbaren Elektrolytgetränke im Rucksack (nein, nicht der den man bei der Startnummernausgabe bekommen hat, sondern den von Embrun 1987) verstecken und stattdessen ständig eine halbvolle Grand Latte von Starbucks („du weisst ja, ich brauch morgens erstmal, 17 Tassen Kaffe sonst komm ich nicht in Schwung“) mit sich herumzutragen.

Oben rum trägt man am besten ein Funktions-Longsleeve mit ein paar achtlos aufgetackerten Powerbaraufnähern und hochgekrempelten Ärmeln unter einem halboffenen kurzärmligen Hawaiihemd, dass - es sei denn man ist Hannes B, - eher dezent gemustert daherkommen sollte. Auf der Brust darf auch gerne ein CNC-gefrästes Leitröllchen oder alternativ ein stilisierter Fischhaken aus südpazifischen Pottwalknochen getragen werden. Als Kopfbedeckung kommen, besonders bei großer Hitze besonders lässig wirkende, Wollstrickmützen von Independent Skatepunk Lables, oder von zahlreichen Wettkampfreisen in jeden Winkel der Welt abgewetzte Schlapphüte in Frage, oder wenn der Rest des Outfits noch keine „watch out ich bin Tiathlet“ Hinweise für Insider enthält auch gerne eine seltene Rip and Hammer oder eine Oakley Kappe von 1986. Bei der Sonnenbrille gibt es keine Regeln, aber auch hier sollte man sich von etablierten Lables abwenden, wenn man nicht allzu Mainstreamig rüberkommen möchte.

Ich finde das Pre-Race-Outfit ist eine gute Erfindung, denn anders als die ganzen Triathlon Messestände die irgendwann zwangsläufig langweilig werden, gibt es immer wieder spannende, innovative Styles zu sehen, außerdem gibt‘s auf der Messe keine Kameras und wir können dieses Spielchen sozusagen „unter uns“ spielen.
Ein bisschen lästig sind die hoffnungslosen Exzentriker die vor dem Rennen kaum auffallen und dann am TagX vor laufender Kamera modisch ganz, ganz vorne sein möchten. Manche von denen tragen Handschuhe beim Laufen, die anderen lächerliche Netzstrümpfe. Letztes Jahr, da hatte sich der Typ der als erstes über die Ziellinie gehüpft ist sogar einen Haufen Schwämme ins Oberteil gestopft – vom Drittplatzierten jährlich mehr verhüllten Dänen ganz zu schweigen.

Wir dürfen also gespannt sein, was die Zusammenfassung am Sonntag dieses Jahr bietet, denn am Montag bei der Arbeit kommen dann die Kollegen mit den Fragen „hör mal du machst doch auch so was hin und wieder, du läuft aber nicht in Strümpfen und mit Handschuhen und hast Sponge Bobs im Oberteil?....“

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02 Oktober 2008

Die schönste Nebensache der Welt. Radkoffer, Bike talk und Hightechspielerien

Schon vor einigen Tagen haben die ersten Athleten das Land in Richtung Sonnenuntergang verlassen. Im Gepäck haben sie mehr oder weniger Traininskilometer, FlipFlops, Sunblocker und in jedem Fall die geliebte Rennmaschine, die sich in den meisten Fällen in einem sperrigen Plastikmonster namens Radkoffer befindet.

Selbstverständlich wäre es lohnenswert sich in einer gesonderten Betrachtung mal den zahlreichen interessanten und komischen Anekdoten rund um das Reisen mit einem Radkoffer, bzw. dem was manche Leute so „Radkoffer“ nennen, zu widmen, aber hier, an dieser Stelle möchte ich mich mit bestimmten Details aus dem Inhalt und nicht mit der Verpackung selbst auseinandersetzen. Und, um das für den bereits hämisch grinsenden Koffer-Voyeur gleich klar zu stellen, ich meine den vorgesehenen Inhalt und nicht die Unterwäsche der Begleiterin die ihre >53 Bikinis wieder mal nicht in zwei konventionellen Gepäckstücken unterbringen konnte.

Der Inhalt von Triathleten-Radkoffern besteht heutzutage in der Regel aus ganz vielen, ganz teuren, ganz stylischen und ganz aerodynamischen Kohlefaserverbundbauteilen, und ein bisschen poliertem Metall. Zu meiner „Sturm und Drang“ Zeit war ein bisschen weniger „schwarzes Gold“ am Start, denn Carbonrahmen gab es nur wenige und bei den Laufrädern hatte man sich in der Szene für ein paar Jahre lang auf das kleinere, aerodynamischere 26“-Format geeinigt.

Für die Radindustrie war das zunächst ein Vorteil denn es konnten eine Menge neue Laufräder und Rahmen in dieser exotischen Grösse entwickelt und verkauft werden, außerdem konnte man für kleine Carbonräder mehr Geld verlangen als für Große aus Metall. In den letzten 10 Jahren hat sich dann aber auch die, im Bezug auf innovative Veränderungen am Material trotz ihrer hohen Experimentierfreudigkeit im Pharmabereich erstaunlich konservative Spezies der Strassenrennradfahrer mehr und mehr den nach immer besserer Aerodynamik strebenden Triathleten angeschlossen und damit die nötige Nachfrage für die Produktion von Hightechboliden in hohen Stückzahlen geschaffen.

Unterschiedliche Laufradformate sind aber nicht mehr hilfreich, wenn man zwei Märkte mit einer Produktlinie bedienen will, und so geht die Epoche der 26-Zoll Hobel leider langsam aber unaufhaltsam ihrem Ende entgegen. Ein Phänomen, das an der sinkenden Vielfalt von 26 Zoll Reifenprodukten festgemacht werden kann und für viele Kleinlaufrad-Besitzer deshalb besonders tragisch ist, weil sie noch wirklich stabil gefertigte Alu oder sogar geradezu unverwüstliche Stahlrahmen besitzen, von denen sie sich aus so sentimentalen Gründen wie: „mit diesem QR Zero Gravity in Pink Graffiti habe ich damals doch den Buxtehude Duathlon gewonnen“ nicht einfach so trennen können.

Heute kommen Triathlon und Zeitfahrräder meist als Komplettlösungen, bzw als Rahmensets daher. Dem Vorteil dass alle Komponenten optimal auf einander abgestimmt sind, stehen zwei wichtige Nachteile entgegen:

Erstens: Die Flexibilität ist stark eingeschränkt, Ersatzteile können nur vom Hersteller und immer in genauer Übereinstimmung mit dem Rahmenmodel, im schlimmsten Fall sogar mit dem Baujahr, bezogen werden. Spezial Sattelstützen und mit dem Lenker fest verbundene Vorbauten erschweren die optimale Feineinstellung der Sitzposition. Steuersatz vom Kulthersteller kann man sich getrost sparen, denn es wird mit integrierten Teilen gearbeitet. Flaschenhalter können nicht angebracht werden oder sind Teil des Aerodynamikpaketes und damit in völlig absurden Flaschen an noch absurderen Stellen am Bike platziert.

Zweitens: Es ist sehr schwer dem Rad durch die sorgfältige und liebvolle Auswahl von Fetisch-relevanten Teilen und liebevollen Technikspielereien zu individualisieren, und damit trifft diese traurige neue Entwicklung mitten ins Herz von Nummer zwei. der vier Säulen des Triathlon Kults als da wären.:

  1. Kompromissloses Leben für den Sport

  2. Bedingungsloser Individualismus

  3. Hemmungsloser Körperkult

  4. Endlose Ausdauer

Mit einem Gruss an die zahlreichen echten Triathleten unter den Lesern, die es mit „endloser“ Ausdauer bis an diese Stelle geschafft haben komme ich nun zum Punkt auf den ich eigentlich von Anfang an hinaus wollte, nämlich die abgefahrene Tech-Accessoires.

Es gibt im Radmaterialbereich heute scheinbar viel weniger völlig schwachsinnige Gadgets als früher, und auch wenn gewisse innovative Entwicklungen im Bekleidungsbereich teilweise diese Aufgabe übernommen haben ist damit irgendwie eine Menge Spass abhanden gekommen. Grund für diese Entwicklung ist die zunehmende Verbreitung von echten Zeitfahrrädern und die ständige Weiterentwicklung der nötigen Zubehörteile durch professionelle Ingenieure, die den kühnen Erfindern von wirklich radikalen Teilen das Leben schwer machen.

Wer kennt sie denn heute noch, die Geräte mit den vielversprechenden Namen? Den sensationellen Seat Shifter, das wahnsinnig praktische Bike Stream, Uni Disc die Low Budget Variante der Scheibenräder, oder das praktische Wind-Cheeta Spiegelsystem. Von findigen Tüftlern in versteckten Hinterhofgaragen entwickelt fanden diese Spielzeuge ihren Weg in die Schaufenster der Triathlonläden.

Ich selber bin zwar nur auf eins der genannten Geräte reingefallen, aber es war mit Sicherheit eins der bescheuertsten. Das Wind-Cheeta war ein Spiegelsystem aus zwei ovalen Spiegeln die verstellbar unterhalb des Aerolenkers angebracht werden mussten. Eine sorgfältige Einstellung der Konstruktion ermöglichte das Fahren in Aeroposition mit entspannt nach unten orientiertem Gesicht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase klappte das Ganze hervorragend und man konnte stundenlang nach Unregelmässigkeiten im Fahrbahnbelag suchen, ohne das Risiko einzugehen gegen einen nachlässig geparkten Lastwagenanhänger zu donnern. Da Aerohelme zu dieser Zeit noch kein Thema waren, konnte der Luftwiederstand des Fahrers mit diesem System sicher signifikant verringert werden. Ob man damit die verschlechterte Aerodynamik am Fahrrad kompensieren konnte ist aber mehr als fragwürdig. Meinen Wind-Cheeta habe ich dann abgebaut, als bereits nach 2 oder 3 Regenfahrten Rostflecken auf der Spiegelrückseite die Sicht signifikant eingetrübt hatten.
Zudem soll es Personen bei den großen Rennen in den USA gegeben haben, die nach der Einfahrt in T2 und erfolgreichem Wechsel nicht mehr geradeaus laufen konnten, weil sich ähnlich wie bei der 2-Spiegellösung im und am Helm mehr als nur eine Seite getauscht hatte: Das Gehirn hat sich schlicht an eine auf dem Kopf stehende Umgebung gewöhnt.

Dann und wann denke ich an in der „falschen“ Position eingerastete Seat Shifter, und plötzlich ins Gesicht des Fahrers explodierende Bikstream-Druckbetankungs Systeme und frage mich in einem Anfall von Sentimentalität, ob es nicht an der Zeit ist neue, grenzwertig innovative Spielzeuge zu entwickeln die unsere technische Experimentierfreudigkeit als Triathleten auf die Probe stellen. Dieses Feld den Hightechightech Thrombose-Strümpfen und den Spezial Kühlarmlingen zu überlassen wäre Schade, denn gerade heutzutage, wo sowieso jeder einen Aerocarbonrahmen aus dem Koffer zaubert muss es die kleinen Geheimwaffen geben, die sich nur die innovativsten unter uns an ihre Rennmaschine schrauben. Und wenn es nicht schon im Radkoffer steckt, mit ein bisschen Glück findet sich ja das eine oder andere Gadget auf der diesjährigen Ironman Messe.

So long, Holgi

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01 Oktober 2008

Hawaii 2009 Kona Fieber

Es mal ist wieder Ende September, die Luft kalt und irgendwie kristallklar, und die Sonne die am wolkenlosen Himmel steht, wenn der Morgennebel sich verzogen hat wärmt nur am Mittag, wenn man sich in einem windstillen Eckchen aufhält. Auf dem Weg in die Kantine schaue ich neidisch ein paar Rennradfahrern hinterher und ein vertrautes Gefühl stellt sich ein. Eigentlich sind es zwei Gefühle, die sich an solchen klaren sonnigen Septembertagen einstellen, das eine ist die gruselige Erinnerung an den 11. September 2001, und das andere, von dem hier dir Rede sein soll, ist das euphorische Gefühl „jetzt geht es bald nach Kona“.

August und September sind eine besondere Zeit im Leben der Triathleten. Eine möglicherweise lange Saison liegt hinter ihnen, die Wettkampfdichte nimmt ab, und den Neoprenanzug, den man im Juli für 550,- happige Euro erstanden hat kann man nun für 300 bekommen. In den Magazinen werden schon die windschnittigsten Rahmendesigns und jede Menge technische Gadgets für das nächste Jahr präsentiert, und wenn die Temperatur des Nieselregens eine 10 vor dem Komma stehen hat bleibt man öfter als im Sommer auf dem Sofa sitzen, wenn normalerweise eine der regelmäßigen Trainingseinheiten anstehen würde. So, oder so ähnlich sieht er aus, der Herbst (pardon my english) im „Middle of the Pack“.

Ganz anders verhält es sich da, wenn man das Talent, die Zeit, das Glück und nicht zuletzt die nötige Konsequenz aufbringen konnte, um sich einen Startplatz für die Mutter aller Triathlons zu sichern. Den Ironman - Kailua bay - Kona - Hawaii. Um zum Vollmond* Wochenende in Kailua an der Startlinie herumpaddeln zu dürfen, reicht es nicht, zur richtigen Zeit mit einer gültigen Kreditkarten Nummer ausgestattet an einem High-Speed DSL Rechner zu sitzen. Mit einer solchen (auf gar keinen Fall zu unterschätzenden) Leistung) landet man heutzutage mit etwas Glück in der Starterliste von so illustren Veranstaltungen wie den Ironman European Championship in Frankfurt, dem Challenge in Roth oder den beliebten Regionalrennen, aber das sind nur Fingerübungen und kleine Stolpersteine auf dem Weg ins Mekka der Dreikämpfer. Nach Kona kommt (als Starter) nur der, der sowohl das Prozedere von Online-Anmeldungen als auch seinen Körper in virtuoser Weise im Grenzbereich nutzen kann oder via Ebay-Verlosung, Ironman-Lotterie und den supersuperrar gesäten und als persönliche Einladung zu verstehenden Sponsor- und Celebrity-Accounts Einlass gefunden hat. Wie dem auch sein, für diejenigen, die es geschafft haben, gibt es für die erwähnte Periode im Spätsommergrundsätzlich zwei Optionen.

Trainieren was das Zeug hält, denn es wäre doch zu schade, wenn es ausgerechnet in Hawaii nicht läuft, vor allem wenn der gesamte Verein und alle Bekannten und Verwandten daheim sich die Nacht vor dem leider meistens schrecklich langweiligen Live-Ticker um die Ohren schlagen, nur um den Moment nicht zu verpassen, in dem der geschätzte Gladiator auf der Ziellinie am Alii Drive glücklich, sonnenverbrannt, vor lauter Wasseraufnahme aufgequollen und ziemlich abgekämpft in seinen verdienten Blumenkranz (Lei) schlüpft. Alles ganz locker angehen lassen, schon mal „Hang Loose“ und „Aloha Spirit“ einkehren lassen, denn das Jahr war hart genug und eine schöne Ironman-Woche in Kona kann man getrost auch mal mit einem Rennen garnieren, in dem man es etwas lockerer angehen lässt!

Es ist sicher nicht falsch, wenn man annimmt, dass sich der größte Teil der Kona-Qualifikanten eher für eine konsequente Vorbereitung und ein „im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten“ leistungsorientiertes Rennen anstrebt. Selbstverständlich möchte man einen so wichtigen Anlass in der „Triathleten-Karriere“ auch mit einer angemessenen Leistung garnieren. Allerdings möchte ich mir erlauben darauf hinzuweisen, dass auch die zweite Option eine gute Variante ist.
Nach einer Saison, in der man eine Form aufgebaut hat, die eine Kona-Quali ermöglicht hat, sollte man auf jeden Fall fit genug sein, um auch mit wenigen, an den schöneren, wärmeren Herbsttagen durchgeführten Einheiten mit Würde durch die glühenden Lavafelder zu cruisen.
Eine entspannte Vorbereitung erspart einem den Stress bei immer kürzer werdenden Tagen und schlechtem Wetter viele Trainingseinheiten und den normalen Arbeitsalltag in Einklang zu bringen. Stress und Kälte sind am Ende einer langen Saison die beste Möglichkeit sich eine ausgewachsen Erkältung einzufangen. Im Flugzeug noch etwas aufgefrischt und mit der Klimaanlage im „Safeway“-Shopping-Himmel weiter kultiviert, kann einem sowas schon mal den kompletten Big Island Trip vermiesen, und am Ende quält man sich schlimmstenfalls mit Fieber durchs Rennen.

Eine zurückgeschraubte Vorbereitung hat auch, neben der tiefgreifenden Erholung die man sich damit verschaffen kann noch einen weiteren Vorteil: Man kommt nicht auf dumme Gedanken, wie zum Beispiel, na ja, „meine 9:35 Stunden in Frankfurt sind bestimmt noch nicht das Ende der Fahnenstange, ich war irgendwie schon beim Schwimmen müde und ohne diese Unterzuckerung bei Kilometer 110, in Kona da wird mir das nicht passieren, da ist möglicherweise sogar eine 9:15 drin!“

Je nachdem wie der Wind so steht kann man den entsprechenden Fahrplan sogar auf dem Rad noch ganz gut einhalten und gönnt sich die Payback-Time dann mit einem 4:45 Walk in den Sonnenuntergang und viel, ganz viel „Ice, more ice please“. Wenn man es nicht zufällig auf die absolute Toplatzierungen (zB AK Podium) abgesehen hat, macht man mit der „Hang Loose“-Strategie eigentlich nichts falsch und gönnt sich und seinen Mitreisenden zudem noch einen schöneren Urlaub. Denn ohne ehrgeizige Vorgaben oder Taperprogramme kann man auch mal zwei Stunden länger am Magic Sands (aka White Sands Beach) Bodysurfen - zwei Tage vor dem Rennen.

In diesem Sinne, Aloha und hang loose,Holgi

* Leider findet der Ironman nicht mehr jährlich bei Vollmond statt. Hintergrund ist der lästige Fahrplan der Kreufahrtschiffe in der Bay.

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12 Oktober 2007

Holger Spiegel talks VII: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt: Teil VII seiner Fernweh-Kolumne kategorisiert die Leute, die so herumlaufen.

3athlon.de-Schreiber Volker Boch hat sich vor lauter Fernweh ebenfalls hinreissen lassen, in die Tasten zu klimpern.

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10 Oktober 2007

Holger Spiegel talks VI: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt: Teil VI seiner Fernweh-Kolumne ist der Inbegriff des Hungers nach Tratsch, Klatsch und Gossip.

3athlon.de-Schreiber Volker Boch hat sich vor lauter Fernweh ebenfalls hinreissen lassen, in die Tasten zu klimpern.

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08 Oktober 2007

Holger Spiegel talks V: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt: Teil V seiner Fernweh-Kolumne geht den angenehmen sportlichen Nebenbeschäftigungen abseits von Triathlon nach...

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07 Oktober 2007

Holger Spiegel talks IV: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt: Teil IV seiner Fernweh-Kolumne bschäftigt sich mit der simplen Tatsache, dass DNA (Did not apppear) DNS (Did not start) bedeutet...

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04 Oktober 2007

Holger Spiegel talks II: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt: Teil II seiner Fernweh-Kolumne. Auf vielfachen Leserwunsch kann nun auch in deutscher Sprache die "Kona Therapie" nachgelesen werden...

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03 Oktober 2007

Holger Spiegel talks II: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt: Teil II seiner Fernweh-Kolumne.

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02 Oktober 2007

Holger Spiegel talks: 10 Reasons why it sucks not to be in Kona in October...

Holger Spiegel, Rekordhalter beim ULTRAMAN Hawaii und Mitbegründer von 3athlon.de hat sich nach längerer Schreib-Abstinenz erneut an die Tastatur gesetzt.

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