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Das Interview Chris: Ich mache mir keinen Stress wegen dem Ironman in Hawaii. Hawaii ist ein Rennen, daß ich schon immer machen wollte, und ich bin sehr erwartungsfroh. Ich habe mir keine besondere Platzierung vorgenommen in Hawaii. Ich tue das nie vor einem Rennen. In Hawaii möchte ich einfach so schnell wie möglich vom Start zur Ziellinie kommen. Darauf werde ich mich konzentrieren. Ich finde es ganz nett, daß mich einige Leute als Favorit oder chancenreichen Kandidaten sehen, aber ich bin über diese Distanz wirklich noch sehr unerfahren. Eines Tages werde ich Hawaii gewinnen, vielleicht in zwei Wochen, wer weiß. Was ich tun kann, ist alles aus mir raus zu holen und dann muß man sehen, was dabei herauskommt. 3athlon: Du hattest eine vollgepackte Saison mit Rennen jeder Streckenlänge. Hattest du genug Zeit dich gut auf Kona vorzubereiten, in den letzten Monaten? Wie fühlst du dich? Denkst du, daß du mit den großen Namen mithalten kannst? Chris: Ich denke ich bin bereit für das Rennen.
Der Ironman ist eine riesige Herausforderung, am wichtigsten ist es mental
richtig gut vorbereitet zu sein. Physisch kann ich sicher in allen Disziplinen
mit den besten des Sports mithalten, jedoch dieser Faktor entscheidend
nicht über Sieg und Niederlage. Beim Ironman geht es um Planung und
Ernährung, diese Faktoren sind im Rennen die wichtigsten. Gewinnen
kann nur, wer es auch im Kopf drauf hat, alles richtig zu machen. Ich
denke, ich bin vorbereitet auf das Rennen und darauf, daß es weh
tun könnte. Das ist sehr wichtig. Ich mache mir keinen Kopf über
große Namen oder sowas. Ich respektiere die Leistungen und Erfolge
der Konkurrenten. Es sind wirklich großartige Athleten am Start,
aber am 19ten Oktober ist ein neues Rennen, und es kann nur einer gewinnen.
Ich glaube daran, daß ich das sein kann, und das ist alles was für
mich zählt beim Ironman, das ein Athlet an sich glaubt. Was ein Athlet
schon geleistet hat, zählt am Renntag gar nichts, da zählt nur
noch die Gegenwart. 3athlon: Während deiner Vorbereitung hast du mit Norman Stadler, Jürgen Zäck und Spencer Smith in San Diego trainiert, was hast du von diesen Jungs gelernt, schließlich werden sie zu deinen härtesten Konkurrenten zählen beim Ironman Hawaii 2002? Chris: Alle sind wirklich gut drauf und haben schon viele Erfolge gefeiert. Spencer ist sehr stark dieses Jahr und hat klasse Rennen abgeliefert. Er wird immer erfahrener und das ist wichtig um gute Ironmanrennen zu bestreiten. Ich denke aber, daß in diesem Jahr die beiden Top Players Tim de Boom und Lothar Leder sein werden. Diese Jungs sind wirklich gut drauf im Moment und sie werden hart zu schlagen sein in Kona.
Links: |
![]() Für viele ist der Ex-Kurzdistanzweltmeister "Macca"der Geheimfavorit. Wenn nicht so viele davon dabei wären... Foto: Rob Docherty ![]() Souverän beim Ironman Australien dabei und immer noch mit einer hohen Grundschnelligkeit gesegnet. Foto: Nick Munting 31.10. Badmann @Unicef
SUI |
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O-Töne "Vor dem Wettkampf lässt man gerne den anderen den Vortritt, aber im Rennen ist das anders." - Christoph Mauch. |
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