
Doping, International Triathlon Union denkt über Strafzahlungen bei Verstößen nach.
Vancouver (CAN) - Die International Triathlon Union (ITU) denkt derzeit über Strafzahlungen bei Dopingverstößen (Anti-doping Rule Violations, ADRV) jedweder Art nach. Hintergrund soll sicherlich ein höheres Abschreckungspotential für Sportbetrüger und ihre Netzwerke sein.
Grund für eine Initiative auf ihrer Website sind die Ankündigungen verschiedener Verbände, wie etwa die Gewichtheber oder Nationen, wie Italien vor den olympischen Winterspielen 2010 von Vancouver. Die noch immer vom Skandal von Turin beeindruckten Italiener drohen mit nicht unerheblichen Strafen von bis zu 100.000 Euro.
Die ITU, neben dem olympischen Triathlonwettkampf auch zuständig für die neu geschaffene World Series im Triathlon mit Stationen in Sydney, Seoul, Madrid, Hamburg, London, Kitzbühel und dem "Grand Final" in Budapest möchte in einem ersten Schritt Rückmeldungen von Athleten, Altersklassensportlern und Freunden der Sportart einholen. Ansprechpartnerin ist die Anti-Doping Beauftagte Leslie Buchanan. (kb)
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