27 Oktober 2009

Warum laufen Frauen schneller? Taktische Überlegungen zum Ironman Hawaii 2009

Bei Betrachtung des Ironman Hawaii 2009 und dem Vergleich zwischen dem Rennen der Frauen und Männer fällt auf, dass die Frauen einmal mehr ihre Laufzeiten steigern konnten – während die Männer verhältnismäßig langsam per pedes unterwegs waren.  Warum laufen – relativ betrachtet – die Frauen also schneller?

Die Lösung ist vielleicht einfach oder auch sehr komplex. Ich fokussiere mich auf einen Aspekt. Seit den Siegen von Normann Stadler und Faris Al-Sultan in den Jahren 2004 und 2005 in der Lavawüste von Big Island wurde allen Triathleten klar, dass man vielleicht doch den Ironman Hawaii als starker Schwimm-Biker oder Nur-Biker mit einem soliden Laufsplit für sich entscheiden kann. Stadler belegte diese These 2006 ein weiteres Mal mit seinem 2. Sieg nach bewährtem Muster – quasi mit Ansage.

In  der unmittelbaren Folge haben die starken Läufer allesamt einen neuerlichen Schwerpunkt auf das Radfahren gelegt und dabei vielleicht ein klein wenig Laufstärke eingebüßt und zusätzlich als wesentliches Momentum wird offensichtlich in den letzten Jahren auf Big Island wieder schneller und kraftintensiver mit dem Rad gefahren. Vor allem die erste Stunde gleicht eher einem Non-Drafting Kurztriathlon, als einer mehrstündigen Langzeitausdauerbelastung mit der Vermeidung von Belastungsspitzen. Fahren die Männer über ihre („Lauf“-) Verhältnisse? Ja, aber im Ziel entscheidet die kürzeste Zeit über den Sieg und nicht der schnellste Marathon oder Bike-Split.

Bei den Frauen scheint, neben dem allgemein verzeichneten Leistungssprung seit 2008, primär das Laufen m Fokus zu stehen. Einer Disziplin in dem sie neben dem Schwimmen noch eher an die Leistungen der Männer anknüpfen können. Mit dem Auftauchen einer kraftorientierten Athletin, die halbwegs laufen kann, könnte sich auch hier der Fokus verschieben.

Wenngleich durch Chrissie Wellington für die nächsten 2-3 Jahre eine Athletin dominant erscheint und es die Mitbewerberinnen schwer haben werden an einem guten Tag an der Britin vorbeizuziehen. Sie passt, wegen ihrer Laufstärke, nicht ganz in das oben skizzierte Raster. Die mehrfache Weltmeisterin trainiert anders, als die meisten Profi-Triathletinnen ausschließlich mit Männern ihre Einheiten auf dem Rad.

Daher ist weiterhin davon auszugehen, dass die Männer sich durch den Gruppendruck weiterhin auf dem Rad übernehmen und nur wenige mit halbwegs Radtalent ausgestattete Profis ausreichend Geduld zeigen werden, um mit einem Marathon deutlich unter 2:40 Stunden Kona zu gewinnen. Die Frauen hingegen werden weiter an den Bestzeiten im Marathon kratzen, bis die Top-Bikerin die T1 auf dem Pier in Kailua-Kona besteigt.

Bild: 3athlon.de (Normann Stadler auf dem Weg zu seinem 1. Hawaii Sieg im jahr 2004)
Bild: Ironman.com (Mirinda Carfrae legt einen Marathon par excellence auf den Alii Drive)

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17 Oktober 2009

Flops, das ging dann wohl daneben

Die Ironman WM auf Big Island ist auch immer wieder die Momentaufnahme des Leidens. Manche Triathleten haben einfach diesen schlechten Tag oder zeigen nur eine durchschnittliche Leistung in einer Form, an der eigentlich alles stimmt aber die überdurchschnittliche Tagesform die Konkurrenz innehat. Oder man geht auf Risiko, setzt auf Sieg oder Podium und verliert dabei eben sehr viel. Hawaii kann man aber nicht ohne das Eingehen von Risiken gewinnen - so die einhellige Meinung aller Profis.

Es ist eigentlich unfair mit Timo Bracht in dieser Listung anzufangen. Er ist zweitbester Deutscher und hat sich einmal mehr in den Top 10 etabliert. Allerdings zeigt sich im Pazifik, was in Frankfurt noch duch den Neoprenanzug kompensiert werden kann, die relativ schlechte Schwimmleistung des Eberbacher Europameisters. Auf Big Island muss Bracht, der einmal mehr einen soliden Marathon in 2:56:27 zeigte, 1-3 Minuten schneller Schwimmen, um der kraftzehrenden Aufholjagd auf dem Bike zu entgehen und den ersehnten Sprung auf das Podium zu packen.


Diese Jagd blieb dem zweifachen Hawaii Champion Normann Stadler ebenfalls nicht erspart. Mit dem üblichen Rückstand nach 3,8 km Schwimmen, versuchte sich der Norminator in der Jagd auf die Spitze, wie seinerzeit 2004 und 2006 und in Ansätzen auch 2005 erfolgreich gezeigt - musste aber einmal mehr mit Krämpfen eine herbe Niederlage hinnehmen. Nach seinem starken Auftritt bei der Challenge Roth 2009 mit beachtlicher Solofahrt auf dem Rad sicherlich umso enttäuschender für den Ausnahmetriathleten. Als Ursache vermutet Stadler schon länger Probleme mit der Ernährung und der Mineralzuführung. "Es kommt einfach zu spät an" gibt sich der junge Familienvater ratlos, ob der Massen an Kohlenhydraten, die sein Körper während des Kraftakts auf dem Rad benötigt.


Enttäuscht sein dürften auch Stadlers Teamkollege Marino Vanhoenacker, der früh den Angriff auf dem Bike lancierte, um dann völlig hochzugehen und auch Eneko Llanos aus Spanien. Der Vorjahreszweite ist mit vergleichsweiser schwacher Radleistung und einem 3:05:03er Marathon aus den Top 10 herausgerutscht. Damit verliert er den Status sich nicht erneut über einen Ironman qualifizieren zu müssen. Ebenfalls etwas unglücklich agierte der Schweizer Ronnie Schildknecht. Nach einer Penalty wegen Blockings während eines Überholvorgangs kam der Dominator der Schweizer Rennen nicht mehr so richtig ins Rollen.

Die eigene Ansprüche an sich selbst und die Rennrealität müssen die Deutschen Jan Raphael, Markus Fachbach und Frank Vytrisal überdenken. Während Raphael die Ursachen im ungewohnten Umfangstraining und den damit einhergehenden Verlust der Intensitäts- und Laktattoleranz sieht, überlegt Vytrisal trotz finanziell guter Jahre zurück in seinen Beruf als Lehrer zurückzukehren. Vielleicht eine Weise Entscheidung, um dem Körper und Kopf eine Entlastung vom Renngeschehen zu geben.


Einen rabenschwarzen Tag erwischte die phasenweise den Ironman anführende Lucie Zelenkova, die sich anders als Teamkollegin Terza Macel nicht in den Top 5 etablierte. Sie ist, wie viele weitere Top 10 Anspirantinnen in der Hitzeschlacht auf Big Island gescheitert. Doch auch für alle "gescheiterten" Athleten gilt eine Weise sicherlich. Die Athletinnen und Athleten konnten in den Lavafeldern wieder viel über sich lernen und sind vielleicht schon für die Ausgabe 2010 für eben diese Herausforderung bei der Mutter aller Triathlons gewachsen.

Fotos: (c) Ironman.com

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15 Oktober 2009

Tops, die positiven Überraschungen des 2009 Ford Iroman Hawaii

Was ist überraschend? Ein Andreas Raelert, der auch als Rookie mit einem sechsten und einem zwölften Platz bei den olympischen Spielen als Mit-Favorit angereist war und sich minutiös auf den Schlacht auf dem Queen K Highway eingestimmt hat? Sicherlich nicht. Dann schon eher der Däne Rasmus Henning, der trotz gebrochener Hand, auf den anderen Lenker versetzten Schalthebeln und zusammengetapten Fingern ebenfalls als Rookie Platz 5 sicherte.

Zu den Überraschungen ist sicherlich der US-Amerikaner Chris Lieto zu zählen. Kontinuierlich und konsequent hat er in den letzten 3 Jahren an seiner Laufschwäche gearbeitet und dabei auch das Schwimmen im Auge behalten. Noch einmal einige Pfund leichter ist er angetreten, so dünn, dass ich ihn nicht mehr den gezeigten Radsplit von 4:25:11 Stunden zugetraut habe und hat einen noch respektablen 3:02:35er Marathon folgen lassen. Mit einer 3:00:00 wäre er vielleicht der neue Champion, wenngleich Craig Alexander die letzten 400 Meter das Bad in der Menge genossen hat und Zeit auf dem Alii Drive verschenkt wurde.

Als ebenfalls positive Überraschung werte ich persönlich den 10. Platz von Weltmeister Faris Al-Sultan, auch wenn er nun für die Vereinigten Arabischen Emirate gemeldet ist. Ich habe bis mindestens zum nächsten Europarennen im Sommer 2010 mit der Verzögerung eines kleinen Comebacks gerechnet. Auch mit 92% Leistungsvermögen ist Show, Ergebnis und Haltung alle Anerkennung wert! Wenn er und McCormack sich bei der nächsten Siegerehrung wieder die Hand geben, ist auch dort die Triathlonwelt wieder in Ordnung - muss er aber nicht.


Ebenfalls ein "Daumen hoch" verdient Maik Twelsiek, der sich 2009 zunehmend und dauerhaft aus dem Schatten von Normann Stadler und Marino Vanhoenacker gekämpft hat. Die Mutige Radfahrt schloss er mit einem 3:09:27er Marathon im Rahmen seiner Möglichkeiten ab. Schafft er es hier noch 5 bis 10 Minuten abzubauen, spielt er im Konzert der großen mit.





Die kleine Baskin Virginia Berasategui Luna ist den radsportverrückten Fußstapfen ihres Vaters gefolgt, der die spanische Flagge als erster Triathlet auf Big Island hochgehalten hat. Letztes Jahr deutete sie nach einer Umstellung ihres Trainings mit einem deutlich höheren Anteil an Flachetappen und Kraftausdauereinheiten in der Ebene ihr Talent als eines der Leichtgewichte an. Bronze ist mehr als verdient und sicherlich der größte Erfolg der spanischen Triathleten seit Eneko Llanos und Javier Gomez.

Laufraketen sieht man nach einem solidem Bike-Split immer gerne. Aussie Mirinda Carfrae hat allen Unkenrufen trotzend den Speed als Ironman 70.3 Weltmeisterin hervorragend in die Königsklasse transferiert. Wenn der Marathonrekord von 2:56:51 Stunden und Silber ein Omen sein soll könnte sie Landsmann Alexander vielleicht 2010 oder 2011 auf den Thron folgen.

Bilder (c) Ironman.com

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05 Oktober 2009

Deutsch ist Amtssprache

Der Morgen am Pier hat eines klar herausgestellt. Deutsch in allen Nuancen ist die offizielle Amtssprache am Pier von und Downtown Kailua-Kona. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Kontingente Europas losgelassen und nutzen die langen Ferienmöglichkeiten der sozialen Marktwirtschaft. Ebenfalls zahlreich sind die Spanier, Franzosen und Italiener vertreten - diese überzeugen auch bei den Reiseveranstaltern über die Buchung von All-Inclusive Paketen mit Insel Roundtrip und dem vollen Programm. Ab Dienstag werden die US-Amerikaner und Kanadier erwartet, für die Hawaii das etwa andere Mallorca ist. Noch später werden die Asiaten einlaufen. Der Donnerstag und Freitag steht ganz im Zeichen der Töchter und Söhne Koreas und Japans. Die ersten werden - den wenigen Ferientagen geschuldet - schon nach dem Einlaufen auf der Finishline die Koffer packen. Jene, die die Ferien bis zum Ende Ausreizen bleiben bis Sonntag oder Montag.

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Zurück in Kona - weil es gut ist.

Ich kann die Leser von 3athlon.de beruhigen. Das Blog findet auch 2009 zur Ironman Hawaii Triathlon in Kona statt. Einige kleinere Sitzungstermine in Deutschland haben nur den Flug vor der lang erwarteten WM etwas heraus gezögert. Sonntagabend Ortszeit hieß es, raus aus dem Flieger und Bestandsaufnahme gemacht: FLug mit Lufthansa und United via LAX wie immer eine kleine Qual und das erste Rennen vor dem Rennen. Transfer via Ocean & Sports zum Royal Kona Resort verlief ohne Probleme und auch die Palmen stehen noch da wo sie hingehören. Kona kann nach dem ersten Sushi, einem Early Bird Run um 5:00 Uhr am Morgen und dem Abschwimmen der Original-Schwimmstrecke in der Kailua Bay nun wirklich kommen.

Mahalo Kai

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01 Oktober 2009

Ironman Hawaii 2010 rückt näher

Am 10. Oktober 2010 ist es wieder so weit. Dann kocht die Kona Bay nach dem Kanonenschuss vom Pier mitsamt von über 3.000 Armen und Beinen. 3athlon.de ist auch 2010 wieder nah dran am Renngeschehen und berichtet vom hawaiianischen Jahreshöhepunkt der Triathleten.

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11 Oktober 2008

Liveübertragung Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship

Die Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship werden ab den frühen Morgenstunden am 11. Oktober auf http://www.ironman.com/ übertragen. Der erste Startschuß mit allen Profis erfolgt um 6:45 Uhr, die rund 1.600 Altersklassenathleten dürfen ab 7:00 Uhr unter dem Donnerhall der Kanone und unter den Augen der USS Lake Erie die 3,8km im Pazifik schwimmend in Angriff nehmen. Die Übertragung auf Ironmanlive erfolgt ab etwa 5:00 Uhr Ortszeit, dies entspricht 17:00 MEZ. Die beiden Starts finden nach MEZ um 18:45 und 19:00 Uhr statt.

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05 Oktober 2008

Es ist (noch) ruhig in Kona

Vielleicht ist es ein klein wenig die Wirtschaftskrise in den USA, die die einheimischen Triathleten später als gewöhnlich anreisen lässt. Momentan kann festgestellt werden, dass man deutsch spricht in Kona. Ein weiteres Indiz für die Stärke der einheimischen Delegation sind die gemeldeten Triathletinnen und Triathleten aus dem deutschsprachigen Raum.

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Roadwork ahead

Rund um den oberen Teil der Palani Road wird kräftig an der Straße gebaut. Doch allen Unkenrufen zum trotz soll dieser Abschnitte noch bis zum Rennen fertiggestellt werden. Ob das auch die ersten Abschnitte auf dem Highway betrifft, bleibt fraglich. Im Training und am Wettkampftag sollte dort besonders auf Verkehr, Warnhütchen und eine verschmutzte Fahrbahn geachtet werden.

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01 Oktober 2008

Ironman Triathlon Lotterie startet am 1. Oktober 2009

Tampa Bay, Florida (USA) – Die World Triathlon Corporation (WTC), Inhaber der Ironman-Marke hat den Start der Ironman-Lotterie 2009 für den 1. Oktober angekündigt. Einnahmen aus der Verlosung von Startplätzen für die Weltmeisterschaft im Ironman Triathlon auf Hawaii, die am 28. Februar 2009 endet gehen wohltätigen Zwecken zu. Die Gewinner werden am 15. April 2009 angekündigt.

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13 September 2008

Ironman Hawaii 2008 wirft seinen Schatten voraus

Die Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championships werfen ihren Schatten voraus. Die Rennen aus dem Vorjahr mit der Chrissie Wellington und dem Australier Chris McCormack haben ein Fragezeichen hinterlassen… Können die im Vorjahr am Renntag oder unmittelbar zuvor ausgefallen Mitteleuropäer Natascha Badmann (Radsturz), Normann Stadler (Virusinfekt und DNF auf dem Rad wegen Erbrechen) und Faris Al-Sultan (DNS wegen Virusinfekt am Renntag) beim Showdown auf Big Island zu neuer Stärke finden?

Was machen die „neuen“ Triathleten a la Craig Alexander (Australien), die von den kurzen Strecken, wie dem olympischen Triathlon und dem Ironman 70.3 auf den Ironman gewechselt sind? Wie wird sich die Hannoveranerin Sandra Wallenhorst, derzeitig schnellste Athletin auf der offiziellen Ironman-Events und eine der schnellsten 5 Frauen überhaupt bei ihrere Premiere schlagen?

Viele Fragen, die im Oktober eine Antwort in der heißen Lavawüste finden werden. Wir freuen uns darauf und werden vielschichtig und reich an Facetten aus dem Epizentrum des Triathlons bloggen…

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13 Oktober 2007

Ironmanlive auf Ironman.com


Die Ford Ironman Hawaii World Championship werden ab 5:00 Uhr Ortszeit auf Ironman.com übertragen. Im Rennen selbst werden wir wie auch im letzten Jahr zuvor keinen Ticker anbieten, da dies gegen WTC-Lizenzrecht verstoßen würde.

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10 Oktober 2007

Parade der Nationen

Die Nationenparade am Dienstag ist immer ein echtes Highlight für die Starter in Kona. Impressionen des Aufgalopps...






















Fotos: Mitch Thrower

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Peter Reid ist nicht auf der Insel.

Peter Reid, mehrfacher Hawaii-Sieger ist nicht auf der Insel. Er sollte vor zwei Tagen seinen Mitarbeiter Clint Lien treffen, um vom Flughafen LA aufzubrechen. Ein Anruf vom Flughafen brachte aber die Ernüchterung. „No Kona this Year“

Peter Reid hat sich im Augenblick mental und emotional so weit von seinem Schaffenskreis entfernt, dass er auch darauf verzichtet seine Leute zu coachen, die er unterstützt.
Im letzten Jahr hat sich Reid es nicht nehmen lassen als Helfer im Energy Lab über mehrere Stunden die Athleten anzufeuern und mit Flüssigkeit zu versorgen.

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02 Oktober 2007

Neue Windschattenregeln für die Profis

Das Thema Windschattenfahren ist in jedem Triathlon ein mehr oder minder großes Thema. In diesem Jahr hat die World Triathlon Corporation nach Verkürzung der Regelung im Vorjahr zumindest für die Profis eine neue Lösung herausgearbeitet, die am 1. Oktober an die Triathleten verschickt wird. Damit wird erstmalig ein größerer Abstand bei den Profis einzuhalten sein, als bei den Amateuren. Weitere News dazu am Dienstag auf 3athlon.de.

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Interview Diana Bertsch und Peter Henning

Diana Bertsch lebt mit ihrer Familie auf Big Island, Hawaii. Sie hat Sharon Ackles als Renndirektorin des wichtigsten Triathlons der Welt abgelöst. Peter Hennings ist für die TV-Produktion für NBC zuständig und der Chef von Ironmanlive. 3athlon.de hat sich im Büro der WTC im Kuakini Tower mit den beiden langjährigen Mitarbeitern der WTC getroffen.

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01 Oktober 2007

Immer wieder Lava Java

Es ist der Hot-Spot in Kona. Sozusagen die Deutsche Botschaft und der Szene-Treff, wenn es gegen 18:00 Uhr am Abend gemütlich zum Sunset auf die Terrasse geht oder nach dem Schwimmen das Frühstück ansteht. Viele aus der Kernbesatzung des Lava Java haben es in diese IRONMAN-Saison geschafft und sind alle gut erholt für die 14 Tage Dauerstress.

An Neuerungen gibt es wenig, bewährtes Essen, gute Smoothies, herrlich sündige Süßspeisen und organischen Kaffee aus Kona. In diesem Jahr unter dem M-Dot Logo und ein nettes Mitbringsel für den markenbewussten Triathleten.

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Gerrit Schellens mit Crash

Den 1. September wird der Belgier Geradus aka Gerrit Schellens in schlechter Erinnerung behalten. In einem Kreisverkehr sorgte ein Missverständnis zwischen ihm und dem vorausfahrenden Auto für einen kapitalen Crash.

Das Zwischenergebnis sah mit einem verdutzt schauenden Schellens und einer geschockten Autofahrerin dann doch übler aus als anfangs gedacht: Rippenbruch rechts und Schlüsselbeinbruch links. „Die Schmerzen mit der Rippe waren kein Problem. Das Schlüsselbein hat wirklich weh getan. Doch langsam wird es besser.“ Operiert wurde Schellens am 6. September und schleppt derzeit etwas Metall durch die Flughafen-Sicherheitskontrollen.


Wer also in den nächsten Tagen einen kleinen Mann mit kurzen Haaren walkend, laufend und dabei meist einen Arm in klassischem „China-Style“ herabbaumelnd lassend auf den Queen K Highway sieht sollte einen Besserungswunsch loswerden.

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Belgische Schokolade

Wie Schokohäschen sehen die beiden Belgier Gerrit Schellens und Mario Vanhonacker noch nicht aus. Aber irgendwie muss ich ja die Kurve bekommen - inhaltlich gesehen. Marino macht einen sehr guten Eindruck und wirkt in allen Disziplinen ausgeglichen. Mehr dazu im Interview auf 3athlon.de. Gerrit Schellens wird 2007 leider nur den Zuschauer mimen.

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Top 4 Herren aus dem Bauch heraus

Da wir gerade beim Thema sind: In diesem Jahr lehne ich mich gleich zu Beginn meines Blogs etwas weiter aus dem Fenster als gewohnt :-) Wie sollte man bei den Top 4 an drei Namen vorbeikommen: McCormack (AUS), Normann Stadler (GER), Faris Al-Sultan (GER) gehören in meine klare Top 4 Prognose. Ein Newcomer des letzten Jahres rundet das Potpourri geschmacklich mit einem Hauch belgischer Schokolade ab. Marino Vanhoenacker gehört für mich in diesem Jahr klar in die Top 4, vielleicht sogar in die Top 3.

Der Sieg selbst geht auch 2007 nur über den Norminator, der allerdings durch das DNF von Frankfurt bei der EM im IRONMAN doch ein wenig mehr unter Druck stehen wird als er vielleicht zugeben mag. Auf Platz 2 setze ich McCormack, einzige Alternativen: Sieg oder DNF wegen Hitzekoma. Der Australier hat in Roth gezeigt, dass er aus Kona 2006 gelernt hat und mehr Zeit in das Radfahren investiert. Zusammen mit Thomas „Hell on wheels“ Hellriegel hat er es so richtig Krachen lassen. Ob das Wetter ihm heuer wieder so hold sein wird bleibt abzuwarten. Regen und einen mit Wolken verhangenen Himmel sieht man nicht jedes Jahr am Raceday. Normann sollte sich aber sicherlich auf einen 2:46er Marathon des Australiers einstellen. Selbst sollte er sicherheitshalber die 2:52-2:53 anpeilen. Denn es ist noch nicht ganz klar, ob er erneut mehr als 7 Minuten Vorsprung herausfahren kann. Zu den Begründungen aber später mehr.

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TV-Zeiten, Streaming und Co.: Ford IRONMAN Hawaii World Championship 2007

Im deutschsprachigen Raum übertragen ORF und ARD (hessen fernsehen) die WM der Langdistanz-Triathleten. Als besonders Schmankerl haben sich als Co-Kommentatoren ITU-Weltmeister Daniel Unger und Hannes Blaschke bei der ARD angekündigt. Er wird direkt aus Kailua-Kona von der Strecke berichten.



TV und Streaming im Überblick



  • Samstag, 13.10.2007, ab 9:00 Uhr: Deutsche Welle TV (Reportage und Portraits der Profis vor dem Rennen)
  • Sonntag, 14.10.2007, ab ~ 6:00 Uhr: IRONMAN.com (Live-Ticker, Streaming, Videos)
  • Samstag 13.10.2007, ab 18:00 Uhr: ARD (Schaltung Sportschau)
  • Samstag/ Sonntag, 13./14.10.2007, ab 0:15 Uhr: ARD (310 Minuten)
  • Sonntag, 14.10.2007, 14.10 Uhr: ARD (Zusammenfassung)
  • Sonntag, 14.10.2007, 18.00 Uhr, ORF1: Sport am Sonntag
  • Sonntag, 14.10.2007, 19.55 Uhr, ORF2: Sport Aktuell
  • Sonntag, 14.10.07, 22.45-23.30 Uhr Sport im Dritten, SWR mit Hawaii Triathlon u.a mit Titelverteidiger Normann Stadler aus Mannheim
  • Sonntag, 21.10.2007, 14.00 Uhr, ORF1: Highlights (45 Min.)
  • Sonntag, 02.12.2007, 20.15 Uhr, ORF Sport Plus: Highlights (150 Min.)

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Zum Anfang des Kona-Blogs Oktober 2007: Neues vom Wetter.

In den letzen Tagen präsentierte sich der Pazifik in der Bucht von Kona von seiner freundlichsten Seite. Flache, weiche Wellen streicheln den angehenden IRONMAN, egal ob Kona-Debütant oder erfahrener Haudegen. So sanft umschmeichelten selten die Wellen die wohl geformtem Körper der Athleten und vor allem die in der ersten Disziplin herausragenden Profis und Agegrouper hoffen auf mehr „Bumps“ auf der Wendepunktstrecke am 13. Oktober.
Tja, was gibt es sonst zu sagen. Am Samstag war ein ziemlich ordentlicher Wind draußen auf dem Highway. Viel Energie ist auf dem Weg zurück aus Hawi mit dem Schweiß auf das Oberrohr und in den Asphalt eingebrannt worden.

Ansonsten präsentiert sich das Wetter in Kailua-Kona von der ausgesprochen angenehmen Seite. Fast täglich gab es in der letzten Woche die obligatorischen Nachmittagsschauer aus den Wolken die sich hoch oben im Höhenzug über der kleinen Hafenstadt tagtäglich bilden.
In diesem Jahr kann man auf einen sehr milden Sommer zurückblicken mit doch recht moderaten Temperaturen und ganz ordentlichen Bedingungen für das Surfen. Ab und an kam ein "nice swell" mit hübschen Wellen schon im Sommer, rund 2-3 Monate vor der Saison auf die Kohala Coast und Kona zu.
Bitte jetzt nicht missverstehen und langärmelige Trikots einpacken. Kona ist noch immer in den Sub-Tropen, jedoch derzeit weit von der Knock-Out Hitze, wie beim IRONMAN Hawaii 2005 entfernt. Ich denke, dieser Umstand dürfte einem schnellen Mann aus Australien jeden Morgen ein dickes Grinsen über das Gesicht huschen lassen - gilt Macca doch als besonders anfällig für Hitze. In diesem Jahr hat er mit einer eindrucksvollen Performance beim IRONMAN 70.3 Honu seine Kritiker Lügen gestraft und ist bei seinem letzten großen Mosaikstein seiner herausragenden Karriere angelangt: Sieg in Kona. Dazu zählt in diesem Jahr häufiges Training auf Big Island, aber auch in Kalifornien.

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26 Januar 2007

Ironman Lottery bis 28. Februar 2007

Es darf wieder gebangt und gebibbert werden. Active.com bietet erneut startwilligen Triathleten mit Qualifikationspech die Teilnahme an der Lottery an.

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04 Dezember 2006

Ironman Hawaii 2007 Lotterie geöffnet

Tarpon Springs (FL) - Auch in diesem Jahr besteht erneut die Chance einen Platz beim legendären Ironman Hawaii über einen Lotterieplatz zu ergattern. Im letzten Jahr hat die Lotterie sogar glückliche Teilnehmer aus Deutschland gezogen...

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25 Oktober 2006

Awards Party und After Party am Sonntag

Ich bin ja kein großer Fan von förmlichen Förmlichkeiten. In Kona ist das aber alles irgendwie erträglich. Grund dafür ist sicher neben den 5 verschiedenen Brownie-Sorten am Awardabend auch die lockere Kleiderordnung. Die Chance einen ersten kleinen Zusammenschnitt der NBC-Crew des Rennens zu sehen ist ebenfalls immer ein Ansporn doch vor Ort zu erscheinen und sich den Weg zu bahnen, bis in die Reihe, die einem am besten zusagt.

Klassisch sind eigentlich die Reden von Natascha Badmann. In diesem Jahr mußte das Publikum aber darauf verzichten, wie auch schon bei der Pressekonferenz (Sorry, Welchie) vor dem Rennen. Die Chancen stehen aber ganz gut, daß die Schweizerin und sechsfache Siegerin auch 2007 wieder mit Abendkleid und traditionellem Blütenzauber an das Mikro treten wird. Die Rede von Michellie Jones war emotional-authentisch, Normann war ebenfalls wieder lustig und hat Abbitte für einen Fauxpas geleistet. Dazu aber später (Morgen oder so) mehr in unserer Kulturecke.

Nach der offiziellen Party ging es dann wie gewohnt bis ca. 24:00 Uhr zur Triathlete Magazine Party. Danach wurden dann die Zelte im Lulu’s aufgeschlagen, um dann nahtlos nach einer kurzen Verschnaufpause gegen 1:45 Uhr am Morgen in diversen privaten und sehr privaten After-After-Partys zu verlaufen. Fotos vom Lulu’s im fortgeschrittenen Stadium sind leider der Zensur zum Opfer geworden. Wer nicht da war, hat halt so richtig dickes Pech gehabt…



P.S.: Wer findet den Sultan aus München gleich 2 Mal?

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Jetzt mal ehrlich, was ist am Ironman Hawaii so toll?

Natürlich die hübschen Mädels, wenn es gesattet ist, daß ich aus meiner kleinen bescheidenen (Frosch-)Perspektive sprechen darf. Sei es die einheimischen Surf-Amazonen oder importierte Triathlongöttinnen oder schlicht Groupies. Geil am Rennen mit dem M-Dot mitten im Südpazifik ist natürlich Mythos, Geschichte, Land, Leute, Essen, Klima, Sport, Spaß, Rennstrecke, und Co. - Hmm, doch nicht so einfach mit der Definition...

(P.S: Vergeben Jungs, glücklich vergeben! Also bitte das E-Mail-Programm wieder zumachen. Adresse und Namen gibt es nicht. Dafür evtl. 'ne Kona-Hottie Galerie in den nächsten Tagen...)

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Wer gewinnt denn jetzt Hawaii, Auswertung meiner Rennprognose

Ich habe mich mit der Rennprognose als analytisch-risikofreudiger Mensch natürlich weit aus dem Fenster gelehnt und auf meine Beobachtungsgabe gebaut... Aber wie ich finde gar nicht sooo übel abgeschnitten.

Ich konnte ja auch nicht ahnen, daß die Titelverteidigerin Natascha Badmann schon auf dem Rad Magenprobleme bekommt und sich sprichwörtlich die Seele aus dem Leib **** würde? Darum an dieser Stelle ein aufrichtiges Chapeau vor der kleinen Schweizerin, die sich vor allem wenn es mal nicht so läuft von ihrer mental stärksten Seite zeigt. Ganz ähnlich erging es auch Joanne Lawn. Dumm gelaufen ist es auch für die Australierin Belinda Granger, die eine Penalty kassiert hat, weil sie sich mit den männlichen Agegroupern herumschlagen mußte. Bei Kate Allen und Kate Major lag ich nur knapp daneben, da hat mir Gina Kehr dazwischengefunkt.
Noch nicht für 2006 auf der Rechnung hatte ich Desiree Ficker - hier hatte Peter Reid in seinem Interview wirklich Recht mit seinem kleinen Hinweis... Ich wußte, daß sie stark ist, habe aber mit mehr Lehrgeld und Lehrjahren gerechnet. Vielleicht lag es aber am angenehmen Wetter, das ihr geholfen hat eine exzellente Vorstellung abzugeben. Unterbewertet war auch Lisa Bentley: Respekt nach Kanada!

Damen
1. Michellie Jones (Volltreffer)
2. Desiree Ficker (mein Tip: Badmann)
3. Lisa Bentley (mein Tip: Granger)
4. Gina Kehr (mein Tip: Allen)
5. Katherine Allen (mein Tip: Major)
6. Kate Major (mein Tip: Lawn)
7. Joanna Lawn (mein Tip: Fuhr)
8. Belinda Granger (mein Tip: Thürig)
9. Melissa Ashton (mein Tip: Bowden)
10. Natascha Badmann (mein Tip: Bentley)

Bei den Jungs sieht es dagegen sehr gut aus. 2 x Volltreffer auf dem Podium und Beke und Macca sowie Bell und Vanhoenacker müssen getauscht werden. Wenn man nun mal von einem „fairen“ Rennen ausgehen würde, hätte ich da vielleicht doch richtig gelegen - so what…

Herren
1. Normann Stadler (Volltreffer)
2. Chris McCormack (mein Tip: Beke)
3. Faris Al-Sultan (Volltreffer)
4. Rutger Beke (mein Tip: McCormack)
5. Eneko Llanos (mein Tip: Brown)
6. Marino Vanhoenacker (mein Tip: Bell)
7. Luke Bell (mein Tip: Vanhoenacker)
8. Cameron Brown (mein Tip: Bracht)
9. Chris Lieto (mein Tip: Vuckovic)
10. Patrick Vernay (mein Tip: Widoff)

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22 Oktober 2006

Ironmanlive.com Parties in Deutschland

Der Ironman Hawaii wurde in ganz Deutschland trotz später Übertragung in vielen Triathlonhaushalten gebannt im Internet verfolgt. Sei es im lokalen Radgeschäft, dem Großraumkino oder im Freundeskreis.

Stehvermögen und Sitzfleisch wird natürlich nicht nur von den Helfern abverlangt. Nein auch die Zuschauer und Medien gehen oft an das Limit, um den Ironman spürbar zu machen oder zu erleben. Wo man auch geschaut hat, am Ende waren alle Beteiligten sehr, sehr müde. Manche noch völlig schlaflos, weil sie gewonnen haben – andere weil ein harter Wintertag hinter ihnen liegt.


Fotos: Mitch Thrower, Axel Reusch, Daniel Großarth

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Kommentar Ford Ironman Hawaii Triathlon World Championship

„Wow, was für eine Show haben wir im Rennen der Herren erleben dürfen. Normann Stadler (GER) hat möglicherweise mit seinem zweiten Sieg nach dem Defekt im Vorjahr nicht nur einen Titel geholt.
Er hat an diesem Tag gezeigt, daß er der stärkste und kompletteste Triathlet des Tages war. Damit haben wir vielleicht so etwas wie den beginn einer neue Ära gesehen - ‚die Norminator Jahre’. Faris Al-Sultan (GER) hat ebenfalls sehr großes Kämpferherz bewiesen und ist trotz Problemen in den Tagen und Wochen vor der WM verdient Dritter geworden. In meinen Augen ist er aber klarer Vizetitelträger – moralischer Vize-Weltmeister! Erwartungsgemäß stark zeigten sich auch Rutger Beke (BEL) Eneko Llanos (ESP) und Marino Vanhoenacker (BEL).



Bei den Damen ist es nicht viel anders. Michellie Jones aus Australien hat bei ihrem zweiten Start bewiesen, daß sie nicht nur physisch die Nummer 1 des Tages war. Auch hier kann eine neue Ära mit spannenden Kämpfen erwartet werden. Was man im Rennen der Damen ebenfalls gesehen hat ist der Generationswechsel. Mit Desiree Ficker klopft eine ganz junge und physisch sehr starke Athletin neben anderen wie Kate Major und Lisbeth Kristensen an den Tür zum Olymp des Ironman Triathlons! Ertsaunlich auch des beste Ergebnis ihrer Karriere für die Kanadierin Lisa Bentley. Gina Kehr war ebenfalls für alle Medienbeobachter eine echte Überraschung.“ - Kai Baumgartner.

Für weitere exklusive Informationen checkt die Websites der beiden Triathlonstars (Stadler und Al-Sultan) und natürlich auch Ironman.com und 3athlon.de, die Informationen rund um den Knaller von Hawaii liefern. Ein Update zu den anderen Startern aus Deutschland und O-Töne zu den DNF's (Hellriegel: Verletzung, Thürig, Reinders: 2 x Plattfuß) oder DISQ (Liebetrau: Drafting) , bzw. Zeitstrafen (Alex Taubert: Drafting) folgen.

Fotos: UliHB - 3athlon.de

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21 Oktober 2006

Ironman LIVE! auf Ironman LIVE!

Auch in diesem Jahr wird Ironman.com den Ironman im Internet übertragen. Neben dem Textticker wird es auch Streamingvideo in 3 Sprachen geben.

Im Rennen selbst werden wir keinen Ticker anbieten, da dies gegen WTC-Lizenzrecht verstoßen würde. Nach dem Rennen und voraussichtlich auch im Verlauf erfolgt aber wie gewohnt unsere Rennanalyse. Die Übertragung beginnt ab ca. 18:00 Uhr am Samstagabend, den 21 Oktober 2006.

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IRC-Chat am Renntag

Auch beim diesjährigen Ironman Hawaii wird es neben dem Minichat im Forum den IRC geben. Fundierte Nutzer tragen folgende Daten in ihre Software ein: irc.poole.ch (Channel #3athlon, Port 6667). Weniger versierte Besucher können die Weboberfläche nutzen: http://irc.poole.ch.

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